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Haartrends: André Märtens verrät im Interview die Trends für den Sommer 2015

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Trend-Vorschau: Was die Lookproben über die Frisuren-Trends 2015 verraten

2014 03. Juli
L’Oréal Professionnel Académie (Quelle: L’Oréal Professionnel / T. Rafalzyk)

desired.de war bei den Lookproben der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin und ließ sich von André Märtens erste Haartrends verraten. (Quelle: L’Oréal Professionnel / T. Rafalzyk)

Küsschen hier, Umarmung dort, Geschenke und allem voran eine besonders entspannte und freundliche Grundstimmung, die nächsten Tage werden ja stressig genug. Das ist das lockere Bild in der L’Oréal Professionnel Académie, kurz vor dem Start der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin. Zumindest, bevor die Arbeit losgeht, denn dann sind Räume endgültig mit Haarspray verqualmt, Menschen reden durcheinander, beraten sich, Klammern fallen auf den Boden und Designer begutachten Beauty-Looks. Wir waren bei den Lookproben für die Fashion Week in Berlin Mitte und haben den Profis auf den Zahn gefühlt. Welche Trends werden auf den Laufstegen gezeigt und wie wirkt sich das auf die Haartrends für den Sommer 2015 aus? Der „Head of Hair“ der Fashion Week Berlin, André Märtens, verriet desired.de im Interview alles über die Trends des nächsten Sommers. Was er uns erzählte, erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow.

Allzu viel dürfen die Stylisten zwar noch nicht verraten - das ein oder andere Geheimnis und Haartipps für den nächsten Sommer, konnten wir dem „Head of Hair“ allerdings dennoch entlocken.

Vorfreude ist die schönste Freude


André Märtens ist, wie sein Titel schon sagt, der Chef, wenn es um Haar-Stylings geht. Während der Berlin Fashion Week ist er für die Frisuren der Models verantwortlich und hat diese mit den Designern und deren Looks abzustimmen. Wer sollte also besser wissen, was frau im nächsten Sommer auf dem Kopf trägt? Lässig kommt er mit Rollkoffer guter Dinge in die Académie gelaufen, plauscht ein wenig und nimmt neben uns Platz. Von Anspannung keine Spur, ganz im Gegenteil, der Hair-Stylist freut sich, dass es nun wieder losgeht und er sein Handwerk auf der Modewoche zeigen kann.

Bleiben die Hair-Looks aus 2014?

Nun aber „Butter bei die Fische“, Herr Märtens. Sind die Looks aus 2014 noch angesagt? Der Pony war in diesem Sommer ein wichtiges Thema. Doch wie verbleibt man nun mit der Stirngardine im nächsten Sommer, wachsen lassen oder doch nachschneiden? „Im nächsten Sommer geht es auf jeden Fall um Struktur im Haar. Egal, wie. Wenn jemand dieses Jahr einen Pony getragen hat und es sich leisten kann, diesen herauswachsen zu lassen, sollte man dies tun. 2015 kommt es wieder auf mehr Länge und Glanz an. Einen klassischen Pony werden wir auf den Schauen für den nächsten Sommer nicht zeigen. Letztendlich entscheidet das aber jeder Typ für sich. Man sollte sich um Gottes Willen nicht verkleiden, nur weil irgendetwas Trend ist. Wer einen Pony tragen möchte, weil er ihm steht, der soll dies natürlich tun.“

Sommer: Haartrends 2015

Der angesagteste Look für den Sommer 2015

Pony also eher nicht. Was aber ist mit dem coolen Clavi-Cut, dem kalifornischem Ombré oder gar den Bonbon-Haaren, die in diesem Sommer die Sonnenstrahlen für sich erobern? André Märtens ist der Meinung, dass diese im Sommer 2015 ebenso ausgedient haben. „ Der Trend geht definitiv in eine Richtung, in der mehr Natürlichkeit gefragt ist. Auch der ‚künstlich natürliche‘ Ombré-Look wird wieder verschwinden und das Einheitliche sich durchsetzen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der ganz eigenen Haarstruktur. Wenn jemand also beispielsweise eine Naturwelle hat, versucht man diese auszuarbeiten und zu veredeln. Jedoch wird nichts übertrieben. Ich würde diesen entspannten Look als Beach-Waves bezeichnen, diese jedoch in einzelnen Partien sehr definiert.“
How to
Dass Beach-Wellen toll sind, wissen wir, wie aber zaubert frau sich diesen Look im Sommer 2015? Und zwar so, dass sich die Locken nicht direkt nach gefühlten zehn Minuten wieder aushängen und nach so gar nichts aussehen? André Märtens verrät es: „Super ist es, einzelne Partien zu mit dem Glätteisen in Form zu bringen und zu betonen, die Längen und Spitzen beispielsweise glatter zu gestalten. Fürs Volumen haben wir zum Beispiel Produkte von L‘Oréal Professionnel der Serie ‚Wild Stylers‘. Wenn man also glattes Haar hat und die Haare anliegen, dann kann man dieses Gel an den Ansätzen auftragen, die Haare aufkneten und ihnen anschließend mit einer Puder-Textur fluffiges Volumen verleihen. Natürlich gibt es für diesen Look auch Salt-Sprays. Damit sollte man allerdings vorsichtig sein,  vor allem bei sehr feinem Haar. Wenn man einmal damit anfängt, kann das feinem Haar auf Dauer stark schaden.“

Der schnelle Wow-Look

Zum Schluss interessierte uns noch, ob Herr Märtens denn einen speziellen Look für uns in petto hat, der nach ganz besonders viel aussieht, aber wenig Zeit und Können erfordert. Selbstverständlich hat er auch dafür eine Antwort parat: „Im Grunde genommen, sieht im nächsten Sommer jedes natürliche Haar toll aus, egal ob glatt, gelockt oder gewellt. Besonders schön kann man sich einen Alltagslook mit wenigen Glätteisen-Handgriffen zaubern. Also einfach die Spitzen ein wenig mit dem Glätteisen nach innen drehen – so wirkt der Look gleich ganz anders. Er ist wild, natürlich und irgendwie trotzdem geordnet. Ich kann verstehen, wenn man am Morgen keine Lust hat, mit der Rundbürste oder dem Lockenstab ans Werk zu gehen. Das Eindrehen der Spitzen reicht uns ab jetzt vollkommen, um das Haar robuster und voluminöser wirken zu lassen!“

Und was geht gar nicht?

„Ich denke, man muss offen sein für Neues. Ich persönlich mag es aber zum Beispiel nicht, wenn die Seiten dunkel und das Obendrauf hell gefärbt sind. Was soll das? Aber das macht man ja sowieso zum Glück nicht mehr so häufig. Wichtig ist: Eine tolle, natürliche Haarfarbe auf gesundem Haar. Also pflegen, pflegen, pflegen!“

Erhalten Sie in unserer Fotoshow Einblicke in unseren Besuch bei den Lookproben der L’Oréal Professionnel Académie.

Lisa Bartsch

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