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Tulum: Ein paradiesisches Reiseziel

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Spirituell überwintern im Paradies: Bericht aus Tulum

2013 22. Januar
Paradiesischer Strand (Quelle: Shutterstock)

Tulums Strände gehören wohl zu den schönsten und unberührtesten Stränden der Welt. (Quelle: Shutterstock)

Unsere Redakteurin und Blogger-Expertin Jenny Halonen aus Schweden berichtet nicht nur von den internationalen Fashion Shows, sondern war für uns mitten im Paradies. In Mexiko hat sie Plätze aufgetrieben, die wunderbar geeignet sind, um zu überwintern. Lesen Sie hier den ersten Teil Ihrer Reportage:


An der südlichen Spitze der Riviera Maya entwickelte sich die ehemalige Hippie-Hochburg Tulum zu Mexikos angesehenstem Strandort. Während der Urlaubssaison trifft sich dort halb New York City. Einst ein abgelegener und verschlafener Ort, hat sich Tulum nicht nur zum Hot Spot für Manhattans Elite entwickelt, sondern zieht Fashion-Liebhaber aus der ganzen Welt an. Auch das eine oder andere prominente Gesicht lässt sich dort blicken: Mary Kate Olsen, Susan Sarandon, Jude Law und andere Stars verbrachten in Tulum bereits entspannte Tage.

Tulum bedeutet Entspannung pur


In Tulum angekommen, tauscht jeder seine Meetings in High Heels gegen barfüßige Spaziergänge und Mittagsschläfchen an den nahezu unberührten weißen Sandstränden. Das Wasser erstrahlt in einem überwältigendem Türkis, die Palmen wiegen sich im Wind, Maya Ruinen erheben sich aus der Landschaft und nicht zu vergessen: unglaublich gutes Essen. Bei so einem entspannten Flaire lässt es sich außerdem unkompliziert networken und am Strand werden auch schon einmal Visitenkarten ausgetauscht. Auch wenn Tulum sich inzwischen zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat, überwiegt dort weiterhin der Genuss der Einfachheit. Etwas, das sich hoffentlich noch lange hält. Luxus und Urtümlichkeit existieren in Tulum nebeneinander. Prägend für diese Gegend ist jedoch die Spiritualität. Hier können Sie ihr Leben neu erschaffen.

Ein Aufenthalt unter dem Stern des Yoga


Dieses Mal verbrachte ich meine Zeit in Tulum im Yoga Shala und tat meinem Körper etwas Gutes. Das Shala befindet sich im Dschungel-Teil von Tulum, denn eine Straße trennt Tulum in Strand und Dschungel. Von dort sind es aber lediglich 20 Meter bis zum Strand. Das Shala hat 13 Zimmer – Einbett-, Zweibett- oder Dreibett-Zimmer mit privaten Bädern oder Gemeinschaftsbädern. Geführt wird es von Andrew und Akal. Akal kam vorrangig nach Tulum, um dort Kundalini-Yoga zu praktizieren. Sie unterrichtet bereits seit zehn Jahren und gibt wöchentliche Kurse im Shala. Andrew lebt seit eineinhalb Jahren in Tulum und wollte eigentlich nur Freunde besuchen, als er Akal beim Yoga kennen lernte. Heute sind sie verheiratet und führen nun gemeinsam das Shala. So ist es eben in Tulum – einmal da gewesen, kehren Sie nie wieder zurück. Tulum zieht einen mit seiner Schönheit und seiner Spiritualität in seinen Bann.

Mein Liebling: Vinyasa


Während meines Aufenthaltes habe ich mehrere Arten von Yoga probiert. Am meisten gefiel mir jedoch Vinyasa oder auch Heart Flow – vor allem wegen der bezaubernden Lehrerin Tara Mullarkey aus NYC. Auch sie zog vor einem Jahr nach Tulum, um im Shala zu arbeiten. Eigentlich sollte sie in Tulum nur ein paar Kurse geben, aber als ihre Zeit vorbei war, kehrte sie nur kurz nach New York zurück, um ein paar Dinge zu erledigen und ihre Sachen zu packen und machte sich für immer auf nach Tulum. Ihre Bankkarriere tauschte sie gegen die Spiritualität von Tulums Stränden. Tara reiste quer durch die Welt, um Yoga zu praktizieren und fokussiert sich in ihrem Unterricht auf eine schweißtreibende Vinyasa-Form. Sie beschreibt es so: Wenn wir den Körper in ein Gleichgewicht bringen und die inneren Prozesse des Körpers verstehen lernen, können wir die tiefsten Begehren unserer Seele verstehen. Erst dann könne jeder Mensch ein Leben kreieren, das er liebt.
Neben dem Yoga Shala gibt es entlang des Strandes natürlich eine Vielzahl von kleinen und gemütlichen Häusern oder Cabanas. Manchmal fällt es sogar richtig schwer sich zu entscheiden – am liebsten würde man in jeder Herberge gleichzeitig verweilen. Und wenn Sie sich danach fühlen ihr gewähltes kleines Paradies zu verlassen, gibt es am Strand eine Vielzahl von fantastischen Restaurants. Aber dazu mehr im zweiten Teil meiner Reportage.

Jenny Halonen

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