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Wann Pilze sammeln: Mit diesen Tipps wird die Suche ein Erfolg

So geht’s

Wann Pilze sammeln: Mit diesen Tipps wird die Suche ein Erfolg

Ein Messer, ein Korb und Lust auf regionale Küche – mehr brauchst du nicht, um Pilze sammeln zu gehen. Wann Pilze sammeln sich besonders lohnt, erfährst du bei uns.

Wann ist die richtige Zeit, um Pilze suchen zu gehen?

Eine wirklich „richtige“ Zeit, um Pilze suchen zu gehen, gibt es eigentlich nicht, denn Pilze wachsen fast das ganze Jahr über. Den Anfang macht der März-Schneckling, den du, wie der Name schon sagt, bereits im März ernten kannst. Und selbst im Dezember finden sich noch essbare Pilzsorten in unseren heimischen Wäldern, beispielsweise der Graublättrige Schwefelkopf. September und Oktober gelten jedoch unter Pilzsammler*innen als Hauptsaison, denn hier findest du die meisten Pilzsorten, darunter auch beliebte Arten wie Steinpilz, Pfifferling und gesunde Champignons.

Wann wächst welche Pilzsorte?

Pilze findest du zu jeder Jahreszeit. Wir haben hier für dich die wichtigsten Sorten zusammengestellt:

  • März: März-Schneckling
  • April: März-Schneckling, Fichtenzapfenrübling, Milder Kiefernzapfenrübling, Speisemorchel
  • Mai: Fichtenzapfenrübling, Milder Kiefernzapfenrübling, Speisemorchel, Sommersteinpilz, Schopftintling, Stockschwämmchen
  • Juni: Speisemorchel, Sommersteinpilz, Schopftintling, Stockschwämmchen, Pfifferling, Parasol, Steinpilz, Bovist, Wiesenchampignon, Waldchampignon, Anis-Champignon, Perlpilz, Marone
  • Juli: Sommersteinpilz, Schopftintling, Stockschwämmchen, Pfifferling, Parasol, Steinpilz, Bovist, Wiesenchampignon, Waldchampignon, Anis-Champignon, Perlpilz, Marone, Krause Glucke
  • August: Sommersteinpilz, Schopftintling, Stockschwämmchen, Pfifferling, Parasol, Steinpilz, Bovist, Wiesenchampignon, Waldchampignon, Anis-Champignon, Perlpilz, Marone, Birkenpilz, Krause Glucke
  • September: Sommersteinpilz, Schopftintling, Stockschwämmchen, Pfifferling, Parasol, Steinpilz, Bovist, Wiesenchampignon, Waldchampignon, Anis-Champignon, Perlpilz, Marone, Birkenpilz, Hallimasch, Herbsttrompete, Rauchblättriger Schwefelkopf, Krause Glucke
  • Oktober: Schopftintling, Stockschwämmchen, Steinpilz, Bovist, Wiesenchampignon, Waldchampignon, Anis-Champignon, Perlpilz, Marone, Birkenpilz, Hallimasch, Herbsttrompete, Rauchblättriger Schwefelkopf, Violetter Rötelritterling, Krause Glucke
  • November: Schopftintling, Stockschwämmchen, Perlpilz, Marone, Herbsttrompete, Rauchblättriger Schwefelkopf, Violetter Rötelritterling, Krause Glucke
  • Dezember: Rauchblättriger Schwefelkopf

Was muss ich beim Pilze sammeln beachten?

Als Pilzsammler*in solltest du vier goldene Regeln beachten, sonst kann das Hobby schnell sehr teuer oder sogar lebensgefährlich werden:

  1. Nicht am falschen Ort sammeln: Nicht überall ist das Pilze sammeln erlaubt. Wer beispielsweise in Naturschutzgebieten oder Nationalparks beim Ernten erwischt wird, muss mit hohen Geldstrafen rechnen.
  2. Nicht zu viel sammeln: Beim Sammeln von Waldpilzen darf eine vorgeschriebene Höchstmenge nicht überschritten werden. Die Menge kann sich je nach Pilzsorte und Bundesland stark unterscheiden. Als Faustregel gilt: Die gesammelte Menge pro Tag und Person sollte einer Mahlzeit entsprechen.
  3. Nicht das Falsche sammeln: Neben vielen köstlichen Speisepilzen wachsen in unseren heimischen Wäldern leider auch zahlreiche giftige Arten. Der bekannteste Giftpilz ist sicherlich der unverwechselbare Fliegenpilz. Es gibt jedoch noch zahlreiche andere Giftpilze, die nicht so leicht erkannt werden können und kaum von Speisepilzen zu unterscheiden sind. Lass deine Pilze am besten von einem Pilzsachverständigen auf Essbarkeit hin prüfen. Pilzsachverständige findest du auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM).
  4. Richtig Aufwärmen: Wenn du noch Reste von deinem Pilzgericht übrig hast, beachte die Regeln für das Aufwärmen von Pilzgerichten.

Im Grunde kannst du fast das ganze Jahr über Pilze sammeln gehen. Vergiss jedoch nicht, dass nahezu jeder Speisepilz einen ähnlich aussehenden giftigen Verwandten hat. Lass den Pilz im Zweifelsfall lieber stehen oder frage einen Pilzexperten. Beachte zudem, dass du nicht überall auf Pilzsuche gehen darfst und dass es eine Mengenbegrenzung gibt. Falls du dich fragst, was am besten zu deinem Pilzgericht passt, dann probiere doch mal unserer One-Sheet-Pan-Rezepte aus – da ist bestimmt etwas dabei, was super zu den Pilzen passt.

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Bildquelle:
Unsplash/Andrew Ridley

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