in einigen Douglas-Filialen sollen bald Botox-Behandlungen möglich sein.
Jessica Tomalaam 31.07.2018

Einmal kurz die Lippen aufspritzen oder die Falten glätten lassen, während du nach deinem Lieblingsparfum suchst? Eine Vorstellung, die gar nicht mal abwegig ist. Zumindest wenn es nach Tina Müller geht. Die Douglas-Geschäftsführerin prüft nämlich, ob Dermatologen in einigen Filialen bald Botox spritzen dürfen.

Eine schnelle Botox-Behandlung in einer Parfümerie-Kette? Die Idee, die Douglas-Chefin Tina Müller in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung geäußert hat, ist ziemlich gewagt. Zunächst sollen die Behandlungen in einigen Filialen in Hamburg angeboten werden. Dafür prüft Douglas momentan, ob separate Räume eingerichtet werden können, in denen die verjüngende Beauty-Behandlungen von Dermatologen durchgeführt werden.

„Dabei geht es nicht um Lifting. Skalpelle tauchen da nicht auf. Aber wir wollen zum Beispiel Hyaluron-Injektionen als Service-Leistung anbieten.“

Douglas-Chefin Tina Müller im Interview mit der Süddeutschen Zeitung

Die Idee kommt nicht bei allen gut an

Ausgereift ist die Idee noch nicht, denn anders als Filler wie Hyaluron oder Milchsäure, die wieder abbaubar sind, ist Botox ein Nervengift, das eigentlich nur von Ärzten gespritzt werden darf. Ganz unumstritten ist die Idee natürlich nicht. Denn auch wenn die Konzernchefin bereits vor einigen Monaten im Interview mit dem Stern angab, dass sie Botox nicht verdamme, sofern es das Gesicht nicht verändere, sind nicht alle ihrer Meinung. Kritisiert wird bei Twitter beispielsweise, dass der Konzern auch eine gesellschaftliche Aufgabe habe. Gerade jungen Mädchen, die die Parfümerie-Kette aufsuchen, werde vermittelt, dass kosmetische Eingriffe gerechtfertigt seien:

In der Diskussion wird auch der Wunsch geäußert, dass Geld nicht durch Zweifel am eigenen Körper gemacht werden soll:

Douglas-CEO Tina Müller beim Store-Opening auf Sylt.

Douglas setzt auf jüngere Kundschaft

Douglas-Chefin Tina Müller setzt seit ihrem Antritt im November 2017 auf eine neue Strategie: Erreicht werden soll vor einem ein jüngeres Publikum. Dafür wurde vielen Filialen ein Redesign verordnet, der Onlinehandel soll ausgebaut werden und auch Kooperationen mit Firmen wie der Deutschen Bahn wurden eingegangen, um Beauty-Services in ICE-Zügen anzubieten. Auch der Anteil der männlichen Kunden soll künftig bei Douglas gesteigert werden. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte Tina Müller die Idee, dass in einer Filiale in Frankfurt Männer durch eine Bar angelockt werden können, an der sie zwar keine Drinks, dafür aber Parfüms bestellen können.

Ich bin gespannt, welche Ideen Tina Müller künftig noch umsetzen wird und ob bald wirklich Botox-Behandlungen in Douglas-Filialen möglich sind. Könntest du dir vorstellen den Service zu nutzen? Verrate mir gerne deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/gpointstudio, Douglas

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