Märchen, nichts als Märchen

Märchen, nichts als Märchen

Geschminkt ins Bett zu gehen, soll die Haut schädigen. Mareen vermutet hinter dieser Behauptung eine Märchengeschichte.

Am Wochenende habe ich es mal wieder getan. Ich bin geschminkt ins Bett gegangen. Eine Tat, die ich nur selten begehe. Denn wenn ich da so im Bett liege und die getuschten Wimpern immer schwerer werden, kann ich an nichts anderes denken, als wie sich meine Zellen nachts fröhlich teilen und nach draußen an die Hautoberfläche kommen und dort anstelle von einer wunderbar duftenden, reichhaltigen Nachtcreme eine stinkende und bröckelnde Schicht Make Up finden. Aber manchmal geht es einfach nicht anders, manchmal ruft das Bett lauter.

Aber ist das wirklich so, dass die Haut uns das übel nimmt? Ich kenne Menschen, die schminken sich nie ab. Männer zum Beispiel. Gut, die benutzen kein Make up. Aber auch ihre Haut ist tagsüber Abgasen, Händen, Körperflüssigkeiten ausgesetzt. Und sie schmeißen sich vielleicht abends mal kurz ne Mütze Wasser ins Gesicht und das war es dann auch schon. Kriegen die Pickel davon? Oder Falten? Nicht, dass ich wüsste. Aber Männer kriegen auch keine Cellulite, Besenreißer oder Kinder. Deswegen sollte man hier auch nicht von Gerechtigkeit ausgehen.

Also was habe ich nicht schon alles gehört. Diese Mythen, die sich um die Schönheit drehen. „Jedes Mal, wenn Du Dich nicht abschminkst, kriegst Du eine Falte oder alternativ einen Pickel!“. „Jede Zigarette, die Du rauchst, verkürzt Dein Leben um 5 Minuten!“ Ja, nee, ist klar! Klar, meine Haut ist muffelig, wenn sie statt Nachtcreme verschwitztes Make Up bekommt, aber deswegen schmiegt sie doch noch keine Rachepläne und macht mir mit Absicht nen Pickel oder eine Falte… Oder?

„Nachtcreme darf man nicht tagsüber benutzen!“ Das ist auch so ein Märchen. Ich sage nur, mal was riskieren und die Nachtcreme der Sonne aussetzen und abends der Haut die Tagescreme mit UV-Schutz anbieten! Ich verspreche Euch pures Adrenalin! Neulich habe ich mir mal wieder eine neue Pflegeserie gegönnt. Ich habe gleich voll zugelangt und die Apothekerin extrem glücklich gemacht, woraufhin sie mir auch gleich eine Tasche schenkte, wo ich „alles drin verstauen“ konnte. Nach ein paar Tagen stellte ich fest, dass die Tagescreme meine Haut nur unzureichend befriedigt. Die Nachtcreme hingegen hatte genau die richtige Textur, um mein Gesicht glücklich zu machen. Doch ich kam ins grübeln. Soll ich wirklich? Schließlich ist die Nachtcreme „nachtaktiv“ und macht irgendwelche Sachen, die sie nachts macht, ohne dass ich es mitbekomme. Was ist, wenn ich auf einmal tagsüber in den Spiegel gucke und da auf einmal lauter kleine grüne Männchen mit kleinen grünen Schwämmchen an meinem Gesicht rumschrubben und mich verdutzt angucken, warum ich überhaupt wach bin, schließlich arbeiten sie hier gerade im Auftrag einer NACHTcreme!

Ein Märchen? Wer weiß…


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