Trockene Lippen
Christina Tobiasam 02.10.2018

Oft wird den Lippen bei der täglichen Pflege- und Make-up-Routine zu wenig Beachtung geschenkt. Wenn sie dann aber einmal hervorgehoben werden sollen, ist der Schock groß, wenn sie rissig oder spröde sind. Doch, was hilft gegen trockene Lippen?

Warum spröde Lippen mehr als ein optisches Problem sind

Trockene Lippen sehen weder schön aus, noch ist es besonders angenehm, wenn die feine Haut auf den Lippen spannt oder einreißt. Oft ist es sogar mit Schmerzen verbunden, wenn die Lippen spröde werden und dadurch kleine Risse entstehen, die schnell anfangen können zu bluten. Auch das Risiko einer Entzündung besteht, denn trockene Lippen bieten eine entsprechende Angriffsfläche für Bakterien, die sich gern in den feinen Rissen festsetzen. Leider hilft bei diesem Problem auch kein Make-up, denn ein Lippenstift kommt schnell an seine Grenzen, wenn sich die Farbe in der spröden Haut absetzt. Doch hier kommt eine gute Nachricht: Ausgetrocknete Lippen lassen sich leicht bekämpfen, wenn du die Ursachen kennst.

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Was führt zu trockenen Lippen? Die typischen Ursachen

Hast du mit spröden Lippen zu kämpfen, sind oft die Witterungsbedingungen daran schuld. Gerade im Winter setzt der Wechsel zwischen Kälte und warmer Heizungsluft unseren Lippen zu. Im Sommer ist es dagegen vor allem die UV-Strahlung, die deinem Kussmund gefährlich werden kann. Hier hilft es, vor allem Lippenpflege-Produkte* mit einem Lichtschutzfaktor zu benutzen, die die Lippen geschmeidig halten.

Eine weitere Ursache kann ein Flüssigkeitsmangel sein. Trinkst du über einen längeren Zeitraum weitaus weniger als zwei Liter Wasser am Tag, kann es passieren, dass dein Speichel nicht mehr die Konsistenz hat, die er eigentlich aufweisen müsste. Daher kann der Mund-Rachenraum nicht feucht genug gehalten werden und trocknet aus.

Außerdem können auch gesundheitliche Probleme oder eine falsche Ernährungsweise zu spröden Lippen führen. So können sie zum Beispiel bei Erkältungen als Begleiterscheinung auftreten oder auf einen Mangel an Vitamin B2 oder Eisen hinweisen. Deshalb haben Schwangere, die einen erhöhten Vitaminbedarf haben, manchmal mit trockenen Lippen zu kämpfen.

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Honig: Das SOS-Hausmittel

Das bewährteste Hausmittel gegen trockene Lippen ist Honig. Am besten eignet sich ein Naturhonig*, den du auf deinen Lippen verteilst. Gib dem Honig etwa zehn Minuten Zeit, um seine Kräfte zu entfalten und tupfe ihn danach sanft mit einem Tuch ab, bis keine Rückstände mehr zu finden sind. Vorsicht: Du darfst ihn nicht von den Lippen lecken, denn sonst werden deine Lippen wieder ausgetrocknet.

Weisen deine Lippen schon Risse auf und schmerzen, solltest du je einen Teelöffel Honig mit der gleichen Menge Speisequark vermischen. Ähnlich wie bei einem Sonnenbrand hat der Quark eine kühlende und beruhigende Wirkung. Auch hier sind nur etwa zehn Minuten nötig, bis sich dein Mund wieder deutlich weicher anfühlt und auch besser aussieht.

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Auch wenn sie wirklich nerven können: Trockene Lippen sind ein Problem, mit dem du nicht alleine bist. Zum Glück ist es gar nicht so schwer, sie wieder loszuwerden! Mit etwas Geduld und der richtigen Lippenpflege sind sie hoffentlich bald kein Thema mehr für dich. Falls du über einen längeren Zeitpunkt mit einem spröden Kussmund zu kämpfen hast und dir die Ursache nicht erklären kannst, solltest du einen Arzt aufsuchen. Er kann bei seiner Untersuchung herausfinden, woher das Problem kommt, und wie du es loswerden kannst.

Bildquelle:

iStock/petrunjela

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