Make-up, wo bist Du?
Mareen am 21.03.2008

16 Stunden Halt? Nicht bei Mareen! Morgens schön, abends nicht. Aber wohin genau verabschiedet sich das Make-up eigentlich?

Jeden Morgen dasselbe. Kurz bevor ich mit Laptop, Schlüssel und Tasche gestresst ins Büro hetze, gucke ich noch mal in den Spiegel neben der Tür. Das Make-up sitzt. Kein Wunder, ist ja auch gerade erst da angekommen, wo es hingehört. Ich sehe erfrischt, ausgeschlafen (meistens), gesund aus – halt frisch geschminkt! Auch wenn ich im Büro ankomme, ist noch alles schön. Doch spätestens, wenn ich mittags ich einen Spiegel gucke, sehe ich die Spuren des Tages. Die Augen sehen schon etwas trister aus, das Rouge ist hinfort. Über den Abend will ich bitte nicht reden!

Seit Jahren versuche ich diesen Schminkverfall irgendwie zu verhindern. Was gibt es für Möglichkeiten? Viele Produkte preisen langen Halt an. Vor allem Lippenstifte und Make-up versprechen, erst unser Gesicht zu verlassen, wenn wir es befehlen, also wenn wir uns abschminken. Häufig sind dazu auch noch Spezial-Produkte erforderlich, sonst würde das Make-up und der Lippenstift auf ewig mit unserer Haut verbunden bleiben. Aber ganz ehrlich: Wenn ich morgens das 16-Stunden-Make-up auftrage, sehe ich abends trotzdem aus wie ein Zombie und der haltbare Lippenstift wird mit fortschreitender Uhrzeit immer blasser und die Farbe ist so gar nicht mehr ansehnlich.

Eine weitere Möglichkeit besteht im konstanten Nachschminken. Dazu bräuchte ich allerdings mehrere Utensilien in doppelter Ausführung, weil ich keine Lust hätte mich morgens aus meiner Handtasche zu schminken. Aber was müsste man dann alles mitnehmen? Rouge auf jeden Fall. Und Concealer für den 5 Uhr-Augen- schatten. Und Mascara, denn die verabschiedet sich auch immer, ich weiß nicht wohin. Dann vielleicht noch Lidschatten oder ist das schon übertrieben? Ach ja und einen Lippenstift, klar! Ich habe das schon mal probiert. Ich hatte ein kleines Schminktäschchen in meiner Handtasche und habe es geschätzt 2 Mal benutzt. Und ich erinnere mich, dass ich danach auf jeden Fall NICHT so ausgesehen habe wie morgens, sondern eher so wie schlecht geschminkt oder wenn wir uns noch mal ans erste Dschungelcamp erinnern, wie „Bauernmalerei“. Deswegen habe ich relativ schnell aufgegeben, „nachzulegen“.

Aber egal, was man dagegen machen kann, die Frage ist doch wirklich: Wo geht das Make Up eigentlich hin? Sickert es in die Haut ein? Sind auf der Haut kleine Tierchen, die es laut schmatzend essen? Oder krümmelt es in mikroskopisch kleinen Teilchen von uns herab? Man weiß es nicht! Doch eins ist klar, wir werden nach 16 Stunden nie aussehen wie nach 5 Minuten, das ist ein Fakt, mit dem wir uns einfach abfinden müssen.

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