Maskiert: Gesichtsmasken auf dem Prüfstand

Gesichtsmasken tun der Haut gut.

Gesichtsmasken: Wohltuende Alleskönner.

Ist es nicht schön, sich an kalten Tagen einen gemütlichen Wellness-Tag zu gönnen? Da dürfen auch Gesichtsmasken nicht fehlen. Sie fühlen sich nicht nur angenehm an, sondern tun unserer Haut tatsächlich richtig gut. Aber auch hier gibt es für jeden Hauttyp etwas anderes. Der Drogeriemarkt hält eine breite Palette an Produkten für uns bereit. Aber was, wenn der Wellness-Tag spontan auf einen Sonntag fällt und keine Geschäfte geöffnet haben? Nicht nur der Drogeriemarkt, sondern auch der heimische Kühlschrank kann unserer Haut eine wahre Wohltat bescheren. Mareen hat unterschiedlichste Produkte und Hausmittelchen für Euch getestet.

Ach, Mädels: Ihr kennt das sicher, man sitzt an einem verregneten, oder noch besser verschneiten, Tag zuhause, mummelt sich in dicke Decken ein, nimmt ein Bad, schlürft einen Tee, will die Seele baumeln lassen und sich einfach mal einen Moment Auszeit gönnen. Für mich gibt es an einem solchen Wohlfühl-Tag nichts Besseres als eine Gesichtsmaske. Die Drogeriemärkte überschütten einen ja förmlich mit zahllosen Produkten. Alle konnte ich natürlich nicht unter die Lupe nehmen. Aber ich hatte trotz stichprobenartiger Auswahl einen Riesenspaß, die unterschiedlichen Masken zu testen. Ob Feuchtigkeit spenden, reinigen und klären, Unreinheiten beseitigen, Pickeln entgegen wirken oder Anti-Aging: Gesichtsmasken sind wahre Alleskönner.

Gesichtsmasken gegen Pickel

Wer kennt sie nicht, diese lästigen, kleinen Pickelchen, die das Hautbild unrein erscheinen lassen und gerne mal zu kleineren Entzündungen führen. Gesichtsmasken wirken da gleich mehrfach, wie ich mir habe sagen lassen: Denn Gesichtsmasken, die speziell gegen Pickel sind, reinigen die Haut nicht nur porentief, sondern beruhigen sie gleichzeitig auch, im Idealfall, ohne sie zu reizen. Zugegeben: Wie bei so vielen Anti-Pickel-Produkten sind die lästigen Quälgeister nicht sofort verschwunden. Aber die Rötungen, die ich gerade im Winter auch gerne rund um Nase und Kinn habe, sahen nach der Anwendung gleich besser aus.

Es gibt in den Drogeriemärkten aber nicht nur tausend verschiedene Masken, sie variieren teilweise auch stark in ihrer Zusammensetzung. Bei den Anti-Pickel-Masken ist von Teebaumöl, pflanzlichen Wirkstoffen, exotischen Früchten, bis zu Ölen und pflegenden Wirkstoffen wie Panthenol und Allantoin alles vertreten. Ich kenne meine Haut mittlerweile relativ gut und weiß, dass ich pflanzliche Säure nicht vertrage. Insofern kann man gezielt nach bestimmten Inhalten forschen und findet unter der Vielzahl an Produkten sicher auch etwas Passendes. Ich habe mich für eine Peel-Of-Maske entschieden. Nach einer gewissen Einwirktzeit lässt sie sich einfach komplett vom Gesicht abziehen. Hört sich eklig an, fühlt sich aber richtig toll an. Meine Haut war danach richtig schön weich und überhaupt nicht trocken. Der Vorteil einer solchen Maske: Abgestorbene Hautpartikel oder Talgablagerung werden einfach mit abgezogen. Ein wirklich tolles Gefühl. Ich weiß, Versprechungen wie „Sorgt für ein belebendes Gefühl“ klingen immer weit hergeholt. Aber probiert es mal aus: Schon während der Anwendung fühlt es sich an, als würde die Gesichtshaut richtig durchatmen.

Gesichtsmasken für Feuchtigkeit

Feuchtigkeit ist ja gerade im Winter immer wieder ein Thema. Neben Cremes können da auch Masken eine unterstützende Wirkung entfalten. Ich habe gerade, wenn ich lange an der kalten Luft oder in beheizten Räumen mit geringer Luftfeuchtigkeit war, oft ein spannendes Gefühl auf der Haut. Öfter als zweimal am Tag möchte ich meine Haut aber ungern cremen, weil sich die Haut dann an diese Überpflege gewöhnt. Zwischendurch darf es dann aber eben auch mal eine Gesichtsmaske sein. In der Drogerie habe ich tolle Feuchtigkeitsmasken gefunden. Der positive Nebeneffekt bei Feuchtigkeitspflege ist, dass sie auch der Hautalterung vorbeugt. Vorher war ich mir dessen gar nicht so bewusst, aber offenbar können Fältchen auch durch Trockenheit entstehen. Und denen wirkt man durch reichhaltige Pflege entgegen. Als ich dann wirklich mal akut trockene Haut hatte, habe ich es mir einfach fünf Minuten mit einer schicken Gesichtsmaske auf der Couch bequem gemacht. Die geballte Ladung Feuchtigkeit quasi. Und das merkt man auch sofort. Ich fand das frische Gefühl auf der Haut so angenehm und die Spannung hat gleich nachgelassen. Dann ist es auch für den Rest des Tages genug mit Feuchtigkeitsspende.

Gesichtsmasken gegen Hautalterung

Ich gebe es zu: Ich strecke mein Gesicht nicht nur im Sommer der Sonne, sondern im Winter auch dem Münz-Mallorca entgegen. Letzteres nur alle zwei Wochen, über die negativen Auswirkungen der Sonnenbank auf den Alterungsprozess der Haut bin ich mir nämlich durchaus bewusst. Eigentlich bin ich (noch) kein Freund von Anti-Aging-Produkten, aber aus Testzwecken habe ich mir zumindest mal eine entsprechende Maske gegönnt. Ich glaube nicht wirklich daran, dass solche Masken längerfristig etwas bringen sollen, weil ich einfach nicht glaube, dass Inhalte eines Beauty-Produkts derart tief und lang anhaltend in die Haut eindringen können, dass sie da einen sichtbaren Effekt auslösen. Aber ich dachte mir: Was soll’s, selbst wenn man nichts sieht, das Gefühl, etwas Gutes für meine Haut getan zu haben, sorgt vielleicht für eine jüngere oder zumindest frischere Ausstrahlung. Hyaloronsäure oder Aloe Vera sollen Feuchtigkeit binden und den Teint damit praller aussehen lassen. Ich muss zugeben: Einen wirklichen Effekt habe ich nicht gesehen. Aber das schöne Gefühl auf der Haut hatte ich auch bei diesem Produkt.

Gesichtsmasken aus dem Kühlschrank

Oft gehört und nie gewusst, warum: Milchprodukte als Gesichtsmasken. Ich habe mich schlau gemacht. Milchprodukte sind deshalb so gut für die Haut, weil sie Eiweiße und Fette enthalten, die der Haut Feuchtigkeit zuführen. Milch enthält außerdem viele wichtige Vitamine. Vitamin A ist zum Beispiel gut gegen müde Haut. Vitamin B glättet und Vitamin E reguliert und regeneriert. Was Lebensmittel so alles können. Milch, Quark oder Joghurt eignen sich gut für Gesichtsmasken. Mit Ölen, Obst oder Gemüse lassen sich die Milchprodukte noch toppen. Rezepte für diverse Gesichtsmasken findet man in den unendlichen Weiten des Internets. Je nach Zusammensetzung können die Wirkgebiete variieren. Karotten sollen zum Beispiel gegen müde Haut helfen, Kartoffelpüree gegen Hautalterung und Avocado gegen Trockenheit. Ich habe mich für eine Maske aus einer pürierten Banane, einem Esslöffel Quark und einem Esslöffel Honig entschieden, die für normale Haut geeignet sein soll. Sicher, ganz so schön nach Beauty-Produkt aus der Drogerie hat das Gemisch nicht ausgesehen, aber meiner Haut hat es auf jeden Fall gut getan. Ich kann euch also eine Self-Made-Maske nur empfehlen. Auf jeden Fall eine super Alternative.

Gesichtsmasken im Test

Öko-Test hat 25 Gesichtsmasken getestet. Sechs Produkte sind dabei durchgefallen, darunter auch teure Produkte aus der Parfümerie. Auf den Packungen steht oft „Parfum“ als Inhaltsstoff. Ein Trugschluss: Denn ein Parfum kann bis zu 26 Inhaltsstoffe haben. Und die sind häufig Auslöser für Allergien. Wenn Ihr wisst, dass Ihr bestimmte Parfuminhalte nicht vertragt, solltet Ihr also gerade bei Produkten aus Parfümerien vorsichtig sein. Auch chemische Riechstoffe fallen bei den Inhaltsstoffen unter den Begriff „Parfum“. Solche Substanzen sind biologisch nur schwer abbaubar und reichern sich auch im menschlichen Fettgewebe an. Sogar auf den Hormonhaushalt können diese Stoffe Auswirkungen haben. Wenn Ihr kein Risiko eingehen wollt, kauft zertifizierte Naturkostmetikmasken. Die machen sich die konservierende Wirkung von natürlichen Substanzen zu Nutze und verzichten daher auf Chemie. Im Test schnitten die Natuskostmetikmasken ausnahmslos mit „Sehr gut“ ab. Damit macht Ihr also nichts verkehrt. Wem das immer noch zu windig ist: Wenn Ihr eure Masken selbst mischt, seid Ihr hundertprozentig auf der sicheren Seite. Allerdings sind die Drogerieprodukte für die meisten von Euch bestimmt eine bequemere Lösung.

Wirklich vorteilhaft bei den gekauften Masken finde ich, dass man direkt die richtige Menge hat. Und dass teuer nicht gleich gut heißt, hat Öko-Test ja bewiesen. Bei den Inhaltsstoffen der Masken gilt offenbar: Weniger ist mehr. Mir persönlich hat die Peel-Of-Maske am besten gefallen. Also Mädels: Ran an die Milchprodukte und lasst es Euch gut gehen. Wellness kann, wenn man ein paar kleine Tipps beachtet, tatsächlich richtig Spaß machen und vor allem: Entspannen!

Bildquelle: dreamstime

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