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Bahhh!

Nägelkauen: 5 eklige Fakten zum Abgewöhnen

Nägelkauen: 5 eklige Fakten zum Abgewöhnen

Nägelkauen gehört definitiv zu den schlechten Angewohnheiten, die man scheinbar grundlos macht, sich aber trotzdem so schlecht abgewöhnen kann. Wir haben 5 eklige Fakten über das Nägelkauen zusammengetragen, die Dir beim nächsten Biss in den Nagel garantiert den „Appetit“ verderben werden.

Das Nägelkauen, in der Medizin auch Onychophagie genannt, ist eine Marotte, in die wir oft vollkommen unbewusst verfallen. Besonders häufig passiert es Menschen, die gerade versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören oder auf Diät sind, denn sie suchen unterbewusst nach einer anderweitigen Beschäftigung für ihren Mund. Auch wenn man nervös ist, kann es leicht passieren, dass man sich als Entspannungsmaßnahme dem Nägelkauen widmet.

Nägelkauen
Nägelkauen: Es gibt so viele gute Gründe, es endlich sein zu lassen!

Abgesehen davon, dass abgeknabberte Fingernägel nicht sehr ansehnlich sind, gibt es noch einige viel abschreckendere Gründe, sich diese schlechte Angewohnheit ein für alle Mal abzugewöhnen. Wenn Du Dich also beim nächsten Mal dabei ertappst, rufe Dir einfach die folgenden fünf Fakten ins Gedächtnis, die Dich ganz schnell zur Raison bringen sollten:

1. Du kaust nicht nur Deine Nägel...

Erinnere Dich nur mal daran, was Du den ganzen Tag über angefasst hast. Während Du Schmutz, Keime und Bakterien beim normalen Händewaschen leicht wieder von den Händen bekommst, sitzt der Dreck oft ziemlich fest unter den Fingernägeln, sodass Du diesen beim darauf Herumkauen gleich mit verspeist. Da kann man nur hoffen, dass es stimmt, dass Dreck den Magen reinigt (Spoiler: Dem ist nicht so!).

2. Mundgeruch durch Nägelkauen

Der erste eklige Fakt führt uns direkt zu einer zweiten, unangenehmen Folge des Nägelkauens: Die Bakterien, die Du dabei verschluckst, können zu Mundgeruch führen. Warum das eklig ist, müssen wir wohl nicht weiter ausführen...

3. Entzündetes Nagelbett

Oft reist beim Nägelkauen ein Stück des Nagelbetts mit ab. Das sieht im besten Fall einfach nur ungepflegt aus, kann aber auch richtig eklig werden, wenn sich das Nagelbett deswegen entzündet und womöglich noch vereitert. Willst Du Dir Schmerzen und gerötete, geschwollene oder eitrige Nagelbetten ersparen, halte die Finger also lieber still.

4. Horn im Magen

Zugegeben: Auf einem zwanghaften Level kauen nur die wenigsten Menschen an ihren Nägeln. Trotzdem kann es passieren, dass man es gerade in Stresssituationen mit der ekligen Knabberei übertreibt und die Nägel sogar versehentlich verschluckt. Der Magen kann den Überschuss an Hornzellen allerdings nur schwer verdauen, wodurch es zu Magenschmerzen und anderen Verdauungsproblemen kommen kann. Magenprobleme wegen Horn im Darm? Da sagen wir doch getrost „Nein, danke!“ und verzichten lieber auf diese blöde Marotte.

5. Entzündetes Zahnfleisch

Das auch noch! Nicht nur das Nagelbett kann sich beim Kauen entzünden, auch Dein Zahnfleisch kann dadurch ordentlich in Mitleidenschaft gezogen werden. Kleine Verletzungen, die man sich durch die Nägel im Mund selbst zufügt, können sich entzünden. Ieehh! Und wenn das Zahnfleisch erst einmal entzündet ist, kommen wir direkt wieder zurück zu Punkt 2: Denn entzündetes Zahnfleisch tut nicht nur weh, sondern führt auch zu Mundgeruch. Doppel-Ieehh!

Wenn das mal nicht fünf wirklich gute Gründe sind, mit dem Nägelkauen ein für alle Mal aufzuhören! Denn dass die abgekauten Stummelnägel nicht schön sind, ist eine Sache. Aber Eiter, Mundgeruch und Darmprobleme sind eine ganz andere...

Bildquelle: iStock/SIphotography

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