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Faltenunterspritzung

Ewige Jugend?

Faltenunterspritzung

Das Streben nach ewiger Jugend ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Und so gibt es viele Beauty-Produkte, die versprechen, die Spuren des Alterns weg zu zaubern. Im Bereich der Schönheitsmedizin liegt etwa die Faltenunterspritzung seit einiger Zeit voll im Trend – denn damit sollen sich die lästigen Falten einfach wegspritzen lassen. Doch was genau ist eine Faltenunterspritzung? Wie wirkt sie – und vor allem: Verhilft die Faltenunterspritzung tatsächlich zu einem jüngeren Aussehen?

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Folge: Die Haut erschlafft und es bilden sich Falten. Doch mit den Spuren des Älterwerdens wollen sich viele Menschen nicht abfinden. Für alle, die sich trotzdem nicht gleich unters Messer legen wollen, stellt die Faltenunterspritzung eine gute Alternative zum Facelifting oder zur Straffung dar, denn die Faltenunterspritzung ist eine minimal invasive Methode im Kampf gegen die sichtbaren Zeichen der Zeit.

Wie funktioniert eine Faltenunterspritzung?

In der Regel funktioniert die Faltenunterspritzung immer nach dem gleichen Prinzip: Um eine Falte auszugleichen wird eine Füllsubstanz mit einer Nadel unter die Haut ins Gewebe injiziert. Durch das Auffüllen des Gewebes mit der Füllsubstanz wird die darüber liegende Haut gestrafft, wodurch die Falten sich sichtbar reduzieren. Je tiefer die Falte, desto mehr Füllmaterial muss injiziert werden. Je nach Hautbeschaffenheit und Faltentiefe sind mehrere Behandlungen nötig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Eine Beseitigung der Falten ist mit Hilfe einer Faltenunterspritzung allerdings nicht möglich – es handelt sich lediglich um einen optischen Effekt. Die Falten fallen einfach weniger auf, weil sie durch das Auffüllen des darunter liegenden Gewebes flacher werden. Mit der Faltenunterspritzung können unterschiedliche Faltenformen im Gesichtsbereich, wie Augenfältchen, Lippenfältchen, Nasolabialfalten und Stirnfalten, aber auch Querfalten im Halsbereich behandelt werden.

Doctor woman giving botox injections. Visible hand.

Was kostet eine Faltenunterspritzung?

Die Kosten für eine Faltenunterspritzung unterscheiden sich zum Teil sehr stark: Es sind Preise zwischen 200 und 1200 Euro möglich. Dabei sind die Preise nicht nur von Arzt zu Arzt unterschiedlich, sondern hängen auch von dem Füllmaterial ab, mit dem die Falte unterspritzt wird. Eine Faltenunterspritzung ist nämlich mit unterschiedlichen Füllmaterialien möglich. Bei den in Frage kommenden Füllmaterialien unterscheidet man zwischen nicht-permanenten und permanenten Substanzen. Während nicht-permanente Substanzen vom Körper abgebaut werden, bleiben permanente Substanzen im Körper zurück. Zu den nicht-permanenten Substanzen, die bei einer Faltenunterspritzung injiziert werden können, gehören Hyaluronsäure, Kollagen, Poly-L-Milchsäure, Botox und Eigenfett. Zu den dauerhaften Substanzen gehören Silikon und Aptos-Fäden. Bei Aptos-Fäden handelt es sich um chirurgisches Material, das unter die Haut gezogen wird, um mit Widerhäkchen die Haut von unten zu fixieren und zu straffen. Mittlerweile wird in der Schönheitsmedizin aber immer mehr auf nicht-permanente Füllmaterialien gesetzt. Zu den preisgünstigsten all dieser Methoden gehört die Faltenunterspritzung mit Botox und Hyaluronsäure. Die Preise hierfür starten bei etwa 150 Euro. Die Faltenunterspritzung mit Eigenfett hingegen kostet mindestens 1000 Euro und ist damit die teuerste Methode.

Faltenunterspritzung – ein dauerhafter Jungbrunnen?

Ziel einer Faltenunterspritzung ist ein jüngeres und frischeres Aussehen. Dieser optische Verjüngungseffekt ist jedoch leider nicht von langer Dauer: Je nach individueller Hautbeschaffenheit hält der Effekt der Faltenunterspritzung zwischen ein paar Monaten und einem halben Jahr an. Lässt der Effekt nach, kann die Faltenunterspritzung jedoch wiederholt werden. Faltenunterspritzungen sind nach derzeitigem Wissensstand in der Regel unbedenklich für den Körper, sodass bei einem Nachlassen des Effekts erneut eine Faltenunterspritzung durchgeführt werden kann.

Faltenunterspritzung: Was ist zu beachten?

Wenn Du eine Faltenunterspritzung in Erwägung ziehst, solltest Du zunächst testen lassen, ob Du auf die eingesetzten Substanzen allergisch reagierst. Falls eine Allergie vorliegt, kannst Du eventuell auf eine andere Substanz oder ein anderes Verfahren ausweichen. Nicht-operative Alternativen zu einer Faltenunterspritzung können beispielsweise eine Laser Hautabschleifung oder ein chemisches Peeling sein. Ansonsten sind bei der Faltenunterspritzung mit den nicht-permanenten Substanzen nach derzeitigem Wissensstand keine Nebenwirkungen bekannt. Riskanter ist da eine Faltenunterspritzung mit dauerhaften Substanzen, da diese im Laufe der Zeit verrutschen oder sogar zu Knötchen führen können. Zudem ist zu bedenken, dass, auch wenn es sich bei der Faltenunterspritzung um einen minimal invasiven Eingriff handelt, die Behandlung nicht völlig frei von Risiken ist: Wird die Substanz überdosiert oder falsch unterspritzt, kann es zu einer Überreaktion oder Blutergüssen kommen. Um solche Risiken zu minimieren, solltest Du eine Faltenunterspritzung deshalb grundsätzlich von einem Facharzt durchführen lassen.

Faltenunterspritzung liegt in der Beauty-Medizin derzeit voll im Trend. Die Gründe liegen auf der Hand: Für alle, die sich nicht gleich unters Messer legen wollen, stellt dieser relativ kleine kosmetische Eingriff eine interessante Alternative zum Facelifting dar. Doch die Wirkung der Faltenunterspritzung ist leider begrenzt. Die Suche nach dem ewigen Jungbrunnen geht also weiter…

Bildquelle: iStock/targovcom

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