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Blutregen möglich: Was steckt hinter dem Wetterphänomen?

Wetterumschwung

Blutregen möglich: Was steckt hinter dem Wetterphänomen?

Auf die sommerlichen Temperaturen in Deutschland folgt vielerorts starker Regen. Während der Osten noch ein wenig Schonzeit hat, kühlt es sich im Südwesten schon heute deutlich ab und es kommt zu starken Regenschauern. Dabei kann es sein, dass der Regen teilweise rötlich aussieht. Man spricht bei diesem Wetterphänomen von Blutregen. Doch woran liegt das?

Wenn es bei dir gerade schon regnet, dann hast du den Blutregen vielleicht gar nicht mitbekommen. Denn die rötliche Verfärbung zeigt sich vor allem zu Beginn eines Schauers besonders deutlich. Wenn der Regen in deiner Region also noch droht, solltest du bei den ersten Tropfen besonders aufmerksam sein. Vielleicht bemerkst du aber auch, wenn es wieder trocken ist, noch etwas vom Wetterphänomen – und zwar in Form von Sandflecken auf deinem Auto. Denn hinter dem Blutregen steckt mal wieder Saharastaub.

Saharastaub in der Luft: So kommt es zu Blutregen

Bereits im Winter sorgte der Saharastaub für ein ähnliches Wetterphänomen. In einigen Regionen kam es zu Blutschnee. Blutregen oder -schnee ist immer dann möglich, wenn Wind aus Richtung Süden zu uns kommt und der Wind Saharastaub mit sich trägt. Dieser sorgt nicht nur für eine verstärkte Wolkenbildung, weil das Wasser an den Staubpartikeln kondensiert, beginnt es zu regnen, kommen die rötlichen Sandkörner auch mit vom Himmel. Und der Regen wirkt plötzlich rötlich verfärbt.

Aktuell hat sich noch nicht allzu viel Staub in der Luft gesammelt. Das Wetterphänomen ist also nur schwach zu beobachten. Um es zu sehen, muss man Glück haben und direkt zu Beginn des Regens aufmerksam sein. Dieser kommt aus Richtung Westen und trifft dementsprechend auch dort zum ersten Mal auf den Saharastaub. Dementsprechend ist die Chance, hier Blutregen zu sehen, am höchsten.

Wie geht nach dem Regen weiter?

Während die Schauer den Westen schon heute erreichen, werden sie im Osten erst morgen erwartet. Mit etwas Glück kann man auch hier Blutregen sehen. Allerdings kann es im Osten dann auch zu starken Gewittern kommen. Der Regen und die mitgebrachte Abkühlung kommen pünktlich zu den Eisheiligen. In den nächsten Tagen dürfte es so zu Dauerregen kommen. Sommerliche Temperaturen von 25 Grad und mehr sind erst ab Mitte Mai wieder zu erwarten. Allerdings wird es in der kommenden Woche auch nicht mehr so kalt, wie noch vor dem Muttertagswochenende. Die meisten Vatertagstouren dürften dieses Jahr allerdings nicht nur pandemiebedingt, sondern auch wortwörtlich ins Wasser fallen.

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istock/john finney photography

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