bestes Spülmittel 2018
Nina Rölleram 22.10.2018

Ein gutes Spülmittel sollte starke Verschmutzungen lösen können, keine Streifen auf Gläsern hinterlassen und schonend zu Haut und Umwelt sein. All das zu erfüllen ist nicht so einfach, wie jetzt ein Test der Stiftung Warentest aufgedeckt hat: Nur zwei von 26 Spülmitteln wurden mit „gut“ bewertet. Die mangelhaften Produkte können Allergien auslösen oder reinigen fast gar nicht.

Schon 2013 hatte die Stiftung Warentest Spülmittel getestet, dieses Jahr wurden die Produkte aber erstmals auf Hautverträglichkeit und Reinigungswirkung beim Einweichen verkrusteter Lebensmittelreste überprüft. Welche Härtetests die Spülmittel bestehen mussten, kannst du dir im Video ansehen:

Das sind die Testsieger

Der Testsieger 2018 ist der gleiche wie drei Jahre zuvor: Das „Pril Kraft-Gel Ultra“ bekam zwar nur noch die Note 1,6 (Note 2013: 1,3), liegt damit aber immer noch weit vor den meisten anderen Produkten. Pluspunkte gab es für Reinigungskraft, Ergiebigkeit, Hautverträglichkeit sowie das Fehlen von bedenklichen Inhaltsstoffen.
Einziges Manko: Die Dosierung könnte verbessert werden, da aus der Flaschenöffnung zu viel Spülmittel austrete.

Auf Platz zwei mit einer Testnote von 2,2 schaffte es ein Discounterprodukt: „Akuta Original Konzentrat“ von Aldi Nord. Laut den Testern könne das Eigenmarkenprodukt in Sachen Ergiebigkeit und Klarspülen zwar nicht mit dem Spülmittel von Pril mithalten, dennoch schneidet es besser ab als die restlichen getesteten Produkte. Mit nur 45 Cent pro 100 Spülgängen ist es zudem preiswerter als der Testsieger mit 64 Cent.

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Die Verlierer im Test

Bei den anderen getesteten Spülmitteln hatte die Stiftung Warentest einiges zu bemängeln. Vor allem ein allergienauslösender Konservierungsstoff fiel den Experten auf: Methylisothiazolinon. Dieser Inhaltsstoff ist für zahlreiche Kosmetika bereits verboten worden. Allergiker können bei Hautkontakt einen Ausschlag bekommen und sollten daher immer Handschuhe beim Spülen tragen. Die Tester weisen allerdings auch darauf hin, dass Methylisothiazolinon nur bei Allergikern eine Reaktion auslöst.

Die drei getesteten Öko-Spülmittel, sowie zwei Produkte von Frosch sind zwar frei von diesem Konservierungsstoff, enttäuschten aber in Sachen Reinigungskraft und Ergiebigkeit so sehr, dass sie das Testurteil „mangelhaft“ erhielten.

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Das Fazit von Stiftung Warentest: Konzentrate wie die beiden Testsieger spülen deutlich besser als Klassik-, Sensitiv- oder Öko-Spülmittel, weil sie zum Teil mit Enzymen arbeiten, die auch eingetrocknetes Müsli oder Nudeln lösen können. Durch ihre hohe Ergiebigkeit benötige man mit Konzentrat deutlich weniger Spülmittel. Bei den Inhaltsstoffen sollten Verbraucher genau hinsehen, da beispielsweise auch „Pril Original“ im Gegensatz zum Testsieger Methylisothiazolinon enthalte.

Wer also bisher der Umwelt zuliebe auf Öko-Spülmittel gesetzt hat, sollte seine Entscheidung nochmal überdenken. Schließlich muss man dank eines ergiebigeren Produkts seltener neues Spülmittel nachkaufen und produziert somit wesentlich weniger Plastikmüll. Kannst du das Testurteil bestätigen oder hast du einen anderen Favoriten? Sag uns deinen Tipp gerne in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/LightFieldStudios

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