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Gibt es bald mehr Ikea-Geschäfte in der Innenstadt?

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Gibt es bald mehr Ikea-Geschäfte in der Innenstadt?

Nach der Arbeit noch schnell zum Supermarkt und anschließend zu Ikea? Für Teelicht-Liebhaberinnen und passionierte Möbelguckerinnen unter uns scheint das ein wunderbares Szenario zu sein. Doch meist ist ein schneller Bummelabstecher zum schwedischen Möbelhaus nicht mal eben möglich, weil sich die großen Verkaufshallen in den Gewerbegebieten am Stadtrand befinden. Das soll sich jedoch bald ändern: Denn Ikea will Filialen in den Innenstädten eröffnen!

Bisher gibt es weltweit nur einen Ikea in der direkten Innenstadt: in Hamburg! Während dieses Projekt zunächst belächelt wurde, scheint der Konzern bisher sehr zufrieden damit zu sein. Deshalb möchte er diese Idee nun weiter ausbauen. Denn laut eines Berichts des Spiegels und der dpa wolle Johannes Ferber, Expansionschef von Ikea Deutschland neue Märkte künftig vor allem in den Innenstädten und Metropolregionen eröffnen. Kein Wunder: Hier sind schließlich auch die Nahverkehrsanbindungen besonders vorteilhaft. Damit sollen auch Menschen ohne Auto die Möglichkeit haben, ihre Möbel ohne Probleme nach Hause zu bringen.

Viel Geld für die Innenstadt-Lagen

Der erste Innenstadt-Ikea in Hamburg eroberte schnell die Herzen der Einwohner:

Das Pilotprojekt in Hamburg-Altona soll nicht als Vorbild dienen, die neuen Filialen werden alle individuell geplant. Und zwar in Fußgängerzonen, Warenhäusern oder Einkaufszentren. Große Lager, wie in den alten Geschäften, wird es wohl nicht mehr geben. Stattdessen soll der Onlinehandel ausgebaut werden. Um die Bestellungen zu verkürzen, plant Ikea sechs bis neun neue Verteilzentren in Deutschland. Die schwedische Firma will dafür 300 bis 400 Millionen Euro investieren.

Dein Lieblings-Ikea bleibt stehen

Du fürchtest nun, dass dein Ikea, in dem du schon als kleines Kind im Småland warst, abgerissen wird und du dort nie wieder die leckeren Hotdogs verspeisen kannst? Keine Sorge: Die bestehenden Großverkäufe außerhalb der Städte sollen bleiben. Doch neu geplante Läden, die nach dem alten Prinzip funktionieren, werden nicht mehr gebaut. Pläne für Möbelhäuser in Bottrop und Castrop-Rauxel wurden deshalb verworfen.

Die Vorstellung mal eben ein Softeis bei Ikea zu essen und in den Accessoire-Kisten zu stöbern, nachdem ich gerade von der Arbeit komme, finde ich ziemlich witzig. Ich kann mir erst einmal keine Nachteile für dieses neue Konzept vorstellen. Schließlich bleibt für Autofahrer und Selbstabholer vor Ort der alte Ikea auch so bestehen. Was hältst du von dem neuen Konzept? Hast du schon eine Idee, wo dein neuer Ikea stehen soll? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

Bildquelle:

iStock/Achisatha Khamsuwan

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