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Talkshow-Auftritt

Enissa Amani erntet Kritik für ihre Meinung zum Islam

Die Comedian Enissa Amani hat bisher eher durch lustige Sprüche oder ihre Teilnahme bei „Let's Dance“ als über politische Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. Das hat sich seit Dienstagabend schlagartig geändert: Nach ihrem Auftritt in der Talkshow „Hart aber fair“ zum Thema „Islam ausgrenzen, Muslime integrieren – Kann das funktionieren?“ erntete die Deutsch-Iranerin einen Shitstorm auf ihren Social-Media-Kanälen. Doch Amani lässt sich das nicht gefallen und bezieht klar Stellung.

In der Polit-Talkshow von Frank Plasberg diskutierte Enissa Amani neben anderen prominenten Gästen wie dem Grünen-Politiker Cem Özdemir und dem Islamkritiker Hamed Abdel-Samad. Dabei wurden zahlreiche Streitthemen wie das Tragen von Kopftüchern und die Einordnung von Ehrenmorden und islamistischen Terroranschlägen angeschnitten. Amani nahm dabei vehement die Religion in Schutz und plädierte für eine gerechtere Beurteilung des Islam. In diesem Ausschnitt erklärt die Comedian ihre Haltung zum Kopftuchverbot für junge Mädchen (die komplette Sendung kannst du dir in der Ard-Mediathek anschauen):

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Sofortiger Shitstorm auf Facebook

Bereits während der Ausstrahlung der Sendung wurden Amanis emotionale Redebeiträge auf Twitter kritisiert. Es dauerte auch nicht lange, bis die Kommentare direkt an die Comedian gerichtet wurden. Sowohl in privaten Nachrichten als auch direkt auf ihrer Facebook-Pinnwand wurde Amani mit einem wahren Shitstorm überflutet. Einige Nachrichten hat sie nun als Screenshot auf ihrem Instagram-Kanal gepostet, um ihre Empörung zum Ausdruck zu bringen, sich aber gleichzeitig auch für viele positive Rückmeldungen zu bedanken: „Unfassbar !! So ein Kommentar hat 154 Likes — noch mehr braune Scheisse in meiner Story — mein Facebook explodiert gerade. Danke an alle, die mir schreiben wie mutig ich gestern war. [sic]“

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Besonders in den Facebook-Kommentarspalten auf ihrer Seite musste Amani zahlreiche rassistische Aussagen entdecken, gegen die sie klar Stellung bezieht: „Und wenn die ganze Rechte aus Ihrem Dreck rausgekrochen kommt. Ich werde nicht aufhören mich für den Islam einzusetzen aber auch wenn man über eine andere Religion so hetzen würde. Niemals bin ich ruhig nur um ‚nicht anzuecken‘.[sic]“

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Amani kritisiert die Medienberichterstattung

Neben den rassistischen Hasskommentaren auf Facebook wehrt sich Amani aber auch gegen einen Teil der Medienberichterstattung über ihren Auftritt. Während ihre Aussagen von Magazinen wie der Huffington Post und der Berliner Zeitung gelobt wurden, wirft ihr ein Journalist der Welt Online unter dem Titel „Auf diese Fürsprecherin können Muslime gut verzichten“ vor, islamisch motivierte Gewalttaten zu verharmlosen.

Amani geht auf diese Kritik jedoch nicht ein und macht in einem Instagram-Post deutlich, was sie von den Artikeln der Bild und der Welt hält: „Bin entsetzt wie alles was 80 Jahre unterdrückt war jetzt aus deren Nasenlöchern quillt und Zeitungen wie die Bild und Welt setzen sich sofort da drauf. und alle schreiben ‚Bin kein Nazi ABER ...‘ Wenn ich die Dummen gegen mich habe mache ich alles richtig.[sic]“

Hast du Enissa Amanis Auftritt bei „Hart aber fair“ verfolgt? Dann verrate uns in den Kommentaren, was du von ihren Aussagen und ihre Reaktion auf die Kritik hältst!

Bildquelle: Getty Images/Christian Marquardt
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