back view of woman sitting on bed in hospital chamber
Ricarda Biskoping am 27.10.2017

Es ist wohl so ziemlich das Traurigste, was einer Frau passieren kann. Eine Frau aus New York war schwanger, sie stand kurz vor der Geburt. Doch in der 30. Schwangerschaftswoche dann der Schock. Die Ärzte stellten fest: Das Baby ist nicht überlebensfähig. Zwei Wochen später trieb sie ab.

Ein schwerer, herzzerreißender Schritt für die New Yorkerin. Doch: Ihr Sohn wäre nicht „kompatibel mit dem Leben“ gewesen. Die Überlebenschancen wären gleich null gewesen. Der kleine Mensch wäre nur wenig später gestorben – unter schrecklichen Schmerzen, wie das „Self Magazine“ berichtete. Eine Vorstellung, die einfach unerträglich für die werdende Mutter war.

Doch damit noch nicht genug Leid! Nachdem der Entschluss gefasst war, reiste sie nach Colorado, um die Abtreibung dort durchführen zu lassen. In New York gab es für sie keine Möglichkeit, Schwangerschaftsabbrüche sind dort nur bis zur 24. Woche erlaubt. Insgesamt sechs Stunden dauerte der Prozess. Die New Yorkerin bekam ein Medikament, das zum Herzstillstand des Babys führte.

Danach ging es zurück nach New York, wo die Entbindung dann durchgeführt wurde. Es wurden 24 Stunden lang künstliche Wehen erzeugt, die Ärzte mussten das Baby dann aus ihrem Körper holen. Danach folgte die Ausscharbung der Gebärmutterschleimhaut, die Planzenta wurde entfernt.

Diese Geschichte ist einfach nur unglaublich traurig. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlt und wie sehr dieses Schicksal ihr Leben verändert hat. Doch sie wollte ihrem Sohn die Qual ersparen, ein kurzes, schmerzvolles Leben zu führen und hat damit die wohl schwierigste Entscheidung ihres Lebens getroffen. Kannst du ihr Handeln nachvollziehen? Schreib uns deine Meinung.

Bildquelle:

iStock/LightFieldStudios


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  1. Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  2. Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!

Was denkst du?