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Hundstage 2021: Trifft die Bauernregel dieses Jahr nicht zu?

Unter Durchschnitt

Hundstage 2021: Trifft die Bauernregel dieses Jahr nicht zu?

Eigentlich sollte jetzt die wärmste Zeit des Jahres sein. Vom 23. Juli bis 23. August sind die sogenannten Hundstage. Laut Bauernregel eine besonders lange Wärmeperiode. Doch schaut man sich die Wetterprognosen für den August an, bleibt die dieses Jahr wohl aus. Stattdessen erwartet uns eine Achterbahnfahrt der Temperaturen mit teils extremen Tiefpunkten.

Was sind die Hundstage?

Auf Bauernregeln ist oft mehr Verlass, als so mancher glauben würde. Egal ob Eisheilige oder Siebenschläfer, hinter den Wetterbeobachtungen der Bauern steckt oft ein wahrer Kern. Die Hundstage sind dabei eine Regel, die uns eigentlich ganz besonders gut gefällt, denn eine einmonatige warme und meist trockene Periode klingt erst mal nach dem perfekten Sommer. Den Namen Hundstage verdankt die Weisheit übrigens nicht dem Tier, sondern dem Sternenbild großer Hund und dem darin enthaltenen hellen Stern Sirius, der ursprünglich im Zeitraum der Hundstage besonders gut zu erkennen war. Damals glaubte man an einen Zusammenhang zwischen dem hellen Stern und dem guten Wetter.

An der Beobachtung, dass diese Periode oft besonders warm ausfällt, ist auch heute noch etwas dran. Erst letztes Jahr gab es im August ortsweise bis zu 15 Hitzetage. Es war der zweitwärmste August seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Doch nicht jedes Jahr, musss die Regel eintreten …

Die warmen Sommertage, die uns bleiben, verbringen wir am liebsten auf dem Balkon oder im Garten. Wie du den perfekt einrichtest, zeigen wir dir im Video:

Der August 2021 wird wechselhaft

In diesem Jahr dürften uns keine typischen Hundstage erwarten. Das prophezeien sowohl der 42-Tage-Wettertrend von wetter.de als auch das amerikanische Wettermodell NOOA. Gerade der Beginn des Monats wird außergewöhnlich kühl. „Am nächsten Mittwoch, am 4. August, erwarten wir Temperaturen in der Mitte und im Süden am frühen Morgen von 6 bis 9 Grad“, sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber der Bild, „in einigen Alpentälern sogar nur Frühwerte um die 0 bis 1 Grad.“ Insgesamt soll der August 1 bis 2 Grad zu kalt ausfallen. Nach dem kühlen Frühjahr und dem stürmischen Juli hatten wir uns eigentlich endlich auf einen richtigen Sommer gefreut. Dabei war der Juli gar nicht so kalt, wie es durch die Unwetter den Anschein erweckte. Im Schnitt war er sogar 1,5 Grad zu warm. Ganz auf heiße Tage müssen wir auch im August nicht verzichten. Doch mit wie viel Hitze wir rechnen müssen, ist auch stark ortsabhängig.

In diesen Regionen sind die Prognosen für den August am besten

Die besten Chancen auf einige Hitze-Tage und auch sonst viel Sonnenschein und wenig Regen hat erneut der Osten. Schon im Juli blieben hier viele Regionen größtenteils von starken Unwettern verschont. Temperaturen unter 10 Grad soll es in Berlin etwa auch nachts nicht geben, dafür dürften die Höchsttemperaturen noch öfter die 30-Grad-Marke überschreiten. Anders sieht es in München aus, hier prophezeit wetter.de vor allem zum Monatsanfang sehr viel Niederschlag, erst zum Ende des Monats wird es wärmer und sonniger. Im Westen rund um Köln könnte es laut dem 42-Tage-Wettertrend sogar erst im September wieder richtig warm werden. Im Norden hingegen werden die besten Temperaturen aktuell für Mitte des Monats prophezeit, dann könnte es in Hamburg noch mal 30 Grad und mehr geben.

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istock/Ирина Мещерякова

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