Köln Karneval Pferd Symbolbild
Susanne Falleram 28.02.2017

Der Kölner Karneval ist noch in vollem Gange, da macht er bereits eine Schlagzeile der besonders traurigen Art: Die Pferde eines Zuges gingen durch. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Am Nachmittag, gegen 14.30 Uhr, musste der Rosenmontag in Köln am Appellhofplatz unterbrochen werden. Einige Pferde reagierten unkontrolliert auf die Menschenmenge, sie gingen durch und verletzten dabei drei Menschen. Die Polizei aus NRW informierte via Twitter über den Vorfall.

2017 gab es bereits einen Vorfall

Auch vergangenes Jahr musste ein Karnevalszug am Rosenmontag unterbrochen werden, weil ein Pferd der Nippeser Bürgerwehr böse gestürzt war, sich dabei verletzt hat.

Wie man in diesem Video eines Besuchers sieht, versuchten die Teilnehmer des Umzuges mit allen Kräften, dem verletzten Pferd auf die Beine zu helfen:

Was man nicht mehr sieht: Das Tier konnte glücklicherweise in eine Tierklinik gebracht und in der Pferdeambulanz behandelt werden. Es soll sich auf dem Weg der Besserung befinden.

Sollte man Tiere beim Karneval verbieten?

An dieser Stelle kommt natürlich die Frage auf, ob man Pferde überhaupt auf solchen Massenveranstaltungen zur Schau stellen und stundenlang mitlaufen lassen sollte. Tierschützer fordern schon länger ein generelles Verbot von Pferden auf Karnevalszügen, weil es schlichtweg zu viel Stress für die sensiblen Tiere ist. So muss man sich nicht wundern, wenn sie aus Angst und plötzlichem Erschrecken schnell mal stolpern oder sogar durchgehen.

Was meinst Du: Gehören Pferde einfach zum Fasching dazu oder sollte man zum Schutz der Tiere lieber auf die tierische Begleitung der närrischen Umzugswagen verzichten? Wir sind auf Deine Meinung in den Kommentaren gespannt. Stimme auch oben ab!

 

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Bildquelle: iStock/Christian Müller


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