Kreißsaal
Susanne Falleram 25.08.2017

Was ist nur in deutschen Krankenhäusern los? Erst vor Kurzem schockierte uns die Nachricht, dass eine schwangere Frau so lange in der Notaufnahme warten musste, dass sie ihr Baby verlor. Nun gibt es eine weitere Geschichte einer Frau, die im Kreißsaal fiese Misshandlungen über sich ergehen lassen musste.

Frau nach Geburt

Die Geburt verlief gut, doch alles andere…

Für die junge Mutter Anne lief bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich alles perfekt: Nachdem sie sich bereits jahrelang mit ihrem Mann ein Kind gewünscht hatte, wurde sie endlich schwanger und erlebte wundervolle neun Monate ohne Komplikationen. Doch als die Wehen einsetzten und sie sich mit ihrem Mann ins Krankenhaus aufmachte, ging der Horror los.

Vor Ort wurde sie vom Klinikpersonal ausgelacht, die Hebammen verdrehten die Augen und spotteten, sodass Anne das Gefühl hatte, dass ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen wurden und sie als hysterisch und überempfindlich dargestellt wird. Stundenlang wurde sie nicht behandelt, selbst, als sie über größte Schmerzen und Wehen klagte, die in immer kürzeren Abständen kamen. Die Krönung des Ganzen folgte dann im Kreißsaal direkt: Ihr Mann durfte nicht bei der Geburt dabei sein, weil die Besuchszeiten angeblich vorbei seien. Was?!

Dieses unfreundliche, nahezu am Mobbing grenzende Verhalten plagt die junge Mutter bis heute. Auch wenn ihre kleine Tochter gesund und wohlbehalten zur Welt kam, kommt Anne nicht darüber hinweg, wie boshaft die Hebammen ihr gegenüber waren. Also entschied sie sich, mit der Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen und sprach mit Bloggerin Julia Maria Klein über den Vorfall.

Hier kannst du dir ihre Leidensgeschichte nochmal anhören:

Anne möchte andere Mütter damit ansprechen und ermutigen, ihre Erfahrungen zu teilen, denn viele Frauen kehren solche Geschehnisse wahrscheinlich lieber unter den Tisch, als sie öffentlich zu machen. Das muss sich ändern!

Wir sind entsetzt, was der jungen Frau im Kreißsaal widerfahren ist. Wie siehst du das Ganze: War das Krankenhauspersonal wohl einfach überlastet und man sollte ihm so etwas nicht nachtragen oder geht so ein Verhalten einfach mal gar nicht? Vielleicht hast du ja auch schon ähnliche Erfahrungen macht. Berichte uns davon gerne in den Kommentaren!

Bildquellen: iStock/fotokon, iStock/chameleonseye


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Was denkst du?

  • trasher am 15.10.2017 um 14:45 Uhr

    Was für ein reißerisches Video, hätte eine Traumgeburt werden können wenn mein Partner da gewesen wäre und ich ernst genommen worden wäre? Und warum war er nicht da? Als wenn das ganze Krankenhaus nur für eine Schwangere da wäre! Sorry Hebammen haben es eh schon schwer genug da braucht man nicht noch sowas.

    Antworten
  • SamtWolf955 am 13.10.2017 um 23:23 Uhr

    Der erste Abschnitt sollte noch mal auf den Wahrheitsgehalt überprüft werden! Die Frau hat nicht ihr Baby verloren, weil sie so lange warten musste. Das Baby war bereits vorher nicht mehr am Leben, daher die Blutungen. Es ist natürlich trotzdem ein Unding, dass man so lange warten muss. Ich selber habe schon zwei Fehlgeburten erlebt und weiß wie quälend die Zeit im Krankenhaus ist, während man wartet. Dennoch sollte man bei der Wahrheit bleiben!

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