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Studie der Hoffnung:

Sind im Juli bereits alle impfwilligen Deutschen geimpft?!

© iStock / Inside Creative House
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Diese Studie macht Hoffnung, in einer Zeit, die von Beschränkungen, Abstand und Masken geprägt ist. Während die Regierung davon spricht, allen Menschen in Deutschland bis September ein Impfangebot zu machen, gehen Fachleute davon aus, dass wir diesen Punkt schon viel früher erreichen könnten.

Während der Impfstart in Deutschland im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien und Israel sehr schleppend begann und auch heute noch im Schneckentempo – auch aufgrund von Impfstoffmangel – geimpft wird, machen Ergebnisse einer neuen Studie Hoffnung. Wie die Welt berichtet, hat das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung herausgefunden, dass bereits Ende Juli alle impfwilligen Deutschen mit einer Impfe Schutz bekommen könnten.

Impfangebot für alle im Juli statt September

Mit dieser Einschätzung weichen die Fachleute um satte zwei Monate von der der Bundesregierung ab. Grundvoraussetzung, damit die Theorie auch in der Praxis funktioniert wäre laut IMK, dass das Impftempo deutlich angezogen werde. Während es aktuell noch Engpässe bei den Lieferungen gibt, soll dieser Faktor ab April schon keine Rolle mehr spielen. Dann komme es nur noch darauf an, die Geschwindigkeit zu beschleunigen. Aktuell bekommen rund 200.000 Menschen in Deutschland die Vakzine von Moderna, BiontechPfizer und AstraZeneca verabreicht – ein Präperat von Johnson & Johnson wurde gerade zugelassen. Um allen ein Angebot bis Juli machen zu können müsste sich diese Zahl bis Ende April vorerst um 75.000 auf 275.000 erhöhen.

Schnelleres Impfen durch Hausärzte

Das alleine reicht aber nicht. Über den April hinaus, genauer gesagt zwischen Ende April und Ende Juni müssten sie täglich verabreichten Dosen dann noch einmal deutlich auf 670.000 angehoben werden. Da ab Mitte April aber endlich auch die Arztpraxen mit eingebunden werden sollen, scheint dieses Vorhaben zwar immer noch sportlich, aber nicht unrealistisch. „Es spricht aber einiges dafür, dass nach dem Wegfall der lieferungsbedingten Engpässe und vorausgesetzt der nötigen Fokussierung der Politik und Bündelung der Mittel dies gelingen kann“, schreiben die Autoren der Studie.

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Wie viele Menschen wollen sich impfen lassen?

Bei der Berechnung orientieren sich die Fachleute zum einen an den von der Regierung mitgeteilten Liefermengen der einzelnen Impfstoff-Hersteller, wonach bis Ende Juli addiert 136,6 Millionen Dosen zur Verfügung stehen sollen. Während die Präparate von Moderna, BiontechPfizer und AstraZeneca zweimal in einem bestimmten Abstand gespritzt werden müssen, reicht bei Johnson & Johnson eine Impfung aus. Auf Grundlage dessen und einer Impfbereitschaft von rund 75 Prozent (ca. 52,5 Mio. freiwillige Erwachsene) könnten rein rechnerisch in Deutschland also bis Ende Juli 77,6 Millionen Menschen die Schutzimpfungen erhalten – und damit sogar mehr als der aktuelle Anteil an Impfwilligen.

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