Falling-Stars-Challenge
Nina Rölleram 23.08.2018

Challenges sind derzeit aus den sozialen Medien nicht wegzudenken. Nach der Kiki-Challenge schwappt nun ein neuer Trend aus Russland zu uns: Für die Falling-Stars-Challenge stellen sich vor allem wohlhabende User für ihre Instagram-Fotos tot und inszenieren sich dabei in ihrem Reichtum. Ist das einfach nur bescheuert oder makaber?

Was steckt hinter #FallingStars2018?

Die ersten #FallingStars2018-Posts erschienen vor wenigen Tagen auf den Profilen junger reicher Russen. Auf fast allen Fotos liegt eine Person mit dem Gesicht nach unten auf dem Boden – eben so, als wäre sie tödlich gestürzt.

Typisch für die #FallingStars-Fotos sind außerdem eine Reihe von Accessoires, die um die „tote“ Person drapiert wurden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Beliebt sind hochwertige Beauty-Produkte, durch die die Instagrammer ihren gehobenen Status betonen wollen, oder wie hier ein heruntergefallener Lebensmitteleinkauf:

Wer genau auf diese seltsame Idee kam, ist jedoch derzeit noch unklar. Unter den Hashtags #fallingstar und #fallingstar2018 sind derzeit bereits über 30.000 Posts erschienen, die meisten von ihnen aus Russland und Osteuropa.

An der #FallingsStars-Challenge hat sich noch keine aus unserer Redaktion beteiligt. Wir haben uns lieber dieser Challenge gestellt:

Yachten, schicke Autos und ein Flugzeuckwrack

Es sind vorrangig junge Frauen, die sich in schicken Outfits tot auf dem Boden liegend inszenieren. Aber auch einige Männer nutzen die Challenge scheinbar dafür, um mit ihrem Reichtum zu protzen.

Bei vielen Fotos kann man sich nicht wirklich vorstellen, wie die Person überhaupt gestürzt sein könnte. Der Ausstieg aus diesem Sportflitzer ist schließlich nicht allzu hoch:

Während auf den meisten #FallingStars-Fotos Yachten, teure Autos und Privatjets zu sehen sind, findet man auch einige skurrile Aufnahmen, wie diese russischen Damen auf einem Flugzeugwrack in Island:

Auch Promis machen mit!

Noch ist die #FallingStars-Challenge in Europa und den USA noch nicht weit verbreitet. Da aber auch schon ein paar Promis mitgemacht haben, könnte sich dies bald schon ändern. Hier hat sich die russische Tennisspielerin Svetlana Kuznetsova tot auf dem Tennisplatz inszeniert:

Auch das ukrainisch-deutsche Model Liliana Matthäus, bekannt als Exfrau von Lothar Matthäus, nutzte nach der Landung eines Privatjets auf den Bahamas die Chance, ein #FallingStars-Foto zu schießen:

Eine andere Herangehensweise hatte das amerikanische Topmodel Arizona Muse: Sie inszeniert einen Sturz aus einem DHL-Lieferwagen, direkt an einer Strandpromenade in Saint-Tropez. Viele Instagram-User loben Arizona in den Kommentaren für ihre Kreativität, andere zeigen sich empört. Ein User fragt: „Ist das angemessen, nachdem, was in Nizza passiert ist?“ und verweist damit auf den Terroranschlag 2016, an dem 86 Menschen auf einer Strandpromenade im 100 km entfernten Nizza durch einen Lkw getötet wurden.

Wer nach einem tieferen Sinn hinter der #FallingStars-Challenge fragt, wird wohl vergeblich suchen. Sie ist wohl nicht mehr als die Idee, sich auf eine bestimmte Art auf Instagram zu inszenieren. Auch wenn ich persönlich den Reiz solcher Challenges nicht nachvollziehen kann, finde ich die Fotos nicht wirklich makaber. Auf mich wirken viele von ihnen wie Mode-Fotos, bei denen der Fotograf mal besonders kreativ sein wollte. Findest du es pietätlos, sich auf einem Foto tot zu stellen? Sag mir deine Meinung in den Kommentaren!

Bildquelle:

iStock/Marina_Ph

Hat dir der Artikel gefallen?
0
0

Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  • Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  • Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!
Start
Sorry, beim ermitteln der Kontaktnummer ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es später noch einmal.

Durch senden der WhatsApp stimme ich der Verarbeitung personenbezogener Daten zu.

Was denkst du?