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Was bringt der Mund-Nasen-Schutz wirklich? Forscher schaffen endlich Klarheit

Corona

Was bringt der Mund-Nasen-Schutz wirklich? Forscher schaffen endlich Klarheit

Seit mehreren Monaten herrscht in Deutschland nun schon an vielen öffentlichen Orten die Maskenpflicht. Dabei wurde immer wieder darüber gestritten, ob der Mund-Nasen-Schutz wirklich eine geeignete Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie ist. Studien zu diesem speziellen Einsatz gab es nämlich kaum. Bis jetzt: Forscher sind der Frage nun auf den Grund gegangen und liefern neue Erkenntnisse.

Es gibt viele Gründe, kein großer Fan von Alltagsmasken zu sein: Der eigene Mundgeruch, beschlagene Brillen und die Tatsache, dass dieses neue Fashion-Accessoire zu keinem Outfit so wirklich passen möchte. Wie ärgerlich wäre es da, wenn das Ganze am Ende gar nichts bringt. Genau das behaupten rigorose Gegner des Mund-Nasen-Schutzes seit Monaten. Angeblich würde dieser nur größere Tröpfchen aufhalten, nicht aber die Aerosole, durch die sich das Coronavirus ebenfalls verbreitet. Doch stimmt das? Forscher des Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) in Göttingen und des Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) sind diesem Mythos nun auf den Grund gegangen und haben den Flug der Aerosole beim Masketragen untersucht. Mit klaren Ergebnissen.

Masken bremsen Aerosole

Wenn euch das nächste Mal jemand sagt, die Masken würden nichts bringen, könnt ihr ihn nun auf die Ergebnisse der Göttinger Studie verweisen. „Die Versuche zeigen deutlich den positiven Effekt von Alltagsmasken und das, obwohl kleine Aerosole den Stoff durchdringen können“, resümiert Versuchsleiter Prof. Andreas Schröder vom DLR-Institut zu den Studienergebnissen. Um den Flug der Aerosole zu beobachten wurde eine „atmende“ Puppe in einen hermetisch abgeschlossenen Raum gesetzt. Mithilfe hochauflösender Kameras und eigens entwickelter Optik- und Berechnungsverfahren konnte die Verteilung der Aerosole im Raum unter verschiedenen Szenarien beobachtet und analysiert werden.

Dabei zeigte sich deutlich: Die Alltagsmasken bremsen die Aerosole ab und lenken sie um. Die Aerosole fliegen eher zur Decke und werden dort verwirbelt und verdünnt. Die Aerosol-Konzentration im Raum wird somit geringer, was eine Ansteckung unwahrscheinlicher macht. Regelmäßiges Lüften und Abstandsregeln sind jedoch trotzdem wichtig, um sich auch bei längeren gemeinsamen Aufenthalten in einem Raum nicht anzustecken.

Damit die Maske auch wirkt, ist es wichtig, sie auch richtig zu tragen. Im Video siehst du, worauf du achten musst: 

Bildquelle:

imago images / ZUMA Wire

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