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Wundermittel?

Aronia: Diese Wirkung hat die Beere auf unsere Gesundheit

Aronia: Diese Wirkung hat die Beere auf unsere Gesundheit

Gojibeeren, Acaí, Acerola-Kirschen: Die Liste der Superfoods ist lang. Eine Beere, die darauf nicht fehlen darf, ist die Aronia. Denn sie enthält nicht nur jede Menge gesunde Nährstoffe – sie ist noch dazu ein heimisches Superfood. Unter anderem soll sie entzündungshemmend wirken, den Blutzuckerspiegel senken und beim Abnehmen helfen. Zu schön um wahr zu sein? Wir haben die Wirkungen der Aroniabeere genauer unter die Lupe genommen.

Diese Eigenschaften hat die Aroniabeere

Anders als viele exotische Superfoods hat die Aroniabeere einen entscheidenden Vorteil: Sie kann hier in Deutschland angebaut werden und gehört damit zu den heimischen Superfoods. Seit die Frucht immer beliebter wird, wachsen die Anbauflächen in Brandenburg, Niedersachsen und anderen Bundesländern. Als besonders gesund gelten die dunklen Beeren, weil sie viele Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. In Vergleich zu anderen roten Beeren sind vor allem der hohe Vitamin-A und Vitamin-B5-Gehalt zu erwähnen. Der Vitamin-C-Gehalt hingegen ist im Vergleich zu Himbeeren oder Johannisbeeren relativ gering.

Besonders hervorgehoben wird außerdem immer wieder der hohe Anteil der sekundären Pflanzenstoffe Anthocyan und Polyphenol. Wie auch Vitamin C, Zink oder Folsäure gehören sie zu den Antioxidantien, die den Körper besonders stark im Kampf gegen freie Radikale schützen sollen. Freie Radikale sind Sauerstoffverbindungen, die vom Körper selbst gebildet werden und die in zu großen Mengen Zellen schädigen können.

Wirkung von Aronia auf den Körper

Bisher gibt es kaum klinische Studien zur Wirkung der Aronia auf den menschlichen Körper. Die meisten Wirkungen, die den Beeren nachgesagt werden, leiten sich von den möglichen Wirkungen ihrer einzelnen Inhaltsstoffe ab. Da freie Radikale das Wachstum von Krebszellen unterstützen und Antioxidantien freie Radikale zerstören können, wird etwa davon ausgegangen, dass Aronia vorbeugend gegen Krebs hilft, weil sie einen besonders hohen Anteil an Antioxidantien enthält.

Eine vorbeugende Wirkung ist also durchaus denkbar, wenn Aronia oder andere Superfoods hingegen als Heilmittel gegen Krebs angepriesen werden, sollte das immer mit Vorsicht genossen werden. Zwar gibt es einige Studien zur Wirkung von Aronia bei der Bekämpfung von Darmkrebszellen. Allerdings handelt es sich hier um reine Laborstudien, die keine Rückschlüsse auf die Wirkung im menschlichen Körper erlauben.

Nun ist Krebs nicht die einzige Krankheit, gegen die Aronia vorbeugend oder gar heilend wirken soll. Immer wieder im Fokus stehen auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetis. So soll Aronia den Blutzucker, den Blutdruck und den Blutfettspiegel senken. Allerdings ist auch hier die Studienlage eher dürftig. Positive Effekte konnten entweder an Ratten oder in sehr kleinen Patientengruppen nachgewiesen werden. Grundsätzlich gilt aber: Eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen ist immer zu empfehlen. Dabei ist es jedoch egal, ob man nun auf Aronia oder andere Früchte zurückgreift. Es spricht also nichts dagegen bei erhöhten Blutzuckerwerten oder einem hohen Blutdruck Aronia zu nehmen. Sind die Werte jedoch bereits krankhaft erhöht, ist eine schulmedizinische Behandlung dennoch wichtig. Die Beere ist hier keine anerkannte Alternative.

Abnehmen mit Aroniasaft – Funktioniert das wirklich?

Viele schwören auch auf Aroniasaft zum Abnehmen. Tatsächlich gibt es zwei Indikatoren, die darauf hinweisen, dass der Saft in einer Diät förderlich sein könnte. Denn wenn Aronia wirklich den Blutzuckerspiegel senkt, dann könnte das auch beim Abnehmen hilfreich sein. Schließlich kann ein erhöhter Blutzuckerspiegel für Heißhunger sorgen und den Fettstoffwechsel verlangsamen. Allerdings gilt hier wie schon im Zusammenhang mit Diabetes: Wissenschaftlich nachgewiesen ist diese Wirkung noch nicht.

Was jedoch jedem, der einen Schluck Aroniasaft trinkt, sofort auffallen dürfte, ist der, nennen wir es gewöhnungsbedürftige, Geschmack. Aroniasaft schmeckt nämlich keinesfalls süß und fruchtig, sondern äußerst bitter und herb. Unverdünnt ist er kaum genießbar. Für Menschen, die abnehmen, ist das jedoch gerade positiv. Denn Bitterstoffe hemmen nachweislich den Appetit. Ein Glas Aroniasaft vor dem Essen könnte also dafür sorgen, dass wir weniger zulangen und damit langfristig abnehmen. Doch auch hier gilt wieder: Eine Garantie gibt es dafür nicht.

So kannst du Aronia zu dir nehmen

Aroniasaft ist wohl die geläufigste Form die Beere zu konsumieren. Den Saft gibt es mittlerweile in vielen Supermärkte oder im Reformhaus oder Biomarkt. Du kannst ihn aber auch ganz einfach über Amazon bestellen. Beim Kauf solltest du darauf achten, dass es sich um reinen Saft handelt und kein Zucker zugesetzt wurde. Täglich solltest du nicht mehr als 100 ml zu dir nehmen.

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aroniasaft

Wer jedoch nicht gerade durch die Bitterstoffe abnehmen möchte, könnte mit dem Geschmack so seine Probleme haben. Ähnlich sieht es mit dem Verzehr frischer Beeren aus. Hinzu kommt hierbei, dass diese in geringen Mengen Blausäure enthalten. Der Anteil ist allerdings so gering, dass man schon wirklich viele Beeren essen müsste, um sich zu vergiften.

Aroniabeeren gibt es außerdem getrocknet oder in Pulver- oder Kapselform zu kaufen. Letzteres ist eine besonders gute Alternative, wenn man dem Geschmack der Frucht so gar nichts abgewinnen kann.

Die besten heimischen Alternativen zu Superfoods

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