Fisch

Er ist lecker, gesund und hält lange satt: Die Rede ist von Fisch! Kaum ein Lebensmittel hält so viele wertvolle Eigenschaften bereit wie der flinke Wasserbewohner. Er ist ein optimaler Energielieferant, der in keiner ausgewogenen Ernährung fehlen sollte.Wir verraten Dir, was das Besondere an Fisch ist und wie Du vom regelmäßigen Fischverzehr profitieren kannst.

Vor allem im Urlaub am Meer kommen wir häufig an Fischrestaurants vorbei, die uns mit verführerisch-leckeren Düften zum Platz nehmen verleiten. Oder auch das eine oder andere Fischbrötchen auf der Kirmes oder dem Sommerfest ist schnell verputzt. Doch nicht nur in der warmen Jahreszeit sollte Fisch auf unserem Speiseplan stehen: Der Wasserbewohner bietet jede Menge Zubereitungsmöglichkeiten und ist ein gesunder Energielieferant, der den Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen versorgt. Er eignet sich daher ideal dazu, Dich schlank, fit und stark zu machen – der regelmäßige Verzehr von Fisch sollte daher ganz oben auf Deinem Ernährungsplan stehen, wenn Du Dir und Deinem Körper etwas Gutes tun möchtest. Wir erklären Dir, warum Fisch so gesund ist und von welchen Fischarten Du am meisten profitierst.

Warum gilt Fisch als gesund?

Fisch ist als Lebensmittel ein richtiger Allrounder: Er liefert dem Körper viele wichtige Nährstoffe, die er unbedingt braucht. Fisch ist dafür bekannt, viel Eiweiß zu enthalten. Der Körper benötigt Eiweiß für viele wichtige Funktionen: Mit den wichtigen Aminosäuren versorgt er das Immunsystem und stemmt den Zellaufbau von Muskeln, Knochen, Haut, Haaren, Enzymen und Hormonen.

Fisch mit Zitrone und Petersilie

Fisch als fittmachende Delikatesse

Zudem ist Eiweiß unerlässlich für die Übertragung von Nervenimpulsen und den Transport von Sauerstoff und Fetten. Wenn Du geschmeidiges Haar und eine gepflegte Haut haben möchtest, musst Du Deinen Körper also mit ausreichend Eiweiß versorgen. Auch Fleisch enthält viel Eiweiß, jedoch ist Fisch leichter verdaulich: Sein kaum vorhandenes Bindegewebe lässt die Stücke schon im Mund zergehen, so dass auch Dein Magen nur wenig Arbeit mit ihm hat.
Außerdem enthält Fisch größere Mengen langkettiger Omega-3-Fettsäuren. Sie sind für den Menschen lebenswichtig. Sie senken zudem den Triglyceridspiegel und die Gefahr eines Herzinfarkts. Zudem enthält Fisch Jod und Selen, die beide wichtig für die Aktivierung der Schilddrüsenhormone sind und das Brustkrebsrisiko senken sollen. Grund genug für die Damenwelt, auf Fisch als Lebensmittel zurückzugreifen! Doch welcher Fisch soll es denn am besten sein?

Fisch in vielen Variationen

Fisch besticht als abwechslungsreiches Nahrungsmittel durch seine Vielfalt an Sorten. Wir stellen Dir im folgenden Abschnitt fünf verschiedene Fischsorten und ihre Besonderheiten vor.

Makrele: Diese Fischsorte ist reich an langkettigen Omega-3-Fettsäuren. Dieser Fisch schmeckt geräuchert oder gegrillt besonders gut. Leider ist sein Fettanteil sehr hoch – wer abnehmen möchte, sollte von der Makrele lieber Abstand halten.

Lachs: Insbesondere Wildlachs ist eine gesunde Fisch-Variante. Er ist nicht so fettreich wie sein Zuchtgenosse, daher sparst Du mit ihm viele unnötige Kalorien ein. Lachs eignet sich zum Braten und Backen, aber auch als Sushi oder Tatar.

Dorsch: Dieser Speisefisch hat einen sehr hohen Proteinanteil und regt so den Muskelaufbau an. Vor allem nach dem Sporttraining ist er sehr zu empfehlen. Er ist ein magerer Fisch mit nur zwei Prozent Fettanteil. Auch zum Backen eignet er sich bestens.

Thunfisch: Er liefert jede Menge des wichtigen Vitamins Niacin, das für den Energiestoffwechsel von Bedeutung ist. Gleichzeitig lindert Thunfisch Gereiztheit und Nervosität. Diese Fischsorte schmeckt eigentlich immer! Ob warm, ob kalt, in Salaten oder auf Pizza – Thunfisch passt zu fast allen Gerichten.

Heilbutt: Diese Fischsorte strotzt nur so vor Vitamin D: Es ist gut für unser Immunsystem, für gesunde Knochen und stärkt die Muskelkraft. Es senkt zudem das Risiko für Diabetes und das Krebsrisiko. Der Heilbutt gehört zu den Magerfischen mit wenig Fett.


Bedrohter Fisch: Wie passe ich meine Ernährung an?

Der Verzehr von Fisch ist gesund und tut Deinem Körper gut – so viel steht fest. Doch immer wieder hört man von der Überfischung der Meere: Die Bestände gehen immer weiter zurück, weil der Mensch oftmals kein Maß kennt, wenn es um seinen Rang in der Nahrungskette geht. Ist es also besser, wenn Du doch lieber auf Fisch verzichtest, um der Umwelt nicht zu schaden? Das brauchst Du nicht – wenn Du den Fisch mit Bedacht verzehrst! Der Großteil der Fischbestände bleibt konstant, vom Aussterben bedroht ist bisher nur der Stör. Vor allem sein Kavier ist sehr begehrt, aber auch sein Fleisch ist sehr wohlschmeckend und unter Kennern beliebt. Um den noch existierenden Bestand des Störs nicht noch weiter zu gefährden, solltest Du diese Fischart von Deinem Speiseplan streichen. Schließlich fördert jeder Kauf den weiteren Fang des Fisches. Auch Nordseekabeljau und pazifische Schollen gelten leider als überfischt. Wenn diese Sorten jedoch aus anderen Meeren gefangen werden, ist ihr Verzehr bedenkenlos. Dafür gibt es jede Menge anderer Wellenreiter, die Du Dir schmecken lassen kannst, z.B. Forellen, Zander, Hering, Lachs, Karpfen, Barsch oder Steinbutt. Übrigens: Die Umweltorganisation Greenpeace hat einen Kaufratgeber herausgegeben, an dem Du Dich beim Fischkauf orientieren kannst.

Fit mit Fisch

Ein bis zwei Mal die Woche solltest Du eine Portion Fisch essen, um Dich mit ausreichend Spurenelementen zu versorgen. Am besten solltest Du Dich von fettarmen Fischen ernähren – diese halten genau wie ihre fettreichen Artgenossen viele wichtige Nährstoffe bereit, haben dafür aber wesentlich weniger Kalorien. Dazu gehören vor allem Alaska-Seelachs, Kabeljau, Barsch, Scholle oder Hecht: Ihr Fettgehalt liegt bei unter zwei Prozent. Auch Meeresfrüchte wie Hummer, Garnelen, Tintenfische, Muscheln, Wasserschnecken, Krabben, Langusten und Krebse zählen zu den Magerfischen und liefern zudem hochwertiges Eiweiß, Jod und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Je frischer der Fisch auf Deinem Teller landet, desto gesünder ist er für Dich. Es muss dabei nicht immer das einfache Fischfilet sein. Ob überbacken, gegrillt, als Suppe oder kombiniert mit verschiedenen Kräutern – Fisch lässt sich in vielen Variationen zubereiten. Satt macht er allemal – und schlank dazu.

Auch wenn Fisch hierzulande immer noch ein kleiner Exot ist, vollbringen verschiedenste Fischsorten wahre Wunder! Nicht nur der hohe Eiweißgehalt, sondern auch die unterschiedlichsten Variationen der Zubereitung machen Fisch zu einem spannenden Leckerbissen. Viele Sorten haben kaum Kalorien, dafür aber viele Omega-3-Fettsäuren, Eiweiß und Jod. Fisch verbindet abwechslungsreiche Kost mit einer ungeheuren Nährstoffzufuhr und sorgt damit für beste Gesundheit.


Bildquelle: Alex Raths/Thinkstock


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Was denkst du?

  • Wuschelbaer am 03.09.2014 um 13:26 Uhr

    Fisch ist ja echt mega gesund... Gut, dass ich ihn gerne esse. Leider mag ich aber auch Fritirtes gerne, also fritierte Tintenfischringe und sowas. Das ist dann bestimmt nicht mehr so gesund. Ich achte mal in Zukunft darauf, meinen Fisch frisch zu essen. Kommt bestimmt besser

    Antworten
  • Liliana84 am 19.08.2014 um 13:10 Uhr

    Ich liebe Fisch! Esse ich auch viel lieber als Fleisch. Wenn danach nur nicht die Bude immer so riechen würde. Am liebsten mag ich Sushi, aber eigentlich esse ich jeden Fisch

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  • gabriela77 am 11.08.2014 um 14:11 Uhr

    Ich war bisher kein großer Fisch Fan, überlege mir aber nach diesem informativen Text in meine Ernährung auch etwas mehr Fisch einzubauen...

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  • kleinerfloh am 11.08.2014 um 14:04 Uhr

    Ich esse total gerne Fisch. Dass der gut für die Gesundheit ist, wusste ich schon. Aber ich hatte keine Ahnung, dass der soooo viel tut. Eigentlich esse ich dafür ja zu wenig Fisch. Also nur so 1 Mal im Monat oder so. Ab jetzt esse ich wöchentlich mal Makrele oder Lachs. Gibt ja recht viel Auswahl beim Fisch

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