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Horngurke

Kiwano-Frucht richtig essen: Wir zeigen es dir!

Kiwano-Frucht richtig essen: Wir zeigen es dir!

Wenn du jetzt zum ersten Mal von der Kiwano-Frucht hörst, dann solltest du deine Ohren gespitzt halten, denn: Die afrikanische Horngurke entwickelt sich hierzulande langsam aber sicher zu einer wahren Fitness-Frucht. Was die Tropenfrucht so gesund macht und wie du eine Kiwano richtig isst, verraten wir dir hier.

Was ist eine Kiwano?

Die Kiwano ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse. Ursprünglich aus der Kalahari-Wüste in Afrika stammend, kommt die exotische Frucht heute ganzjährig hauptsächlich aus Neuseeland, Portugal, Italien, Spanien, Mexiko, Israel, Südafrika und Kenia zu uns in den Handel.

Kiwano-Frucht
Wie muss man eine Kiwano essen?

Obwohl man es ihr auf den ersten Blick nicht ansieht, gehört die Kiwano zur Gattung der Gurken und wird auch als Horngurke bezeichnet. Die botanische Verwandtschaft zur Melone bringt ihr ebenfalls den Namen Hornmelone ein. Wegen ihrer kleinen Hörner oder Stacheln ist die Kiwano darüber hinaus auch als Igelgurke, Stachelgurke oder Stachelfrucht bekannt. Weitere Bezeichnungen sind mitunter Melano oder Geleemelone. Zur Fitness-Frucht machen die Kiwano wertvolle Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C. Obendrein ist die gesunde Frucht mit 22 Kalorien pro 100 Gramm sehr kalorienarm und deshalb auch für eine ausgewogene Ernährung oder bei Diäten besonders beliebt. Aber wie schmeckt das Obst eigentlich?

Übrigens: Neben der Kiwano findest du in unserer Bilderstrecke 9 Lebensmittel, die deine Kilos schmelzen lassen – Nummer 7 macht darüber hinaus sogar glücklich!

Lebensmittel, die deine Kilos schmelzen lassen

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Wie schmeckt eine Kiwano-Frucht?

Spätestens, wenn du von der stacheligen Frucht probierst, wirst du ihre Verwandschaft zur Gurke erschmecken können: In die feinsäuerliche Note der Kiwano mischt sich ein wenig Gurkenaroma. Aber nicht nur Gurke ist in der Stachelfrucht zu schmecken. Die Kiwano birgt eine geschmackliche Mischung aus Gurke, Banane, Limette und Melone. Von der Konsistenz her erinnert ihr gallertartiges Fruchtfleisch ebenso an das von Gurken und Melonen. Dass der Verzehr der Frucht für ordentlich Erfrischung sorgt, wundert uns da nicht. Dennoch variiert der Geschmack der Hornmelonde stark je nach Herkunft und Zeitpunkt ihrer Ernte. Mit der Kiwi hat die Kiwano – ihrem Namen zum Trotz – nichts zu tun, die Farbe ihres Fruchtfleisches ähnelt sich ebenso rein zufällig.

Wann ist eine Kiwano reif?

Es empfiehlt sich, den Exoten unreif zu kaufen und zu Hause reifen zu lassen. Beim Einkauf solltest du deshalb darauf achten, dass die Kiwano-Frucht eine unbeschädigte und intensiv grüne oder leicht gelb leuchtende Schale aufweist. Die Stacheln der Horngurke sollten fest sein. Reif zum Verzehr ist die Kiwano, wenn ihre Schale gelb-orange oder orange ist und die Rinde bei leichtem Drücken etwas nachgibt. An einer zu harten Frucht wirst du geschmacklich keine allzu große Freude haben, da sie noch nicht ausgereift ist. In unreifem Zustand kannst du die Hornmelone bei Zimmertemperatur einige Zeit lagern, ausgereift hält sie sich im Kühlschrank nur sehr kurze Zeit. Doch wie isst man eine Kiwano nun richtig?

Kiwano essen
In Supermärkten mit großer Obst-Auslage solltest du die Kiwano-Frucht leicht finden können.

Kiwano-Frucht essen: So geht es richtig!

Die Kiwano lässt sich ganz einfach essen und richtig zubereiten. Die Schale der Horngurke ist dabei nicht essbar, ihre Kerne können – wie beim Granatapfel – problemlos mitgegessen werden. Abhängig davon, ob du die Hornmelone pur genießen oder weiterverarbeiten und zum Garnieren verwenden möchtest, kannst du unterschiedlich vorgehen.

Kiwano löffeln
Einfach auslöffeln und pur genießen!

# Variante 1: Kiwano-Frucht pur genießen

  1. Wasche die Rinde der Kiwano gründlich ab.
  2. Schneide die Horngurke wie eine Kiwi mittig in zwei Hälften.
  3. Löffele das Fruchtfleisch der Tropenfrucht mit einem Löffel aus.

Tipp: Die Zugabe von Zitronensaft und Schlagsahne soll den Geschmack der puren Kiwano-Frucht besonders verfeinern.

# Variante 2: Kiwano-Frucht weiterverarbeiten

  1. Wasche die Schale der Stachelfrucht.
  2. Teile die Hornmelone mit einem Messer längs in zwei Hälften.
  3. Löse das Fruchtfleisch vorsichtig mit einem Löffel von der Rinde.

Tipp: Wenn du die Kerne nicht magst, kannst du das Fruchtfleisch der Kiwano durch ein Sieb passieren.

Variante 2 inklusive dem Passieren der Kiwano siehst du noch einmal im Video:

Wenn du die Kiwano vor dem Essen für wenige Stunden in den Kühlschrank legst, kannst du dich beim Verzehr der puren Frucht auf einen maximalen Frische-Kick einstellen. Das Fruchtfleisch der Horngurke macht sich besonders gut in Obstsalaten oder Smoothies. Wegen seiner Götterspeise-ähnlichen Farbe und Konsistenz eignet es sich ebenso gut zum Garnieren von Desserts und Süßspeisen wie Kuchen, Pudding oder Eis sowie von anderen Beilagen. Auch wenn es zunächst nicht besonders appetitlich klingen mag: Es ist auch möglich, die Kiwano-Frucht mit Salz zu genießen. So lässt sich die Hornmelone in der herzhaften Küche in Blatt- und Meeresfrüchte-Salaten einsetzen oder wie Gemüse zu Fisch- und Fleischgerichten reichen. Speziell Gambas, Garnelen und Co. sind sowohl kulinarisch als auch optisch der perfekte Partner für die Kiwano.

Wir sind uns sicher, dass sich die – bisher noch als Geheim-Tipp gehandelte – Kiwano schnell zur Fitness-Frucht entwickeln wird. Für die Praxis bist du dann bereits gerüstet und weißt ganz genau, wie man eine Kiwano-Frucht richtig essen kann. Aber wie steht es mit anderem Obst? Wir kennen ebenso die Antwort auf die Frage: „Wie schneidet man eine Mango?“ oder „Wie isst man eine Papaya?“. Wenn dir die Zubereitung eines anderen Lebensmittels Kopfzerbrechen bereitet, lass es uns in den Kommentaren wissen!

Bildquellen: iStock/pastorscott, iStock/alexrvan, iStock/ArieM, iStock/pheigin

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