Wie ernähre ich mich gesünder?
Christina Tobiasam 01.08.2018

Egal, ob zum Jahreswechsel oder für die Bikinifigur: Manchmal will man einfach die eigene Ernährung ein wenig umstellen und neue Dinge ausprobieren. Aber, wie ernähre ich mich gesünder und welche Ernährungsweise ist die richtige? Wir haben ein paar einfache Tipps, wie du in Zukunft besser essen kannst.

Gibt es sowas wie die richtige Ernährung überhaupt?

Erst einmal vorab: Es gibt kaum ein Gebiet in der Wissenschaft, das so ungewiss ist, wie die Ernährung. Zwar folgen immer wieder Studien mit neuen Ergebnissen, doch oft widersprechen sich die Erkenntnisse gegenseitig – und am Ende weiß man gar nicht mehr, was oder wem man glauben soll und fragt sich nur: Wie ernähre ich mich richtig?

Jeder Körper reagiert auch anders auf bestimmte Lebensmittel. Einem Nussallergiker Mandeln, Erdnüsse und Co. zu empfehlen, wäre zum Beispiel fatal. Außerdem gelten für Schwangere andere Ernährungsgrundsätze als für Nicht-Schwangere – und auch ein Veganer wird sich nicht darüber freuen, wenn ihm jemand empfiehlt, besonders viel mageres Fleisch zu essen. Die richtige Ernährung für dich, kannst du also nur selbst bestimmen. Trotzdem kannst du dich natürlich an ein paar Grundsätzen orientieren, die dir helfen, gesünder zu essen.

Wie ernähre ich mich richtig?

Wie ernähre ich mich richtig? Diese Tipps können helfen!

1. Stell deine Ernährung nicht radikal um

Der größte Fehler ist, zu schnell zu viel zu wollen. Ich kann dir aus eigener Erfahrung berichten, dass dein Schweinehund direkt wieder zurückbeißt, wenn du ihm zu viel seiner bzw. deiner liebsten Leckereien auf einmal wegnehmen willst. Besser ist es, sich Schritt für Schritt an neue Routinen zu gewöhnen. Versuch zum Beispiel statt einer strikten Low-Carb-Diät von heute auf morgen, lieber einen Tag in der Woche zum Low-Carb-Tag zu ernennen oder abends die Kohlenhydrate wegzulassen und schau, wie dein Körper darauf reagiert.

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2. Iss weniger industriell verarbeitete Lebensmittel

Wie ernähre ich mich gesünder? Ganz sicher nicht mit Tiefkühlpizza und Dosen-Ravioli. In Fertiggerichten stecken nämlich oft versteckter Zucker und ungesunde Zusatzstoffe. Versuch deshalb so oft wie möglich frisch zu kochen. Das heißt übrigens nicht, dass du jeden Abend stundenlang am Herd stehen musst. Nudeln oder Kartoffeln kannst du zum Beispiel auch in größeren Mengen vorkochen und in Tupperdosen im Kühlschrank aufbewahren. So kannst du dir unterschiedliche Mahlzeiten schnell und ohne großen Aufwand zubereiten.

3. Ernähre dich vielseitig

Damit dein Körper alle relevanten Nährstoffe zugeführt bekommt, ist es wichtig, dass du dich vielseitig statt einseitig ernährst. Probier also in der Küche ruhig mal ein paar neue Lebensmittel aus und experimentiere mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Ich habe zum Beispiel kürzlich erst Linsennudeln* für mich entdeckt, die ein toller Protein-Lieferant sind, und fast genauso schmecken, wie herkömmliche Nudeln.

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4. Trinke mehr Wasser

Ich kenne es von mir selbst nur allzu gut: Hunger wird oft mit Durst verwechselt. Zwischen 1,5 und 2 Litern am Tag solltest du trinken. Wenn dir Wasser allein zu langweilig ist, kannst du es zum Beispiel mit einem Spritzer Zitronensaft aufpeppen. Zitronenwasser soll übrigens auch für Diäten ein echtes Wundermittel sein!

Tipp: Eine Tasse Tee kann dir auch das Gefühl geben, etwas Warmes im Magen zu haben. Gerade morgens finde ich sie besonders wohltuend.

5. Erlaube dir auch mal etwas Süßes

Dir alles zu verbieten, führt meistens zu Heißhungerattacken, bei denen man dann besonders schnell und extrem über die Strenge schlägt. Besser ist es, wenn du dir bewusst ab und zu etwas gönnst und dich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt. Natürlich wäre es besser, wenn du zu Obstsorten mit einem geringen Zuckeranteil greifst, wie Beeren oder Wassermelone, aber ganz ehrlich: Manchmal will man eben lieber den Schokoriegel und das ist okay, solange du nicht jeden Tag Massen an Süßigkeiten verdrückst!

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Gesünder essen ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht wirkt. Versuche einfach in kleinen Schritten deine bisherigen Essensgewohnheiten umzustellen und häufiger selbst zu kochen. Wenn du deine Ernährungsumstellung überstürzt, und zu viel auf einmal willst, ist die Gefahr größer, dass du in alte Muster zurückfällst. Die Antwort auf die Frage: „Wie ernähre ich mich gesünder?“ lautet deshalb: Finde deinen eigenen Weg und dein eigenes Tempo! Hast du noch einen Tipp parat? Dann verrate ihn uns gerne in den Kommentaren.

Bildquelle:

iStock/nensuria, iStock/Milkos

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