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Unnötige Zusatzstoffe im Brot: Darauf solltest du beim Kauf achten

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Unnötige Zusatzstoffe im Brot: Darauf solltest du beim Kauf achten

Heutzutage ist es gar nicht so leicht, Handwerksbäckereien zu finden, die ihre Brote noch selbst backen. Ein Großteil der Backwaren in Deutschland wird entweder im Supermarkt oder bei Bäckerei-Ketten gekauft, die Tiefkühlware lediglich aufbacken. Wir zeigen dir, welche Zusatzstoffe in solchen Broten stecken können und wie du diese vermeiden kannst.

Liste: Diese Zusatzstoffe verstecken sich in Brot

Brot zu backen ist eigentlich gar nicht so schwer: Schon aus Mehl, Hefe, Salz und Wasser lässt sich ein leckerer Laib backen. In den meisten industriell gebackenen Broten stecken aber deutlich mehr Zutaten, die sie haltbarer machen oder ihnen einen besseren Look verpassen sollen. Was allerdings beruhigt: In Deutschland dürfen unverpackte Brote weder Farb- noch Konservierungsstoffe enthalten, im Gegensatz zu abgepackter Ware aus dem Supermarkt. Die folgenden Zusatzstoffe sind hingegen erlaubt:

  • Maltodextrin: Diese Zuckerart wird gerne aufgrund seiner guten Löslichkeit verwendet. Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass es sich hierbei auch um Zucker handelt, der Einfluss auf den Insulinspiegel hat.
  • L-Cystein: Dieses Eiweiß führt dazu, dass der Teig schneller geht und das Brot mehr Volumen bekommt. Oft wird dieser Zusatzstoff aus Schweineborsten hergestellt.
  • Ascorbinsäure: Hierbei handelt es sich um Vitamin C, das das Eiweiß im Mehl stabilisiert.
  • Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E471): Führen dazu, dass Teigwaren länger frisch bleiben.
  • Diacetylweinsäureester: Brote und Brötchen bekommen hierdurch mehr Biss.
  • Amylasen: Ein isolierter Stoff, der auch natürlich im Mehl vorkommt, meist aber im Labor hergestellt wird. Dieses Enzym trägt ebenfalls zu einer längeren Haltbarkeit bei.
  • Lecithin: Dieser Emulgator hilft dabei, dass sich Fett und Wasser besser verbinden. Natürlich kommt Lecithin in Eiern, Sonnenblumenkernen und Soja vor.
  • Modifizierte Stärke: Führt ebenfalls zu einer längeren Haltbarkeit des Brotes.

Durchaus ist nicht jeder dieser Zusatzstoffe gesundheitlich bedenklich. Ohne diese Beigaben wäre es außerdem auch nicht möglich, Kunden gute Qualität zu niedrigen Preisen zu liefern. Ein traditionell gebackenes Sauerteigbrot ist schließlich sehr zeitaufwendig und damit automatisch auch teurer in der Herstellung.

Hier bekommst du Brot ohne Zusatzstoffe

Grundsätzlich gilt: Abgepacktes Brot aus dem Supermarkt enthält die meisten Zusatzstoffe, gefolgt von Produkten von SB-Backtheken und Bäckereiketten. Brot, das lediglich aus Mehl, Sauerteig, Hefe, Salz, Malz und anderen unbedenklichen Zutaten gebacken wird, findest du auch heute noch bei Handwerksbäckereien. Hier musst du dafür aber auch mit höheren Preisen rechnen: Ein Laib kann hier locker 5 Euro oder mehr kosten. Ob in dem Brot, das du bei deinem örtlichen Bäcker kaufst, Zusatzstoffe enthalten sind, solltest du am besten erfragen. Manche Filialen zeigen ihren Kunden auf Nachfrage Zutatenlisten. Manche Zusatzstoffe müssen hier allerdings nicht aufgeführt werden. Auf Nummer Sicher kannst du also nur gehen, wenn du dein Brot selbst backst.

Unser Tipp: Investiere in einen guten Brotbackautomaten! Anders als die meisten anderen Geräte kann der Panasonic Croustina Brote mit einer rundum knusprigen Kruste backen. Einfach Mehl, Salz, Hefe und Wasser hineingeben, auf den Knopf drücken und etwas warten! Bei Otto bekommst du das Gerät aktuell zu einem reduzierten Preis von 199,95 Euro.

Panasonic Croustina

Nicht nur in Brot verstecken sich Zusatzstoffe. Hättest du gewusst, dass diese Produkte Gelatine, Milchzucker, Anchovis und Co. beinhalten?

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