Calvin Klein und Kendall Jenner
Susanne Falleram 20.04.2016

Kendall Jenner ist neben Kollegin Gigi Hadid derzeit wohl DAS Model der Stunde. Als Everybody’s Darling ist sie aus der Fashion-Welt nicht mehr wegzudenken und ziert eine Kampagne nach der anderen, unter anderem die von Calvin Klein Underwear. Das gefällt dem Firmengründer allerdings so gar nicht, wie er jetzt in einem Interview verriet.

Das Label Calvin Klein ist ja eigentlich dafür bekannt, prominente Gesichter für seine Werbung einzusetzen. Man erinnere sich an Mark Wahlberg und seine legendäre Unterwäsche-Kampagne zurück. Auch Zoe Saldana, Kellan Lutz und Kate Moss standen schon für das Label vor der Kamera. Doch die neueste Wahl, Kendall Jenner, scheint beim Designer Calvin Klein nicht gerade Freude aufkommen zu lassen. Den Hype um sie – und ihre Schwester Kim Kardashian – kann er so gar nicht nachvollziehen. Das verriet er jetzt in einem Gespräch mit der ehemaligen „Council of Fashion Designers of America“-Präsidentin Fern Mallis bei einem Besuch am „Savannah College of Art and Design“ im US-Bundesstaat Georgia.

Calvin Klein und Kendall Jenner

Calvin Klein hält nicht viel von Kendall Jenner als Model für seine ehemalige Marke

Calvin Klein hätte Kendall Jenner nie engagiert

Was genau Calvin Klein so bitter aufstößt? Dass Models heutzutage immer öfter danach gebucht werden, wie viele Follower sie in sozialen Netzwerken haben und weniger danach, ob sie überhaupt zum Stil der Marke passen und diese überzeugend repräsentieren. Über Kendall Jenner sagte er: „Ich bin mir sicher, sie ist eine reizende junge Dame. Es ist jedoch nicht die Art von Kampagne, die ich gemacht hätte, auch nicht heutzutage.“ Anders gesagt: Er hätte sie nicht gebucht. Autsch! Das Sagen darüber hat Calvin Klein selbst aber nicht mehr – 2003 hat der 73-Jährige seine Firma verkauft und sich aus dem Geschäft zurückgezogen.

Auch über Kendall Jenners ältere Schwester, Kim Kardashian, hat der Designer nichts Gutes zu sagen: „Wenn du die richtigen Leute in den richtigen Kleidern vor den richtigen Hintergrund auf schöne Art und Weise fotografierst, und das online stellst, finden das offenbar alle gut“, sagt er. „Kim Kardashian könnte auf Dauer in alten Kleidern gar nicht erfolgreich sein.”

Justin Bieber als Calvin-Klein-Model? Großartig!

Excited to support @justinbieber as he embarks on his #purposetour. #mycalvins Photographed by @tobinyelland.

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So sehr, wie Calvin Klein austeilt, scheint er jedoch nicht gegen alle der derzeitigen Jungstars, die in den Kampagnen seiner ehemaligen Firma zu sehen sind, etwas einzuwenden zu haben. Popstar Justin Bieber, dessen freizügige Werbebilder in Unterhosen des Labels ja auf einiges an Kritik stießen, emfindet Calvin Klein tatsächlich als eine gute Wahl. „Wenn ich sage, dass ich Justin Bieber in der ‘Calvin Klein’-Kampagne mag, dann, weil ich ihn als Person mag, nicht, weil er Millionen von Followern hat”, resümiert er.

Calvin Klein mag mit seiner Enttäuschung über einige Entwicklung in der Modeindustrie recht haben. Da das Label jedoch schon immer auf bekannte Gesichter gesetzt hat, ist die Meinung sicherlich auch diskutabel. Kendall Jenner dürfte die Kritik bei ihrem Ruhm zumindest wenig stören.

Bildquellen: Getty Images for The Princess Grace Foundation – USA/Jamie McCarthy, Getty Images/Frazer Harrison


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