Ekliger BH-Kauf
Katharina Meyeram 07.02.2018

Wer bei Primark einkauft, wird höchstwahrscheinlich schon auf den Preis der Klamotten achten – schließlich ist der Moderiese vor allem für die günstigen Schnäppchen bekannt. Doch eine Kundin aus Glasgow stellte beim BH-Kauf fest, dass an dem von ihr ausgesuchten Büstenhalter das Preisschild fehlte. Sie probierte ihn trotzdem an, machte danach jedoch eine ziemlich eklige Entdeckung.

Wie Natalie Brayshaw auf Twitter berichtet, stöberte sie in einer Glasgower Filiale der Modekette und entdeckte auf einem Kleiderbügel einen BH, der ihr gefiel. Obwohl das Kleidungsstück kein Schildchen mehr hatte, probierte sie es an. Immerhin kann es schnell mal passieren, dass die kleinen Zettel abreißen – soweit also noch nichts Ungewöhnliches. Da der BH passte und ihr gefiel (kommt gerade bei BHs ja selten genug vor), ging sie mit ihm zur Kasse. Doch als der Verkäufer sich auf die Suche nach den Preisinformationen machte, hatte er eine erschreckende Nachricht: Der BH stammte gar nicht von Primark!

„Ich probierte einen BH bei Primark an und er war schön, also wollte ich ihn kaufen, aber er hatte kein Preisschild. Der Verkäufer machte sich auf die Suche nach einem Manager, um den Code zu bekommen, kommt zurück und sagt „Der ist nicht von uns, jemand hat ihn ausgetauscht“. Es hat also wirklich jemand SEINEN EIGENEN BH auf einen Bügel gehangen, um einen neuen zu klauen und ICH HABE IHN ANPROBIERT!“

Ganz schön eklig, oder?

Okay, auch wenn wir einen BH, der tatsächlich von Primark kommt, in der Umkleidekabine anprobieren, hat ihn höchstwahrscheinlich bereits vorher schonmal jemand angehabt. Allerdings nur für ein paar Sekunden oder Minuten. Den zurückgelassenen, getragenen BH einer Fremden anzuprobieren, ist wirklich ganz schön eklig (vor allem, wenn man bedenkt, was für eklige Dinge Frauen mit ihrer Unterwäsche machen). Auf Twitter stimmen daher viele weitere Nutzer Natalie zu, dass ihre Entdeckung nicht gerade appetitlich ist. Viele erzählen davon, ähnliches auch in anderen Läden erlebt zu haben – von Jeans üder Schuhe bis hin zu ebenfalls BHs, die einfach gegen die eigenen getragenen Klamotten ausgetauscht wurden. Darüber hinaus scheint sich jedoch auch eine andere Frage unter den Twitter-Usern breitzumachen: Hat sie den BH behalten? Wir wissen schließlich alle, wie schwer es ist, einen zu finden, der passt und uns gefällt…

Primark hat sich bereits zu dem Vorfall geäußert und entschuldigt sich für das unangenehme Erlebnis. Ein Unternehmenssprecher schreibt: „Wir möchten uns bei der Kundin für diese Erfahrung entschuldigen. Wir sind bestrebt, unseren Kunden jederzeit eine angenehme Einkaufsatmosphäre zu bieten und es tut uns leid, dass uns dies in diesem Fall nicht gelungen ist.“ Natürlich ist es bei dem riesigen Angebot von Primark schwer, sicherzustellen, dass so etwas nicht passiert. Halte daher beim Einkaufen selbst die Augen auf und wende dich an einen Mitarbeiter, wenn dir etwas in der Richtung auffällt!

Ob sie die eklige Begegnung vermeiden hätte können? Vielleicht, wenn sie sich mehr an diese Tipps gehalten hätte, die ein Primark-Insider uns zum Shoppen bei der Modekette gibt:

Ein Primark-Mitarbeiter verrät Shopping-Tricks

Die Antwort darauf, ob sie den BH behalten hat, hat Natalie Twitter leider noch nicht gegeben. Wie ist es mit dir? Hättest du den BH behalten und einfach in die Waschmaschine gesteckt? Oder wärst du von dem Kontakt mit dem fremden Kleidungsstück so traumatisiert gewesen, dass du schreiend aus dem Primark gerannt wärst? Verrate es uns in den Kommentaren!

Bildquelle:

Getty Images/wooyaa, giphy.com

Hat Dir "Eklig! Darum hatte Primark-BH kein Preisschild" gefallen? Dann schreib uns einen Kommentar oder teile unseren Artikel. Wir freuen uns auf deine Meinung - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.


Täglich kostenlose News zu Lifestyle, Liebe & mehr!

In zwei einfachen Schritten per WhatsApp auf dein Smartphone:

  1. Klicke auf „Start“ und schicke in WhatsApp die Nachricht ab.
  2. Speichere unbedingt unsere Nummer als „desired“, um den Newsletter zu erhalten!

Was denkst du?