Royales Dankeschön

Herzogin Catherine besucht Brautkleid-Näherinnen

Herzogin Catherine besucht Brautkleid-Näherinnen
Herzogin Catherine
Der Tag ihres Lebens: Herzogin Catherine

Es war DAS Kleid – und gleichzeitig das wohl am besten gehütete Geheimnis – des Jahres 2011: Das Brautkleid von Kate Middleton, der jetzigen Herzogin Catherine, das ihr Alexander McQueen-Designerin Sarah Burton auf den royalen Leib schneiderte. Jetzt bedankte sich die Braut bei denen, die auch ihre Händchen im Spiel hatten.

Es war Prinzessinnentraum und Staatsgeheimnis zugleich: das wunderschöne Hochzeitskleid, in dem Kate Middleton im April letzten Jahres dem zukünftigen König von England die ewige Treue schwor. Wochenlang hatte die Gerüchteküche gebrodelt, und Klatschmagazine und Palastinsider überboten sich mit Spekulationen darüber, welcher Designer denn nun die Ehre haben würde, der künftigen Herzogin Catherine das wichtigste Kleid ihres Lebens auf den zarten Leib zu schneidern. Schließlich machte Sarah Burton das Rennen und hüllte die Braut für ihr Label Alexander McQueen in einen Traum aus Seide und Spitze. Dass dieser weiße Traum in mühevoller Handarbeit entstanden ist, versteht sich von selbst, wurde bisher aber weder groß erwähnt, noch gebührend gewürdigt.

Herzogin Catherine
Drei-Meter-Schleppe zwischen Pippa und Kate Middleton

Herzogin Catherine bedankt sich

Doch jetzt entschied sich Herzogin Catherine dazu, den Näherinnen persönlich zu danken, die ihr traumhaftes Brautkleid in mühsamer Kleinstarbeit und unter erschwerten Bedingungen hergestellt hatten. Knapp 50.000 Euro soll das gute Stück wert sein. Dafür wurden verschiedene Seiden- und Spitzensorten verarbeitet, auf die Distel-, Rosen-, Kleeblatt- und Narzissenmuster aufgestickt wurden. 58 Knöpfe und eine drei Meter lange Schleppe komplettierten das Kleid des Jahres. Für die Näherinnen an der Royal School of Needlework bedeutete die Arbeit an Kate Middletons Kleid Stress pur, denn sie mussten nicht nur rund um die Uhr sticken und nähen, sondern auch Handschuhe tragen und sich zusätzlich alle 30 Minuten die Hände waschen, um die exklusiven Stoffe nicht zu verunreinigen. Außerdem wurde vor ihnen lange Zeit geheim gehalten, für wen sie da eigentlich arbeiteten und welchem Designer sie ihre wunden Finger zu verdanken hatten. Trotzdem fühlten sich die Näherinnen letztendlich natürlich sehr geehrt und geschmeichelt, dass sie am Brautkleid der Herzogin von Cambridge mitarbeiten durften.

Auch Herzogin Catherine selbst beeindruckte die Näherinnen jetzt bei ihrem Dankesbesuch. Dem „British Telegraph“ sagten sie: „Catherine lag sehr viel daran, uns ihre Dankbarkeit persönlich zu überbringen. Sie war sich absolut bewusst, wie viel Arbeit dahinter steckte und unter welchem Druck wir standen.“ Doch nicht nur für Kate Middleton, sondern auch für alle, die am Traumkleid mitgewirkt haben, haben sich alle Mühen und Strapazen durchaus gelohnt. Denn das Ergebnis kann sich nun wirklich mehr als sehen lassen, oder?

Bildquelle: gettyimages

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