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Ein Schlückchen Heimat

Ein Schlückchen Heimat

Ein Schlückchen Heimat
So klingt ein Abend in New York doch am besten aus.

Ein langer Fashion Tag erfordert einen angemessenen Abschluss. Und was wäre da geeigneter als ein kühles Blondes? In dieser Sache bin ich ja typisch deutsch. Auf ein leckeres Feierabendbier lasse ich deswegen nichts kommen. Nach dem längsten Tag der Fashion Week mit sage und schreibe elf Shows bin ich deswegen geradewegs in einen Market marschiert und hatte mich schon seelisch auf irgendein amerikanisches Bier eingestellt. Natürlich wusste ich, dass es hier auch importiertes Bier wie Heineken gibt, jedoch war ich auf eines nicht eingestellt:

Vor dem riesigen Kühlregal mit 268 Biersorten, von denen ich nie zuvor in meinem Leben gehört hatte, stand ich also rätselnder Weise – es sollte ja auch nicht irgendein Bier sein. Meinen Feierabend wollte ich ja schon gebührend genießen. Einmal auf und ab geschlendert, fiel mir dann komplett unvorbereitet etwas ins Auge. Etwas Vertrautes: rot, mit güldener Verzierung, alter deutscher Schrift und insgesamt so voller Glückseligkeit! In diesem Moment blieb die Welt stehen. Ich hörte, wie über mir, umringt von einem goldenen Schein, ein Engelschor ein klangvolles Hallelujah anstimmte. Als die Welt sich nach einigen Augenblicken wieder weiterdrehte, wurde mir mein Glück erst bewusst. Vor mir im Kühlregal stand das schönste Kölsch, das ich jemals in meinem Leben gesehen hatte.

Man sieht also: Es gibt doch noch ein Licht des guten Geschmacks am Ende des amerikanischen Tunnels. Und das war das leckerste Feierabendbier, das ich mir jemals gegönnt habe.

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