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Schachbrettmuster

Louis Vuitton – Schach, aber nicht matt

Louis Vuitton – Schach, aber nicht matt

Gespannt wurde auf der Paris Fashion Week 2013 auf die neue Louis Vuitton Kollektion von dem Designer Marc Jacobs gewartet. Und wie immer begeistert er mit seiner Kreativität. Bei der Louis Vuitton Frühjahrskollektion präsentiert er ein einfaches Muster: Vierecke. Fast alle seine Designs waren durch das angelegte Schachbrettmuster ein Augenfang. Und nicht nur die Kleidung, auch die Location war in diesem Sinne kreiert worden.

Obwohl das typische LV-Logo nirgendwo zu sehen war, war klar, dass es sich um den unverkennbaren Stil von Louis Vuitton handelt. Mit einfachen symmetrischen Schachbrett-, Linien- und Blumenmustern und knalligen, aber nicht aufdringlichen Farben, schafft es Louis Vuitton Designer Mark Jacobs, an die 60er zu erinnern, ohne es aufgesetzt wirken zu lassen. Inspiriert durch den französischen Künstler Daniel Buren kreierte Marc Jacobs zusammen mit ihm die Szenerie, in der die Modenschau stattfand. Die Louis Vuitton tragenden Models kamen auf vier nebeneinander aufgebauten Rollentreppen auf den Laufsteg, der in einem gelb-weißen Schachbrett gemustert war. Es kamen Models – immer in Zweierpaaren – gleichzeitig von und auf die Bühne, so dass die ganze Show wie eine Endlosschleife wirkte.

Louis Vuitton: Symmetrie spielt in der Kollektion eine große Rolle

Die Modelpaare trugen immer Outfits des gleichen Designs, aber in verschiedenen Ausführungen. So schmückte sich ein Model zum Beispiel in einem wadenlangen Kleid mit großem, schwarz-weißen Schachmuster, während das Model direkt neben ihr einen Rock der selben Länge und des selben Musters trug, dazu aber ein schwarzes Rollkragenshirt. Neben den Mustern im klassischen black and white gab es auch passend zum kommenden Frühling viele Kreationen in knalligem Gelb. Auch Farbtöne wie hellgrün und weiß waren vertreten. Die Formen und Schnitte wurden einfach und klassisch gehalten: lange, mittellange und kurze Kleider, Pencil Skirts, einfache Mäntel und Boxy-Jackets sowie ein paar Jumpsuits. Mit den Accessoires hielt sich Marc Jacobs bei der Louis Vuitton Kollektion zurück. Lediglich Handtaschen und Clutches, entweder einfarbig oder im passenden Muster zum Kleid, waren vorhanden. Durch das fordernde Spiel mit den Musterformen, aber das gleichzeitig mehr oder weniger dezente Auftreten der Farben, schafft die Louis Vuitton Kollektion ein Gleichgewicht zwischen dem Stil der 60er Jahre und der Moderne.

Obwohl Marc Jacobs in seiner eigenen Kollektion für sein Label „Marc Jacobs“ schon auf Vierecke und Karomuster zurückgriff, ist die Louis Vuitton Kollektion S/S 2013 etwas innovatives und in einem gewissen Stil auch Neues. Zwar bringen die Muster und Schnitte gewollt die 60s wieder ins Leben, dennoch wirkt es nicht geklaut oder langweilig, sondern elegant und gut durchdacht. Das ganze Konzept von Louis Vuitton wirkt schon fast nicht mehr wie eine einfache Modenschau, sondern wie eine künstlerische Performance.

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