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Fashion-Tipps

6 Dinge, die ein Stylist niemals tun würde

6 Dinge, die ein Stylist niemals tun würde

Stars schwören auf ihre Expertise und betreten ohne ihren Rat keinen roten Teppich: Stylisten. Sie sorgen für den perfekten Look und setzen dabei nicht nur auf Trends, sondern eine Vielzahl von Styling-Regeln. Kein Wunder also, dass es so einige Do's und Don'ts bei der Outfitwahl gibt. Grund genug, dir 6 Dinge zu verraten, die Stylist*innen niemals tun würde!

#1 Zu enge Kleidung kaufen

Es gibt nichts Schlimmeres, als zu enge Kleidung. Ein Kleid oder ein Rock, die Falten schlagen, weil sie spannen, zu enge Hosen, die deine Durchblutung in den Beinen unbemerkt abschnüren oder zu kleine Blazer, die deine Bewegungsfreiheit eingrenzen. Nicht nur, dass stets die Gefahr besteht, dass hier und da eine Naht reißt oder ein Knopf abspringt, auch sehen zu klein geratene Kleidungsstücke immer nach einem großen Stylingfehler aus, der sich leider nicht kaschieren lässt. Deshalb gilt immer: Lieber zu groß als zu klein kaufen. Wer schon einmal Stylisten bei der Arbeit beobachtet hat, weiß, dass sie liebend gern mit Nadeln und Klemmen Kleidung abstecken. Warum? Weil sie zu größeren Styles greifen und diese an den Körper anpassen. Und das solltest auch du tun! Wer nicht sowieso auf den Oversized-Look steht, kann zu große Kleidung von einer Schneiderin im Handumdrehen anpassen lassen.

Selbstverständlich gibt es auch Looks, die hauteng sitzen sollen, wie Skinny Jeans, Bodys oder Bodycon-Kleider und Röcke, die in den letzten Jahren durch prominente Trägerinnen wie Kim Kardashian und ihre Schwestern wieder große Beliebtheit erfahren haben. Doch auch hier gilt: Körperbetont bedeutet nicht zu eng!

#2 Auf Accessoires verzichten

Zugeben, weniger ist meistens mehr, aber zu wenig ist auch nicht gut. Denn dann bekommt man ganz schnell das Gefühl, dass irgendetwas fehlt. Auch wenn du es lieber schlicht magst, solltest du bei deinem Styling auf keinen Fall auf ausgewählte Accessoires verzichten. Wie diese einen sonst unaufgeregten Look ein kleines, aber ideales Upgrade verpassen können, zeigt Hollywood-Stylistin Petra Flannery beim Styling von Schauspielerin Emma Stone.

Die Kombination aus grünem Rollkragenshirt und weißer Hose wird durch das Tragen von asymmetrischen Ohrringen, einem Gürtel mit großer Metallschnalle und einer Clutch mit silberner Metallkette aufgewertet und wirkt komplett. Die Stylistin zeigt hierbei auch, dass es nicht immer Kette, Ohrringe und Armband sein müssen.

#3 Auf zu viele Trends setzen

Trendsetter aufgepasst! Du liebst es, aktuelle Trends miteinander zu kombinieren? Hierbei ist Vorsicht geboten, denn durch das Zusammenwürfeln von vielen verschiedenen Styles kann dein Look nicht nur schnell überladen wirken, vielmehr vergessen die meisten bei all dem Modetrubel, dass nicht jedem jeder Trend steht! Vielmehr solltest du auf Klassiker im Kleiderschrank setzen (und auch in diese investieren) und sie mit ausgewählten Trend-Pieces kombinieren.

#4 Nie auf Schwarz verzichten

Sie ist DIE Farbe, wenn es um ein gutes Styling geht: Schwarz. Kein Wunder also, dass kein Stylist jemals auf sie verzichten würde. Keine Farbe ist so flexibel einsetzbar wie sie. Egal ob superelegant im kleinen Schwarzen und angesagten Power-Suit oder lässig in Jeans und Shirt, wer zu Schwarz greift, ist allein durch die Wirkung der Farbe selbst perfekt angezogen.

Sie legt den Fokus nicht nur auf den Schnitt der Kleidung und veredelt dadurch unseren Look, sondern auch jedes Material. Von Baumwolle über Seide bis hin zu Leder wird bei der Wahl der Farbe Schwarz jedes Outfit im Handumdrehen aufgewertet.

Wie du dein Outfit zudem noch mit ein paar Tipps und Tricks superschnell aufwerten kannst, verraten wir dir in unserem Video:

#5 Das Gleichgewicht verlieren

Wer auf ein extravagantes Styling setzt, sollte sich entscheiden, worauf der Fokus gelegt wird. Ist bereits die Kleidung durch Schnitt und Farbe eher laut, sollten Haare und Make-up immer leiser gestaltet werden. Was damit gemeint ist? Wer zum Beispiel zu einem geblümten Kleid mit Puffärmeln und Volants greift, sollte bei der Frisur auf zurückhaltende Looks wie ein Undone-Styling, einen schlichten (aber strengen) Pferdeschwanz oder Slick-Back-Hair setzen. Gleiches gilt für das Make-up, auch hier ist weniger mehr.

Wer sowohl bei der Kleidung, den Haaren und dem Make-up nach dem Motto „mehr ist mehr“ arbeitet, kreiert ganz schnell (und das meist ungewollt) einen „Campy-Look“, der das Gleichgewicht verloren hat und dadurch nicht nur schnell overdressed, sondern aufgesetzt und verkleidet wirkt. Und das ist alles andere als das, was Styling erzielen möchte. Es möchte dich von deiner besten Seite zeigen und diese hervorheben. Hierfür solltest du immer die perfekte Balance finden.

#6 Ohne Endstyling aus dem Haus gehen

Hose und Bluse anziehen, Blazer drüber und fertig ist das Styling? Falsch! Das Auge liegt bekanntlich im Detail und Stylisten sind dafür bekannt, dass sie auf jede noch so kleine Einzelheit achten und diese geraderücken oder perfektionieren. Und genau darum geht es beim Endstyling. Sitzt die Hose perfekt auf den Schuhen? Schaut der Blusenärmel aus dem Blazer heraus oder ist er richtig gekrempelt? Und sitzt der Kragen richtig? All diese Feinheiten gilt es zu beachten.

Beim Endstyling werden Blazer- und Blusenärmel geschoppt. Nein, das bedeutet nicht, dass du zusätzliche Ärmeln kaufst, sondern diese sozusagen drapierst, zusammenbauschst oder hochschiebst. Achte beim Endstyling auf deine eigenen Körperproportionen. Ein gekrempelter Ärmel kann die Arme strecken, aber auch stauchen. Ebenso bei Hosenbeinen.

Die wichtigste Regel in Sachen Styling ist und bleibt jedoch, dass du den Look fühlen musst. Ein Outfit kann noch so gut von einem Stylisten oder einer Stylistin durchdacht sein, doch das alles hilft dir nicht, wenn du dich darin nicht wohlfühlst. Denn das sieht man dir und auch deinem Look an.

Nicht alle Promis schwören auf Stylisten und haben mit ihrer Outfitwahl nicht nur für einen absoluten Fehlgriff, sondern einen wahren Mode-Skandal gesorgt:

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Bildquelle:

Unsplash / flaunter

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