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Susanne Falleram 21.03.2016

Endlich Ordnung schaffen und den Kleiderschrank ausmisten, wer hat sich das noch nicht vorgenommen? Doch neben dem gelegentlichen Aufräumen passiert meist nicht viel, sodass ein heilloses Chaos und Schrank-Leichen vorprogrammiert sind. Zeit, das zu ändern: Wir verraten Dir Tipps und Tricks, wie Du bei Deinem Kleiderschrank richtig klar Schiff machst.

„In die Hose passe ich irgendwann schon wieder hinein und die Bluse liegt bestimmt bald wieder im Trend“. Kommen Dir solche Aussagen bekannt vor? Vor allem dann, wenn Du Dich zu Hause durch ein endloses Sammelsurium an Kleidung wühlst? Dann ist bei Dir vielleicht ein gezielter Frühjahrsputz in den eigenen vier Schrankwänden nötig. Dieser sollte ganz grundlegend ein paar Mal im Jahr stattfinden, damit im Schrank alles übersichtlich und geordnet bleibt.

So eine Detox-Kur für den Kleiderschrank hat übrigens noch einen großen Vorteil: Du erleichterst Dir Deine tägliche Outfit-Suche ungemein. Denn hast Du erst einmal aussortiert und aufgeräumt, dann gestaltet sich alles viel übersichtlicher. Und: Das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben, obwohl der Schrank vollgestopft ist, ist auch passé. Worauf also noch warten?

Tipps zum Ausmisten des Kleiderschranks

    • Zuerst räumst Du den gesamten Kleiderschrank aus. Doch nicht einfach alles wahllos herausschmeißen! Stattdessen breitest Du Kleider, Jeans und Co. ordentlich auf dem Bett oder einem Tisch aus, um einen Überblick zu gewinnen. Tipp: Wo der Schrank schon mal leer ist, kannst Du ihn auch gleich gründlich durchwischen.
    • Sind dabei einige Kleidungsstücke zum Vorschein gekommen, die Du schon längst vergessen hast oder bei deren Anblick es Dich gruselt? Prima, dann kannst Du diese gleich aussortieren.
    • Nun geht es um die essenziellen Fragen: Was behalten, was verkaufen und was wegwerfen? Um Dir die Antwort zu erleichtern, sortierst Du Deine Kleider auf verschiedene Stapel.
    • Eine kleine Entscheidungshilfe: Gehe mit Dir selbst ins Gericht und stelle Dir einige wichtige W-Fragen zu den jeweiligen Kleidungsstücken. Warum willst Du sie behalten, wann und wo trägst Du sie? Wie stehen sie Dir überhaupt? Probiere die Sachen ruhig nochmal an und überlege genau. Kannst Du die Fragen nur negativ oder gar nicht beantworten, dann kommen die Teile schon mal nicht mehr in Deinen Schrank.

Ein Frühjahrsputz sollte auch im Kleiderschrank stattfinden

  • Je nach dem, wie gut sie noch erhalten sind, kannst Du dann entscheiden, ob Du sie auf dem Flohmarkt oder auf Online-Börsen verkaufst, zu einer Tausch-Party mitbringst oder ob sie doch im Altkleider-Container landen.
  • Alle Teile, die die Bestandsaufnahme und Einteilung überstanden haben, kannst Du jetzt mit System wieder in den Kleiderschrank einräumen. Besorge Dir platzsparende Kleiderbügel und transparente Boxen, in die Du zum Beispiel Accessoires gut einräumen und immer in Sichtweite haben kannst. Deine liebsten Kleidungsstücke und Basics, die täglich zum Einsatz kommen, räumst du auf Augenhöhe in den Schrank. Für eine klare Struktur sorgt zusätzlich eine farbliche Anordnung.
  • Achte darauf, dass nur saisonale Pieces die Fächer besetzen. Wollpulli und Co. verstopfen im Frühjahr und Sommer nur unnötig die Regale.
  • Ein Trick für die nächste Ausmist-Aktion: Hänge Deine Kleidung verkehrt herum in den Schrank. Die Teile, die bis zum nächsten Mal immer noch falsch herum hängen, sind neue Ausräum-Kandidaten.

Beim Blick in Deinen vollen Kleiderschrank macht sich bei Dir Verzweiflung breit? Dann schaffe mit ein paar simplen Tipps und Tricks wieder Ordnung und erleichtere Dir das tägliche Anziehen.

Bildquellen: iStock/dnberty, iStock/Dutko


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