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Magersucht und Süßigkeiten

Hallo ihr lieben
ich bin 17, 168 cm und wiege 44.5 kg... habe 15 kg in nem Jahr abgenommen, viele sind der Meinung ich sei magersüchtig. Ich denke nicht. Denn: ja, ich esse im Prinzip nie normale Portionen, maximal 1000 kalorien am tag, Aber ich esse immer mal wieder schokolade oder kekse. Nudeln zb würde ich niemals anrühren, davor hab ich angst... aber so Süßigkeiten gönn ich mir manchmal. .. bzw oft kann ich gar nicht mh aufhören unf am ende sinds dann teilweise 5 kekse oder so. .. was meint ihr? Magersucht kann das doch nicht sein oder? Was iSt denn falsch daran, den tag etwas zu sparen damit man dann abends süßes essen darf? Das macht mir einfach mehr Spaß... kennt das jemand?
von Tanitha am 11.10.2017 um 21:35 Uhr
Du hast 15 kg abgenommen, wiegst aktuell für deine Größe sehr wenig, nimmst zu wenig Kalorien am Tag zu dir und wenn du mal richtig viel Süßigkeiten isst, sind es nur 5 Kekse (ich hatte viel mehr erwartet beim lesen). Aus meiner Sicht klingt das nicht so natürlich und gesund. Vor allem ist es doch wichtig, dass du genügend Nährstoffe zu dir nimmst (vor allem in deinem Alter) und die sind ja nicht in den Süßigkeiten. Informiere dich doch mal über eine gesunde Ernährung in deinem Alter oder frage mal deinen Hausarzt danach. Du könntest ihm auch beschreiben wie du dich aktuell ernährst und er wird dir sicher Tipps geben können und dir sagen können wie gesund deine Ernährung aktuell ist.
von Sonnenblume93 am 16.10.2017 um 15:08 Uhr
Na du, ich war vor fünf Jahren etwas jünger als du, hab aber genau das gleiche gemacht. Kalorien gespart wos ging, und wenn man dann was gegessen hat, dann sollte das zur Feier des Tages auch was schönes sein, als Belohnung quasi. Ich dachte auch, das sei normal und habe die anderen für übertrieben besorgt gehalten. Man kann sich selber viel schön reden/ zurecht biegen. Ob du eine Essstörung hast oder nicht, entscheidet sich an ganz einfachen Fragen, die du selber (ehrlich) beantworten kannst.
1.) Abends treffen mit Freunden. Ich weiß, dass es ein (ungesundes) Abendbrot geben wird. Ist das Essen ein Grund für mich, abzusagen?
2.) Ich werde gefragt, was/ ob ich schon gegessen habe. Sage ich die Wahrheit oder lüge ich?
3.) Mehrtägiger Besuch bei jemandem. Ich kann also nicht meinen Speiseplan kontrollieren/ muss essen was auf den Tisch kommt. Lege ich eine Woche davor deswegen eine präventive Fastenkur ein? Oder sage ich ganz ab?
Wenn du dich bei den Fragen ertappt fühlst, dann fange an, mit jemandem über deine Angst zu reden. Es geht viel mehr Mädchen so, als du denkst. Lass dich nicht von dem Gefühl der "Stärke" und Kontrolle über den Hunger täuschen. Leider hat die Krankheit einen schneller im Griff als man glaubt.
von Marma am 31.10.2017 um 22:06 Uhr
Ich habe mal gelesen, dass man an einer Essstörung leidet, sobald sich alles im Kopf nur noch um Kalorien und die nächste Mahlzeit dreht. Aber nicht der Gedanke wie "heute esse ich einen Braten" sondern Gedanken wie "wie viel Braten kann ich essen, um nicht mein Kalorienlimit für heute zu überschreiten". Diese Gedanken scheinen für viele normal zu sein, vor allem weil sie es in ihrer Umgebung auch immer wieder mitbekommen, aber laut einer Studie leidet jede zweite Person einmal an einer Essstörung.

Ich glaube, wenn du schon bei anderen nach einer Bestätigung dafür suchs,t dass du vielleicht nicht eine Essstörung haben könntest, leidest du schon drunter. Vielleicht solltest du einmal bei einer Hotline dafür anrufen.

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