HomepageForenEvents & LokalesDringend Hilfe zu meiner Abschlussrede gesucht!

Dringend Hilfe zu meiner Abschlussrede gesucht!

Sarahinloveam 01.06.2011 um 19:43 Uhr

Hey Mädels (:
Ich habe die ehre in einem Monat die Abschlussrede vertreten für die Schüler meiner Schule zu halten.
Mich würde einfach mal interessieren, was ihr dazu sagt, wie ihr sie findet und was ihr an Verbesserungsvorschlägen habt.
Sie soll etwas besonderes sein und auf keinen Fall langweilig!
Ich muss sie leider in zwei Teile teilen, da der Platz leider nicht reicht.
Vielen Dank schonmal! ♥

Liebe Schüler und Schülerinnen, sehr geehrte Lehrer und Lehrerinnen, Liebe Eltern, Familie und Freunde.
Wir sind am Ziel, die Lehrer sind am Ende!
Wir sind heute hier versammelt um unseren Abschluss zu feiern. 10 Jahre Schule haben wir nun schon hinter uns. 10 Jahre voller neuer Gesichter, neuer Freunde und neuer Feinde. 10 Jahre haben wir gelernt, gute und schlechte Noten geschrieben. 10 ganze Jahre haben wir mit lachen und weinen überstanden. Und 6 dieser 10 Jahre haben wir auf dieser Schule verbracht.
Für viele von uns ist die Schule ein Ort an dem man Freunde getroffen hat, gequatscht, gelästert, sich gelangweilt und Spaß gehabt hat. Doch an einem gewissen Zeitpunkt haben wir alle gemerkt, dass hier der Ernst des Lebens anfängt.
2005 kamen wir als 5. Klässler, wie kleine Raupen in diese riesen Schule. Alles sah so neu, groß, voll und unbekannt aus. Überall so viele neue Menschen. Lehrer und Schüler mit denen wir uns nicht vorstellen konnten, 6 Jahre zu verbringen. Wir wurden von den ersten Klassenlehrern Frau Schmidt, Herr Michaelsen und Herr Cohrs mit bunten Luftballons empfangen und in die Klassen geführt.
Das war der Beginn einer Reise voller Höhen und Tiefen. Voller Tränen und Wutausbrüchen. Voller lernen und schreiben. Voller lachen und Spaß haben.
Der Anfang war noch etwas holperig. Wie verliefen uns, kamen teilweise nicht zurecht. Hatten Respekt vor den uns so groß erscheinenden 10. Klässlern und waren wild und unerfahren. Wir waren alle ein bunt zusammengewürfelter Haufen von Jungen und Mädchen, der sich im Laufe der Jahre zu einer harmonierenden Klassengemeinschaft entwickelte. Klar gab es immer Gruppierungen und Cliquen. Beliebte und Unbeliebte. Außenseiter und Streber. Doch wir waren immer eine Klasse und irgendwann haben wir erkannt, dass jeder halt seine Ecken und Kanten hat, doch jeder gehört dazu. Am Ende haben die Lehrer endlich erreicht was sie wollten, wir haben es geschafft aus du, ich und ihr ein Wir zu werden.
Diese Zeit ging so unglaublich schnell vorbei. Die 5. Klässler wurden immer kleiner und wir wurden teilweise selbst Paten und kamen selbst in die 10. Klasse. Und schwups stehen wir hier und halten unseren Abschluss in den Händen. Die Schule ist uns so vertraut geworden. Die große, neue Schule voller undbekannter Gesichter ist zu einem Gebäude geworden, was uns fast so vertraut ist, wie unsere eigenen vier Wände.
Wir haben uns alle Ziele gesetzt. Unterschiedliche Ziele, wie einfach nur diese 10 Jahre zu überstehen, den Realschulabschluss zu bzw. den Erweiterten zu schaffen. Und ich denke, die meisten haben ihr Ziel erreicht.
Und darauf können wir richtig stolz sein! Stolz, dass wir so viel gelernt haben. Stolz, auf die Arbeit, die wir geleistet haben. Stolz auf uns und auf die 10 Jahre, die wir geschafft haben.
Wir haben uns in unserer Schulzeit immer über die Lehrer aufgeregt. Immer gab es etwas auszusetzen, bei manchen mehr, bei manchen weniger. Doch insgeheim wissen wir, dass sie nur ihren Job machen und es gut meinen und immerhin haben sie dafür gesorgt, dass wir jetzt hier sitzen und unseren Abschluss in den Händen halten.
Ich glaube jetzt sind wir an der Reihe uns zu bedanken. Liebe Lehrerinnen und Lehrer:
Danke, für die Kraft, die ihr Lehrer uns immer wieder gegeben habt.
Danke, für die Ausdauer mit der ihr uns immer weiter unterrichtet habt.
Danke, für die Geduld, die ihr immer mit uns hattet, obwohl manche Menschen schon längst einen Nervenzusammenbruch erlitten hätten.
Danke, für die Hartnäckigkeit und Strenge, dessen Nutzen wir erst jetzt erkannt haben.

Nutzer­antworten



  • von Jaqu1911 am 03.06.2011 um 20:17 Uhr

    Wirklich schön 🙂
    Ich schreib im Moment auch Abschlussprüfungen (10. Klasse) und die Rede trifft die Gedanken, die mir im Moment im Kopf rumgehen, genau 🙂
    ich könnte weinen, wenn ich an die letzten paar Jahre denke..

    Hast du echt gut getroffen 🙂

  • von Sarina_x3 am 02.06.2011 um 14:56 Uhr

    Seit ihr mehrere Klassen? Wenn ja würd ich den Teil mit den “Dann die Lachflashs von Frau Reimers, die Gespräche über Urologen mit Herrn Eckerdt, Herr Blancks T-Shirt [….]” weglassen…
    Und vorlesen würd ich so gut es geht vermeiden… wenn du ins Publikum schaust, kommt das viel besser rüber 😉 und wenn du ein paar mal auf den zettel schaust, ist das ja alles kein problem 🙂

    Ansonsten wirklich sehr schön formuliert!! Die Idee mit der Raupe bzw. Schmetterling ist dir wirklich toll gelungen!

  • von Sarahinlove am 01.06.2011 um 21:29 Uhr

    Vielen Dank für eure Antworten..
    ich habe aber Angst, anzufangen zu weinen, wenn ich das vorlese. 😀

  • von RockabillyBabe am 01.06.2011 um 21:17 Uhr

    sehr schön!

  • von coer am 01.06.2011 um 21:10 Uhr

    Gefällt mir sehr gut…
    Was ich ändern würde, ist bei den Sätzen, die mit “danke” anfangen…du beschreibst die Lehrer als “danke, dass IHR…” … Ich würde es ändern in: “Danke, dass SIE” Ich glaube nicht, dass ihr Schüler mit den Lehrern auf Du seid oder?
    Ansonsten sehr gut!

  • von itsme2008 am 01.06.2011 um 20:44 Uhr

    einfach rührend!
    Emotional und sehr gut strukturiert. Da wird sicher die ein oder andere Träne verdrückt werden.
    Meiner Meinung nach kann bzw. sollte man gar nichts mehr großartig verändern. Das hast du toll gemacht!!

  • von Sarahinlove am 01.06.2011 um 19:44 Uhr

    Danke, für die unvergesslichen 6 Jahre, die wir an dieser Schule verbringen durften.
    Besonders möchten wir uns bei unseren jetzigen Klassenlehrern Herr Blanck, Frau Trschritter und Frau Willetzich bedanken, weil sie uns immer wieder dazu gebracht haben wieder aufzustehen und nicht liegen zu bleiben.
    Ein ganz besonderes Dankeschön an den Schulleiter Herrn Ebel und die Stellvertretene Schulleitung Frau Zoller, die es immer geschafft haben unsere Schule aufrecht zu erhalten. Trotz kleinen Nervenzusammenbrüchen von Lehrern sowie auch von Schülern haben sie es immer geschafft, dass wir weiter machen!
    Und zum Schluss müssen wir uns bei den Eltern bedanken, denn diese haben uns immer Unterstützt. Privat bei uns zu Hause, aber auch in der Schule. Ohne die Lehrer, Eltern und Mitschüler hätten wir nicht diesen Punkt erreicht, den wir jetzt erreicht haben..

    Jetzt sagen wir noch, dass wir froh sind, wenn wir von dieser Schule weg sind, aber später wird uns erst richtig bewusst, was wir vermissen werden. Die Schule, die Lehrer, die Mitschüler.. Dann die Lachflashs von Frau Reimers, die Gespräche über Urologen mit Herrn Eckerdt, Herr Blancks T-Shirt mit der Aufschrift: Nein, ihr bekommt die Arbeiten nicht zurück, an unseren Held (Herr Blanck), an unsere kleine Frau Wiletzich und an unsere Seelsorgerin Frau Tschritter.
    Oder wir werden die lustigen Situationen vermissen, wie als Frau Eckerdt beim Chaostag über die Bank gefallen ist. Oder die Klassenfahrt in Berlin, besonders an die hoch interessante Führung durch ! Berlins Untergründe. Ich sag nur: Jaaaaan, kommst du mal? Oder die Klassenfahrt in Amsterdamm wie Herr Eckerdt seine nächtlichen Kontrollgänge auf den Gartenstühlen verbracht hat.
    Hier und jetzt werden sich unsere Wege trennen. Einige von uns beginnen eine Ausbildung, einige gehen weiter zur Schule. Doch für uns alle beginnt ein neuer Weg. Eine neue Phase unseres Lebens beginnt und wir rücken immer ein Stückchen weiter an die Selbstständigkeit ran.
    Mit Tränen in den Augen schauen wir auf die Vergangenheit zurück und mit großer Neugier schauen wir auf die Zukunft. Aber heute heißt es Abschied nehmen von einem Lebendabschnitt, der die Basis eines weiteren Lebensabschnittes ist. Es war der Lebensabschnitt, indem wir vom Kind über Jugendliche bis fast zum Erwachsenen herangewachsen sind. Diese Zeit war für Eltern, Lehrer und andere Menschen bestimmt nicht leicht, wir haben uns teilweise zurückgezogen wie eine Raupe, die sich verpuppt. Doch mit Emotionen, Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, Lachkrämpfen und vielen mehr haben wir auch diese Zeit überstanden. Nun ist dieser Lebensabschnitt vorbei und ein neuer beginnt. Wir sind inzwischen zu Schmetterlingen herangewachsen und fliegen los in unser Leben. Mit Erinnerungen, Erfahrungen und viel Gelerntem auf den Flügeln starten wir unseren neuen Lebensabschnitt.

    Und wenn wir jetzt zurück schauen, auf die vergangenen 6 Jahre, und ich glaube da spreche ich im Namen aller Mitschüler, wird uns bewusst, wie viel wir miteinander Erlebt haben. Wie nah wir uns alle geworden sind und wie sehr wir alles vermissen werden. Wir werden diese 6 Jahre nie vergessen und immer gut in Erinnerung behalten.
    Wie unser Motto schon sagt: Wir gehen, wenns am schönsten ist!

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