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ein älteres Kind adoptieren

chocolatinaaam 20.11.2012 um 19:41 Uhr

Hallo Mädels!
Meine Eltern (beide 47) spielen mit dem Gedanken ein Kind zu adoptieren. Nicht weil sie sich einen Kinderwunsch erfüllen wollen (haben ja schon mich (18) und meinen Bruder (21)) sondern weil sie einfach einem Kind, das es nicht so gut erwischt hat ein schönes geborgenes Zuhause geben wollen. Was haltet ihr grundsätzlich von dieser Idee?
Hat einer von euch Erfahrungen mit diesem Thema? Sie wollen auch eher ein älteres Kind adoptieren (so ca. 5 Jahre), da die Neugeborenen ja eh meistens Elrern finden die sich ein `Baby` wünschen. Nur die Älteren will ja vom hörensehen keiner .. stimmt das wirklich?
Ist es wirklich möglich ein älteres Kind aus dem Heim (oder von wo?) zu adoptieren? Oder ist das dann schon zu spät?
Natürlich werden wir uns dann auch genauer informieren, diese Frage steht jetzt ersteinmal im Raum nur haben wir noch überhaupt keine Ahnung, und ich wollte mal wissen ob ihr was darüber wisst und was eure Meinung dazu ist!

Mehr zum Thema Kinderwunsch findest du hier: Kinderwunsch

Nutzer­antworten



  • von sekhmet am 21.11.2012 um 21:51 Uhr

    hab mich heute nochmal schlau gemacht, das älteste “kind” was dieses jahr bei uns adoptiert wurde war 62..fands so lustig dass ichs kurz noch erwähnen musste^^

  • von xLady_Likex am 20.11.2012 um 23:57 Uhr

    Dann wünsch ich dir alles Gute für morgen und euch eine gute Nacht!
    😉

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 23:21 Uhr

    vielen dank für eure infos! 🙂
    gute nacht!

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 23:17 Uhr

    japp, wenns nur praktisch auch immer so gut laufen würde 🙂

  • von xLady_Likex am 20.11.2012 um 23:16 Uhr

    Ja, dass das praktisch anders aussieht kann ich mir denken.. Drum schreib ich ja immer dazu “rechtlich gesehen”.. 😉

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 23:15 Uhr

    so meine lieben, danke für das angenehme gespräch 🙂

    werde nun schlafen, drückt mir die daumen für den gerichtstermin “meiner” adoption morgen..der kleine hats verdient 🙂

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 23:11 Uhr

    ne aus deutschland

    auch rechtlich gesehen ist bei uns vollzeitpflege sowohl zeitlich begrenzt als auch auf vollzeit angelegt 🙂

    die praxis sieht dann leider meist bischen anders aus^^

  • von xLady_Likex am 20.11.2012 um 23:09 Uhr

    @sekhmet: Ja, ich kenne eher die rechtliche Lage als die praktische.. 😉
    Bist du auch aus Österreich?!

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 23:04 Uhr

    @lady

    muss aber nicht zeitlich begrenzt sein..das kann schon gut bis zur volljährigkeit gehen. wie bei einem meiner mündel z.b.. die ist tatsächlich seit der 4. lebenswoche in der familie und wird innem jahr 18

    aber meist ists nicht so,da hast du recht

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 23:03 Uhr

    oh das ist ganz verschieden..jeder “fall” ist sooo unterschiedlich..

    ich hab z.b. pflegekinder, die von geburt an in der pflegefamilie sind, da gibts keinerlei kontakt

    dann gibts kinder die haben regelmäßig kontakte, z.b. alle zwei wochen begleitet bei den eltern zuhause einen tag lang

    kommt immer auch auf die situation der leiblichen eltern an. beispiel drogensüchtige mutter – ist diese gerade gut drauf kann sie auch mehr kontakt halten, ists sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt wird das automatisch weniger.

    manche schreiben sich auch ab und zu oder die pflegeeltern haben fotos die sie gemeinsam anschauen.

    wir haben auch teenager in pflegefamilien oder kinder die schon jahrzehntelang dort leben

    klar es gibt auch kinder die waren schon in einigen einrichtungen und pflegefamilien usw

    sowas kann man nicht pauschalisieren oder planen, sind halt menschen 😉

    grundsätzlich läufts eigentlich so ab, dass ein kind vom jugendamt in obhut genommen wird, dann kommts entweder in eine bereitschaftspflegefamilie oder in eine einrichtung (oder natürlich zur verwandtschaft,aber das mal aussen vor), meist je nach alter dann entsprechend.
    dort wird dann überlegt ob eine familie in frage kommt oder nicht und welche dann passen könnte. manchmal kommt das kind direkt in die familie, meist wenns direkt nach der geburt ne inobutnahme gibt und z.b. eine adoptione angedacht ist.

  • von xLady_Likex am 20.11.2012 um 22:59 Uhr

    Ich bin jetzt zwar nicht sekhmet, aber ich sprech jetzt mal von der rechtlichen Lage.. 😉
    Eine Pflegekindschaft ist zeitlich begrenzt, kann aber manchmal die Vorstufe zur Adoption sein.. Ziel ist es, mit den leiblichen Eltern den Kontakt aufrecht zu erhalten, ist aber nicht immer möglich.. Pflegeeltern haben für einen bestimmten Zeitraum teilweise oder ganz die Obsorge, dh heißt sie bekommen eben die Pflege des Kindes übertragen..
    😉

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 22:47 Uhr

    von deiner erfahrung sekhmet: haben die meisten pflegekinder kontakt zu den leiblichen eltern/mutter? oder ist es eher üblich dass sich diese raushalten? und kommen viele wieder zurück zu den leiblichen eltern oder bleiben die meisten aus erfahrung bei der pflegefamilie? und wie lange bleibt ein kind durchschnittlich bei den pflegeeltern?

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 22:32 Uhr

    ja das war auch keine kritik an deiner aussage sondern lediglich ne ergänzung 🙂

    vielen ist das nämlich nicht klar und wie du sagst, dass muss vorher gut überlegt werden. man hat einfach nicht die gleichen rechte wie bei ner adoption. leider sinds oft abgelehnte adoptiveltern die das machen und dann ihren “Job” nicht von dem einer adoptivfamilie unterscheiden können. ganz schlimm fürs kind, weils dann oft scheitert und das kind schon wieder ne enttäuschung erleben muss.

    ich hab hochachtung vor den leuten die das machen. ich könnte es nicht. finde es immer wieder faszinierend wenn ich mit den pflegekindern arbeite

  • von lisalein1994 am 20.11.2012 um 22:23 Uhr

    @sekhmet:
    Ja ich glaube auch nicht dass es sehr wahrscheiunlich ist dass das kind zu den leiblicheren eltern zurückkommt, wenn es gar keine bindung zu ihnen hat. aber theoretisch möglich ist es, worüber man sich im klaren sein muss wenn man ein pflegekind bei sich aufnehmen möchte.
    bei meinem onkel und meiner tante hat das jugendamt die vormundschaft. hab ja auch nicht gesagt dass ich das schlecht finde, es is halt einfach so dass die pflegeeltern dann nicht entscheiden können welche schule das kind besucht usw.

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 22:19 Uhr

    @choco

    wie gesagt in dtl ist meist ab mitte 30 ende

  • von xLady_Likex am 20.11.2012 um 22:19 Uhr

    Also, ich hab mich jetzt auch mal schlau gemacht, und ich bin auch aus Ö.
    Mit dem Alter hatte Chocolatinaa Recht! Die Mutter muss mindestens das 28. Lebensjahr und der Adoptivvater muss das 30. Lebensjahr erreicht haben.. Ist ja gegeben. Desweiteren muss der Altersunterschied mindestens 18 Jahre betragen. Das Wahl- bzw. Adoptionskind ist einem ehelichen Kind gleichgestellt, dh gleich erbberechtigt, usw..
    Zum Thema Altersgrenze hab ich jetzt nichts gefunden.. Aber da man auch Volljährige adoptieren kann, ist das eher hinfällig, da der Altersunterschied ja mind. 18 Jahre sein muss..
    Das ist jetzt eben österreichisches Recht.. 😉

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 22:19 Uhr

    @lisalein

    nur kurz zur erklärung/ergänzung

    “das “problem” dadran ist halt nur, dass die leiblichen eltern (sollten sie vom jugendamt für fähig befunden worden sein) ihre kinder wieder bekommen können, was dann natürlich für die pflegeeltern und das kind nicht so einfach ist…”

    wenn das kind keine bindung mehr zu den eltern hat, ist mir kein fall bekannt in denen das kind wieder zurück zur leiblichen familie kam. aber klar die rechte von eltern sind nunmal gestärkt, ist ja auch richtig so. entschieden werden muss (sollte..) im sinne des kindes, unabhängig von bedinflichkeiten der eltern oder pflegeeltern

    das ist leider nur für viele pflegeeltern oft nicht ganz so klar. daher sollte man sich das wirklich extrem gut vorher überlegen. denn nur weil das kind bei einem lebt, hat man nicht automatisch irgendwelche rechte die über die normale alltagssorge hinausgehen.

    “die wichtigsten entscheidungen fällt außerdem das jugendamt (zb wann/wo/welche schule besucht wird) oder wenn man in den urlaub fahren will muss man das vorher anmelden.”

    das stimmt so nicht. wurde den eltern das sorgerecht entzogen dann gibts nen vormund, DIESER entscheidet..manchmal ists das jugendamt, aber lange nicht immer.das ist aber auch gut so, sonst wär das ganze ja im prinzip ne verkappte adoption. manchmal wird die vormundschaft auch den pflegeeltern übertragen, halte ich auch für grenzwertig bzw falsch

    Aber mein Onkel und meine tante sind sehr seh

  • von lisalein1994 am 20.11.2012 um 22:18 Uhr

    ja genau, durfte sie nicht. sie wollten auch lieber ein etwas älteres kind (so ab 3 jahre) aber adoption war allgemein nicht möglich.

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 22:15 Uhr

    danke für die info lisalein!
    deine tante (42J) durfte auch kein älteres kind adoptieren?

  • von lisalein1994 am 20.11.2012 um 22:05 Uhr

    ah und zum thema adoption noch was : meine andere tante kann nicht schwanger werden, hat sich aber immer ein kind gewünscht. nach unzähligen versuchen hatte es immernoch nicht geklappt und sie und ihr mann wollten eins adoptieren. sie war da 42, er 45 und sie wurden wegen des alters abgelehnt. ein pflegekind hätten sie bekommen können, aber meine tante wollte das nicht weil sie meinte sie würde nicht damit klarkommen es wieder abgeben zu müssen

  • von lisalein1994 am 20.11.2012 um 22:02 Uhr

    mein onkel und meine tante (mein onkel ist 56, meine tante 52) haben vor 2 jahren ein pflegekind bekommen. die kleine ist jetzt 4 geworden 🙂 sie hat noch 3 brüder, die auch in pflegefamilien leben. bei meinem onekl und meiner tante war das so, dass ihre kinder schon erwachsen waren, sie sich aber noch nciht so “alt”gefühlt haben und dachten, etwas leben im haus wäre schon und dass sie damit auch einem kind helfen können. sie haben dann kontakt zu verschiedenen jugendämtern aufgenommen und die kleine kennen gelernt. die leibliche mutter ist drogensüchtig gewesen und war im gefängnis, ihre kinder kamen dann vorübergehend zu verschiedenen pflegefamilien. sie darf sie einmal im monat sehen, meldet sich aber meistens nicht und nimmt den termin nicht wahr. alle 4-6 wochen wird auch ein treffen zwischen ihr und ihren brüder, also den anderen pflegefamilien vereinbart, damit die geschwister sich immer wieder sehen.
    mein onkel und meine tante sind ja jetzt auch schon älter, deswegen wäre eine adoption nicht gegangen und sie haben sich für ein pflegekind entschieden. das “problem” dadran ist halt nur, dass die leiblichen eltern (sollten sie vom jugendamt für fähig befunden worden sein) ihre kinder wieder bekommen können, was dann natürlich für die pflegeeltern und das kind nicht so einfach ist… bei meinem onkel und meiner tante ist das eher unwahrscheinlich, da die mutter sich schon lange nicht mehr gemeldet hat und auch null interesse hat, die kleine nennt meinen onkel auch papa und meine tante mama.
    was ich damit sagen wollte: falls adoption aufgrund des alters nicht in frage kommt, kann ein pflegekind eine gute wahl sein. man muss jedoch damit rechnen, dass es eventuell nicht so lange bei einem bleibt wie man es sich wünscht. die wichtigsten entscheidungen fällt außerdem das jugendamt (zb wann/wo/welche schule besucht wird) oder wenn man in den urlaub fahren will muss man das vorher anmelden.
    Aber mein Onkel und meine tante sind sehr sehr glücklich mit dem mädchen 🙂

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 21:24 Uhr

    http://de.wikipedia.org/wiki/Adoption_(%C3%96sterreich)

    hab nicht nur auf wiki geschaut, aber da stehts auch!

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 21:23 Uhr

    hab ein bisschen im internet herum gelesen und ich glaub du verwechselts da was. man muss MINDESTENS als frau 28 sein und als mann 30, nicht höchstens!

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 21:14 Uhr

    @special
    oha,das ist ja noch krasser als bei uns..

  • von specialEdition am 20.11.2012 um 20:56 Uhr

    Doch, bei uns gibts ne Altersbeschränkung. Eine extrem strenge sogar, ich glaub man darf nicht älter als 30 sein.

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:36 Uhr

    loonie- das stimmt nicht, was der adoptionskinderdienst beim jugendamt macht ist kostenlos. mir ist jedenfalls kein amt bekannt bei dem das anders wäre..klar man zahlt führungszeugnisse o.ä. auch urkunden beim notar z.b. müssten bezahlt werden. aber das ist ja nicht die welt.

    sicher private organisationen o.ä. nehmen dafür sicher ne menge, wenn man noch nen anwalt hinzuzieht o.ä. klar,das kostet auch was

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:32 Uhr

    “bei den kindern wo du sagst sekhmet die sind zu schwierig für eine adoption – wie alt sind die und was genau meinst du mit zu schwierig? werden diese gar nicht zur adoption freigegeben oder lehnen dann die potenziellen adoptiveltern ab?”

    och ganz verschieden. es werden ja nur sehr wenige kinder allgemein zur adoption freigegeben, meist nach der geburt direkt. bei den älteren ists meist so,dass die zuerst in pflege sind und dann die pflegeeltern in zusammenarbeit mit jugendamt über adoption nachdenken.
    ältere kinder kommen meist direkt in ein heim,weil nur wenig pflegefamilien ältere kinder aufnehmen oder aber sie sprengen irgendwann rahmen einer familie und landen dann doch in nem heim

    die meisten kinder haben ja aber dennoch guten kontakt zu den eltern. ich hab z.b. kein kind im heim welches seine eltenr nicht liebt und größtenteils verbringen die auch die wochenenden bei den eltern wenn möglich oder es gibt umgangskontakte. auch viele pflegekinder haben solchen kontakt zu den eltern. solche kinder wollen nicht adoptiert werden, die leiblichen eltern wollen es nicht und es wäre in dem fall auch nichts was ich persönlich für sinnvoll erachten würde

  • von loonie88 am 20.11.2012 um 20:25 Uhr

    @loonie

    was meinst du mit teuer? ne auslandsadoption?

    wie gesagt, ich kenn mich nicht damit aus, aber ich hab mal gehört, dass man alle prüfverfahren und eben der gesamte adoptivablauf aus eigener tasche bezahlt werden muss!

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 20:22 Uhr

    ja das mit den vorbelastungen beschäftigt uns auch, aber wir glauben mal, dass wir das (notfalls auch mit hilfe) schaffen würden.

    ich bekomme das irgendwie nicht in meinem kopf, dass so viele kinder ohne liebe aufwachsen. entweder bei eltern die nicht gut für sie sind oder in heimen und es währendessen menschen gibt, die bereit sind diese kinder aufzunehmen, und denen wird das alles so erschwert : (

    bei den kindern wo du sagst sekhmet die sind zu schwierig für eine adoption – wie alt sind die und was genau meinst du mit zu schwierig? werden diese gar nicht zur adoption freigegeben oder lehnen dann die potenziellen adoptiveltern ab?

    aber danke schonmal für eure antowrten!

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:18 Uhr

    hab mich grade mal schlau gemacht, in österreich sollte der altersunterschied nicht mehr als 40-.45 jahren betragen, etwa wie bei leiblicher eltern-kind konstellation
    finanzen sind wichtig, gesundheit und natürlich auch das menschliche..logisch das wird ja überall geprüft

    naja bei nem kind dassnocht recht jung sind könnte es nach der definition passen. also warum nicht das glück versuchen..

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:12 Uhr

    mit dem österreichischen recht kenn ich mich nicht aus

    adoptionen sind durch die ganzen vorraussetzungen ohnehin nur sehr selten. ich arbeite für nen sehr großen landkreis und bei uns gabs dieses jahr nur 2 adoptionen.

    meiner erfahrung nach werden wirklich eher kleine kinder adoptiert, große sind eher in pflegefamilien oder im heim zu finden. woran das liegt- naja entweder es ist nicht möglich, weil die eltern nicht einwilligen oder aber die kinder sind einfach zu schwierig..durch die ganzen erfahrungen die sie schon gemacht haben. aber naja das sind nur meine erfahrungswerte.

    pflegeeltern bedeutet nicht unbedingt, dass die kinder kontakt zu den eltern haben, es gibt das ganze auch inkognito, aber grundsätzlich ist das so und auch gewollt ja, denn letzendlich wird ja darauf hingearbeitet dass ein kind bei den leiblichen eltern sein kann. da gibts ja auch bindungen, die unterbricht man ja nur vollständig wenn die gefährdung demnetsprechend hoch ist.
    achso,aber man sollte sich keine illusionen machen, sehr sehr viele adoptierte kinder machen sich auch früher oder später auf die suche nach den leiblichen eltern oder halten der familie vor sie seien ja nicht die echten eltern wenns mal schwierig wird. auch darf man nicht unterschätzen welches potential an vorbelastungen in den kindern schlummert, das vergessen viele. man weiss nie wie sich ein kind entwickelt, man weiss nie was z.b. die mutter konsumiert hat und wie sich das mal auswirkt oder oder

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 20:05 Uhr

    sollte vielleicht dazu sagen, dass wir aus österreich kommen. soviel ich weiß gibt es keine alterbeschränkung bei uns.
    also meine mutter ist hausfrau, wäre also die ganze zeit zuhause und mein vater hat einen echt guten job und verdient wirklich viel, also wäre das finanzielle auch geregelt. wir wohnen in einer super wohngegend, hätten ein eigenes zimmer für das kind. meine eltern sind topfit. 47 jahr sind heute ja nicht mehr das gleiche wie damals… also die grundvoraussetzungen sind eigentlich super.
    ich denke mir, dass so “alte” bewerber kein baby bekommen, weil diese ja beliebter sind und an junge elternlose paare vergeben werden. aber ist es nicht so dass ältere kinder kaum abnehmer finden und sie es bei 47 jährigen liebenden eltern besser aufgehoben wären als in einem heim?

    finde ich ja schlimm dass man mit 37 aus dem rennen ist :O pflegeeltern beudeutet ja dass das kind weiterhin regelmäßigen kontakt mit den leiblichen eltern hat und irgendwann zu denen zurück kommt, oder?

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:03 Uhr

    @loonie

    was meinst du mit teuer? ne auslandsadoption?

  • von loonie88 am 20.11.2012 um 20:01 Uhr

    ich glaube deine eltern sind schon zu alt! ich habe auch schon mal irgendwo gelesen, dass das verfahren (prüfungen etc.) sehr aufwändig und teuer (für deine eltern!) sind. außerdem kann so ein adoptivverfahren mehrere jahre dauern! und dann sind deine eltern erst recht zu alt

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 20:01 Uhr

    meine herrin hats schön auf den punkt gebracht..

    ich bin z.b. vormund für die kinder die adoptiert werden und hab z.b. eine familie die mit mitte 30 gerade noch jung genug warn um zu adoptieren..auch gleichgeschlechtliche paare haben bislang keine chancen

    wer sichs vorstellen kann – pflegefamilien, gerade auch bereitschaftspflegefamilien sind rar und gesucht, aber das sollte wirklich nicht jeder, das ist ein knochenharter sehr emotional anspruchsvoller job!

  • von Meine_Herrin am 20.11.2012 um 19:58 Uhr

    Deine Eltern werden zu alt dafür sein.
    Derzeit wird es so geregelt, das es max. 40 Jahre Altersunterschied sein “dürfen”.
    Da gibt es kein klare Grenze, allerdings hat eine gute Bekannte mit ihren Ehemann eine Adoption angestrebt und er war mit seinen 37 Jahren aus den Rennen (an sich eigentlich nciht zu alt)
    Auch darf einer der beiden “Adoptiveltern” nicht oder nur geringfügig beschäftigt sein, wenn das Kind unter 10 Jahre alt ist. Es gibt ein Mindesteinkommen, der Gesundheitszustand der Adoptiveltern spielt eine Rolle, ebenso wie der psychologische Zustand. Wohnraum wird geprüft etc etc etc
    Eine Adoption in Deutschland ist recht kompliziert, man sollte das nicht unterschätzen.

    Meine Bekannte und ihr Mann entschlossen sich dann Pflegeeltern zu werden, etwas weniger kompliziert, aber auch nicht ohne. Ausserdem gibt es keinen rechtlichen “Anspruch” auf das Kind.

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 19:51 Uhr

    also ich meine das alter deiner eltern,nicht das der kinder

  • von sekhmet am 20.11.2012 um 19:50 Uhr

    erfahrungsgemäß kann ich dir leider sagen, dass es in dem alter fast unmöglich ist noch zu adoptieren

  • von Girl_next_Door am 20.11.2012 um 19:45 Uhr

    Ist doch toll!

  • von MrsManou am 20.11.2012 um 19:44 Uhr

    Warum nicht? Ich find`s gut.

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 19:42 Uhr

    puuuush!

  • von chocolatinaa am 20.11.2012 um 19:41 Uhr

    puuuush!

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