HomepageForenFamilien- & ElternforumIch (17) kann den Tod meiner Mutter nicht verarbeiten.Bitte helft mir.Bitte.

Ich (17) kann den Tod meiner Mutter nicht verarbeiten.Bitte helft mir.Bitte.

NaneNeverlandam 01.03.2010 um 22:32 Uhr

Hallo
Es fällt mir schwer über dieses Thema zu reden,aber irgendwann muss ich es machen.Ich fresse meine Trauer in mich hinein,dass sieht man mir leider auch an.Es liegt nicht nur am Tod meiner Mama,sondern auch daran das sich meine Eltern 2007 getrennt haben.
2009:Ich weiß nicht genau wann es alles anfing,ich denke Mai/Juni.Plötzlich fing meine Mutter an sich über Lähmungen im linken Bein und im linken Bein zu äußern.Anfangs dachten wir das es nur so kurzfristige Erscheinungen sind,doch sie gingen nicht weg.
1.Befürchtung:Bandscheibenvorfall? NEIN.
2.Befürchtung:Weiß ich leider nicht mehr.
Danach kam erstmal nichts mehr.Meine Mama kam ins Krankenhaus und dort wurde sie fast 2 Monate untersucht.Und dann fanden sie den Tumor am Bewegungsapparat im Nacken.Ein schwere und schlimmer Shock für die gesamte Familie.KREBS.Als wir es erfuhren habe ich nicht geweint.Ich ihre Tochter wollte für alle da sein,Sie in Arm nehmen,trösten.Um mich habe ich mich nicht gekümmert.Ich habe mich immer an den Schluss gestellt.Nur geweint wenn ich alleine war.Keiner hat es mitbekommen.Ich weiß nicht wieso ich es nicht zulassen konnte mich von jemanden in den Arm nehmen zu lassen oder trösten zu lassen.Es ging alles nicht.Doch jetzt merke ich das es ein Fehler war,es zu verstecken.Ich bin am Verzweifeln alles erinnert mich an sie.Ich wohne zur Zeit bei meinen Großerltern,weil ich nicht zu meinem Vater ziehen will.Denn mein komplettes Leben hat sich hier abgespielt und mein Vater hat meine Mutter verlassen und ist erst nach Hamburg gezogen und dann nach Warstein (NRW) und dort fühle ich mich nicht wohl eine andere Frau bei meinem Papa,ich gewöhne mich dran aber es tut noch weh.Jetzt wo meine Mama weg ist um so mehr.
Die Ärzte haben gesagt das der Krebs therapierbar ist und es war gelogen.Er hat sich immer weiter in den Körper bewegt.Vom Kopf in die eine Lungenhälfte und dann in die Leber.Am Ende war es zu viel.Am 25.9 verstarb sie.Am Tag zuvor waren wir noch bei ihr um Abschied zu nehmen,doch sie war nciht ansprechbar wurde künstlich beatmet und war im Koma.Es war ein Freitag.Am Montag war ich das letzte Mal bei ihr und habe mit ihr geredet,denn am Dienstag wurde ihr eine Infektion rausoperiert.Und das schwächte sie zusehr.Nach OP und am darauffolgenden Tag war sie noch ansprechbar alles,doch ich hatte zu große Angst ihr so gegenüberzutreten mit den ganzen Schläuchen.Ich hätte es tun sollen.Und dann am Donnerstag wurden wir angerufen wir sollen doch bitte in die Uni Klinik kommen und uns verabschieden,sie wird es wahrscheinlich nicht schaffen.Ich war so geshockt.Ich konnte nichts sagen nichts.Erst als wir neben ihren Bett standen habe ich angefangen zu weinen.Und ich habe versucht ihr zu sagen das mir alles leid tut was ich falsch gemacht habe,womit ich sie verletzt habe.Ich wollte ein letztes Mal mit ihr reden,doch ich kam zu spät sie konnte mir nicht mehr antworten.Trotzdem hoffe ich das sie verstanden hat was ich ihr sagen wollte.Dann eine Woche später die Beerdigung.Ich konnte an nichts anderes mehr denken.NICHTS.Dann gingen wir zur Kirche ich habe während der Beerdigung 2 mal geweint.Einmal in der Kirche wo ich dann meine Cousin weinen sah .Und am Grab wo meine beste Freundin kam und mich umarmt hat.Öfters nicht.Ich finde es schrecklich das ich nicht öfters geweint habe.Ich wollte doch es waren zu viele Leute da.Ich wollte stark sein,alle sollten sehen wie stark ich bin.Doch das bin ich nur nach außen,indrinne bin ich so verletztlich.Ich weiß nicht wie ich das alles verarbeiten soll.Bitte helft mir.Bitte.Ich verzweifle noch.
Liebe Grüße NaneNeverland

Nutzer­antworten



  • von xoFranzyxo am 16.03.2010 um 21:28 Uhr

    Es tut mir so unbeschreiblich leid für dich…ich kann verstehn wie hart es ist wenn jemand der dir sehr wichtig war stirbt..
    ich würde dir auch professionelle hilfe vorschlagen weil offensichtlich nicht alleine damit fertig wirst(was verständlich ist.)

    ich wünsche dir alles gute für die zukunft und das du wieder glücklich wirst.deine mutter würde nicht wollen das du traurig bist.

  • von Susie1983 am 09.03.2010 um 15:34 Uhr

    also erstmal mein beileid zu deinem verlust, ich weiß genau was du grade durchmachst, ich hab meine mom auch an den krebs verloren, da war ich 20…

    alles was ich dir raten kann ist: rede mit jedem drüber, der ein offenes ohr für dich hat, dann lernst du am besten damit umzugehen… das ist es nämlich was man macht. man verarbeitet es nicht, man lernt nur, irgendwie damit klar zu kommen… wenn du aktiv hilfe brauchst, also jemanden der dir zeigt in welche richtung dein leben jetzt gehen sollte, dann kann ich auch nur einen psychologen empfehlen, die kennen sich mit Trauerarbeit aus.

    Und falls es dir hilft, ich hatte vor einiger Zeit einen schweren Autounfall, aber wie durch ein Wunder ist niemandem ernsthaft etwas passiert. Ich denke meine Mama ist dort gewesen und hat auf mich aufgepasst.. Klingt vielleicht blöd aber manchmal ist es fast so als wenn man ihre Anwesenheit richtig spüren könnte…

    Ich wünsch dir alles liebe

  • von simplon89 am 04.03.2010 um 15:04 Uhr

    Ich kenne meine beste freundin seit über 9 Jahren und ihr Papa war wie mein zweiter papa leider verlor er 2006 den Kampf gegen den Krebs ich kann mir sehr gut vorstellen wie du dich fühlst, den mir und meiner Freundin noch mehr ist es nicht gut gegangen, meine Freundin hat auch nicht so geweint war aber auch fix und fertig von der Mutte rim Stich gelassen weil die schon einen neuen hatte, sie wusste nicht wie soll es weiter gehen wie soll ich das je verarbeiten, und 4 jahre danach ist es manchmal noch immer schwer für sie aber sie ist stark geblieben. ich war damals für sie da tag und nacht obwohl ich grad auch noch dazu ne trennung hinter mir hatte wir haben viel geredet oder sind einfach nur gelegen und haben gekuschelt, vl hast du auch so eine Freundin oder schwetser oder jemanden der dich unterstüzt der für dich da ist das hilft ungemein. und süße lass den kopf nicht hängen ich denke noch oft an ihren papa an den schmerz die trauer er war wie ein papa für mich aber wenn es dir hilft es wird wirklich mit der zeit leichter.

    ich hoffe ich konnte dir mit meiner geschichte etwas helfen und dich aufbauen, wenn du reden willst melde dir per privat nachricht wenn du möchtest, ich weiß wie sehr das sein kann.

    lg

  • von Satyria am 02.03.2010 um 15:20 Uhr

    Feelia- mal- wieder- Recht -geb..Ohne professionelle Hilfe kommst Du da nicht raus. das wird sonst immer schlimmer bis zu dem Zustand, dass du überschnappst…

  • von Feelia am 02.03.2010 um 15:17 Uhr

    mein freund hat ähnliches erlebt und es bis heute nicht verarbeitet…und das macht sich in unserer beziehung bemerkbar.
    ich rate dir,dir professionelle hilfe zu suchen.als erstes gehst du zu deinem hausarzt und sagst dass du eine therapie machen möchtest.alles weitere erfährst du dann…
    tut mir leid was du durchmachen musstest.es is echt ein albtraum und ich versteh vollkommen,dass man nach einer solche geschichte nicht einfach weitermachen kann wie zuvor…
    alles liebe

  • von justme0201 am 02.03.2010 um 00:27 Uhr

    Mir kamen grade die Tränen, als ich das gelesen habe..

    Schlimm, tut mir sehr leid für dich.. Wirklich, mein herzliches Beileid.. Wird dich nicht trösten, aber ich hoffe du weißt, dass es genügend Leute gibt, die für dich da sind.
    Vllt solltest du dich einer Therapie zur Trauerbewältigung unterziehen.. Das könnte dir vllt helfen..
    Behalte sie in guter Erinnerung.. Rede vllt in nächster Zeit (auch wie eben genannt mit Psychologen und Therapeuten) über deine Probleme.
    Ich hoffe und wünsche dir, dass du das trotz der schweren Situation verarbeiten kannst.

    Viel Kraft (wirst du brauchen) wünsche ich dir dabei!

    Liebe Grüße

  • von SteffiMaus88 am 02.03.2010 um 00:16 Uhr

    Es gehört zwar nicht hier her, aber hatte schon nen kalten Schauer, als ich gelesen habe, dass sie an meinem Geburtstag gestorben ist 🙁 Oh Mann…

    Es tut mir auf jeden Fall wahnsinnig leid für dich. Du solltest dir aber dringend jemandem zum reden suchen, Deine Großeltern, deine beste Freundin. Quatsch dich aus!
    Und selbst wenn du nicht darüber reden möchtest, dann rede über was anderes. Hauptsache du kannst mit jemandem deine Gefühle und Gedanken teilen. Irgendwann kommen die Tränen von ganz alleine. Aber irgendwann hören sie auch wieder auf und du kannst versuchen mit diesem Schicksalsschlag zu leben.
    Viel Glück und viel Kraft wünsche ich dir! Du schaffst das 🙂

  • von darnosbawen am 02.03.2010 um 00:13 Uhr

    Hallo Nane,
    ich weiss ganz genau wie du dich fühlst, vor knapp einem Jahr ing es mir nämlich genauso….meine Mama war gestorben und hatte in mir ein riesiges Loch hinterlassen.
    Ich hatte keinen Lebensmut mehr, konnte mich nie über irgendwas so richtig freuen und fragte mich ständig nur WARUM IST DAS PASSIERT!?
    Ich hab auch sehr wenig geweint, ich konnte es einfach nicht, auf der Beerdigung meiner Mutter habe ich erst geweint als keiner mehr dabei stand,ich wollte alleine sein, alleine Abschied nehmen.
    Die Leute redeten über mich, konnten nicht verstehen wieso ich so kalt war und nochnicht mal schwarz trug.
    Aber ich glaube jeder muss auf seine Art und Weise mit seiner Trauer fertig werden.
    Wenn du nicht weinen kannst dann ist das nicht schlimm, nur weil du nicht weinst heisst das noch lange nicht das du sie nicht vermisst.
    Ich weiss viele sagen ” ich versteh dich” oder “es tut mir so leid für dich wenn du hilfe brauchst blablabla” ich kenn das und du denkst dir meistens einfach nur ” is klar ihr versteht mich, ihr habt doch keine ahnung wie sowas ist” und damit hast du recht denn NIEMAND weiss wie dieses Gefühl ist seine Mutter zu verlieren ausser er hat es selbst gespürt.
    Meine Beziehung und meine Freundschaften sind damals fast daran zerbrochen, ich hatte meinen Job verloren, meine Energie und ich dachte auch meine Lebensfreude….ich saß einfach jeden Tag nur da und dachte noch nicht mal wirklich nach….naja…
    Irgendwann habe ich mir nach ziemlichen streitereien mit meinem Freund einen neuen Job gesucht, es war nichts dolles aber es hat mir geholfen….die Mädels mit denen ich zusammen gearbeitet habe haben mir ein Stück meiner Lebensfreude wiedergegeben…lass deine Freunde auch an dich ran,…versuch auszugehen….versuch wieder lachen zu lernen……..man muss nach vorn schauen…. ich weiss das ist verdammt schwer aber unser Leben geht nunmal weiter…es gibt keinen Tag an dem ich nicht an meine Mutter denke denn sie fehlt mir schrecklich vorallem jetzt wo ich selber auf dem Weg bin eine Mama zu werden….. weine wenn du das verlangen danach hast, nicht dann wenn Leute es von dir verlangen…..lass die Leute reden´……vermisse sie…..so ist das ….aber ich weiss das unsere Mamis bei uns sind, auch wenn sie nicht sichtbar sind weiss sie immer das du sie in deinem Herzen bei dir trägst.

  • von Rina13 am 01.03.2010 um 22:58 Uhr

    Es tut mir so leid für dich … wenn ich mir Vorstelle meine Mutter oder jemand zu verlieren den ich liebe … das Leben ist so ungerecht … ich weiß das kommt immer wenn einem so was passiert aber sie ist an einem Besseren Ort und ihr werdet euch sicher Wiedersehen … und bis es soweit ist passt sie auf dich auf von Oben 🙂
    Ich weiß ungefähr wie du dich fühlst … meine Schwester war 9 da hat man bei ihr Darmkrebs endeckt … für die ganze Familie ein Schock … sie hat es Überlebt … gott sei dank … aber unsere Familie ist in dieser Schweren Zeit zerbrochen … ich kann heute noch nicht darüber reden ohne das ich Anfange zu Weinen …
    Es ist so schrecklich das deine Mama nicht so viel glück hatte …
    Du musst jetzt stark sein … das hätte sie sicher so gewünscht …Stark zusein heißt auch mal nähe zulassen … und Gefühle äußern Süße … das ist Wahre Stärke … ich wünsche dir alles Gute … ich denk an dich 🙂

  • von ShadyLady999 am 01.03.2010 um 22:48 Uhr

    Es tut mir so schrecklich leid! Ich glaube niemand der das selbst nicht erlebt hat kann nachvollziehen wie es dir geht aber ich kann dir nur raten suche die professionelle Hilfe!

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft

  • von Carylein am 01.03.2010 um 22:40 Uhr

    Hey du.
    Ich kann gar nicht sagen,wie leid es mir tut sowas zu lesen. Aber ich glaube nicht,dass wir dir hier weiterhelfen können,du solltest zum Arzt gehen und dich zum Psychologen überweisen lassen.Er kann dir viel besser helfen in diesem Fall.Es ist dann auch wirklich keine Schande dort hin zu gehen.Bitte such professionelle Hilfe,bevor du ganz daran zerbrichst!
    Liebe Grüße und ich wünsche dir ganz viel Kraft das alles zu überstehen !

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