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Schwere Kindheit – ab wann?

CappuccinoGirlam 18.09.2012 um 10:20 Uhr

Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn Leute sagen sie hätten eine schwere Kindheit gehabt, und damit meinen, dass sie nicht länger als 10 Uhr raus durften, obwohl ihre Freunde es durften. Es gibt genug Kinder, die WIRKLICH eine schwere Kindheit haben. Ich finde man sollte den Begriff “schwere Kindheit” nicht einfach so missbrauchen, wenn man nicht wirklich eine schwere Kindheit hatte. Was meint ihr? Hab wann kann man wirklich von einer schweren Kindheit sprechen?

Nutzer­antworten



  • von Giulia673 am 19.09.2012 um 10:09 Uhr

    @Necris

    So kann man das ja auch nicht definieren: Manche können halt ihre schwere Kindheit besser verarbeiten als andere, manche behalten Störungen/Auswirkungen zurück, andere nicht. Aber eine schwere Kindheit hatten beide.

  • von Necris am 18.09.2012 um 18:38 Uhr

    Ich bin auch der Meinung, dass eine schwere Kindheit dann gegeben ist, wenn Ereignisse oder Dinge aus der Kindheit denjenigen noch im Erwachsenenalter psychisch belasten.

  • von missesnice am 18.09.2012 um 18:27 Uhr

    Finde das relativ schwierig, und sehe das im Grunde wie Barbie-Denn es ist oft schwierig, sowas abzuwägen (Trennung der Eltern ist ein sehr gutes Beispiel!).
    Generell gilt für mich aber auch, dass ich die “üblichen Pubertätsstreiterein diesbgl nicht ernst nehme.
    Allerdings bezeichnen solche Menschen ihr Leben meist nur in genau der Phase als schwer, rückblickend wird auch ihnen klar das man sowas leidlich schweres Leben nennen konnte/kann.

  • von nettee am 18.09.2012 um 17:06 Uhr

    Ich würde nicht unbedingt nur schwere Kindheit und schöne Kindheit unterscheiden, denn ich denke es gibt Abstufungen. Eine schöne Kindheit hatte ich definitiv nicht, kenn aber auch genügend Leute, die meiner Meinung nach eine schwerere Kindheit hatten, als ich. Ich glaube es ist schwer zu definieren.
    Aber ich kenne auch Leute, die behaupten wegen Lapalien eine schlimme Kindheit gehabt zu haben und damit auch hausieren gehen um Mitleid zu erhalten und die kotzen mich auch an.

  • von thiniiMinii am 18.09.2012 um 14:49 Uhr

    ich find es auch voll zum kotzen, wenn leute sowas meinen, wo ich mir dann so denke, halt die fresse!!!.. tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht leiden, wenn leute ka haben und davon reden. mein freund hatte eine schwere kindheit, und sowas wünscht man echt niemandem. er wurd geschlagen, einfach ins internat gesteckt, sein vater hat ihn immer niedergemacht. am ende hat er versucht sich 2 mal umzubringen und ist nun mit 20jahren!! seit einem jahr in therapie.
    es tut weh wenn sich dann leute beschweren, vonwegen sie hätten zuwenig taschengeld, dürften nicht sooft raus oder bekämen nicht immer die klamotten die sie gerne haben wollten. die sollten mal drüber nachdenken, ob sie dann lieber ein anderes leben hätten oder damit zufrieden sein sollten.

  • von BarbieOnSpeed am 18.09.2012 um 14:26 Uhr

    ich finde, dass das von mensch zu mensch unterschiedlich ist.
    dem einen macht eine trennung der eltern nix aus, der andere trägt psychische schäden davon. für den einen war die kindheit deshalb nicht schwer, für den anderen schon.

    deswegen erlaube ich mir dahingehend kein urteil… und ich kenne NIEMANDEN, der wegen “um 10 uhr muss ich zu hause sein” seine kindheit als besonders schwer bezeichnet. -.-

  • von KleinTiger am 18.09.2012 um 13:44 Uhr

    @Thalia: es gibt durchaus auch Menschen, die nach den meisten Kriterien eine ziemlich üble Lebensgeschichte haben, aber trotzdem wieder aller erwarten “völlig gesund” sind, Stichwort “Resilienz”. Von den Folgen auf die Ursache zu schließen ist etwas riskant.

  • von Angelsbaby89 am 18.09.2012 um 13:34 Uhr

    Mein FREUND hatte ne schwere Kindheit! Ich ne schwere Jugend (wenn´s denn eine war)

    Das mit 10 Uhr ist absolut lächerlich! Ich hab allerdings auch immer nachvollziehen können, warum meine Mama will, dass ich pünktlich bin – also war ichs auch.

    Klar wird da viel dramatisiert UND – auch viel vom eigenen Verhalten damit begründet, was ich teilweise auch echt lächerlich finde.

  • von Knautschzone am 18.09.2012 um 13:00 Uhr

    bin der gleichen meinung wie KleinTiger

  • von KleinTiger am 18.09.2012 um 12:47 Uhr

    Es gibt schlicht keine Definition von “schwere Kindheit”. Jeder hier, der sagt eine schwere Kindheit gehabt zu haben, findet irgendwo jemand mit noch heftigeren Storys. Und andererseits kommen auch “glückliche” Kinder nie völlig ohne Narben an der Seele ins Erwachsenenleben. Das ist doch kein Wettbewerb.

  • von scharlatan am 18.09.2012 um 12:41 Uhr

    ich hatte auch eine schwere kindheit und mich nervt es auch wenn leute, denen es offensichtlich gut geht, meinen, dass sie eine schwere kindheit hatten, weil zum beispiel ihre eltern sich getrennt haben. klar, sowas ist schwer und kein kind freut sich, aber daraus gleich ein drama zu machen, das ist einfach albern.

  • von Feelia am 18.09.2012 um 11:59 Uhr

    ich stimm da sonni77 vollkommen zu,so seh ichs auch.
    ich find auch extrem lächerlich,wenn welche wegen kinkerlitzchen wie “darf abends nicht lang raus” oder “streite öfters mit meiner mutter” meinen,eine schwere kindheit zu haben.
    ich hatte ne echt miese kindheit und hatte da 25 jahre meines lebens dran zu knabbern.
    und nein,ich sag sowas nicht,um mitleid zu kriegen,schließlich gehts mir heute gut.denke auch nicht-wie smeesy-dass die,die wirklich viel scheiße hinter sich haben,dass erzählen,um mitleid zu bekommen,nein.

  • von Smeesy am 18.09.2012 um 11:55 Uhr

    ach, die meisten übertreiben in meinen augen sowieso maßlos und wollen bloß eine runde in mitleid schwimmen.

    gibt natürlich auch ausnahmen..

  • von sonni77 am 18.09.2012 um 11:04 Uhr

    Ja, das ist mal ne gute Frage! Natürlich hat man keine schwere Kindheit, bloß weil man nicht nach 10 Uhr raus durfte. Das ist ja Quatsch.
    Ich würde ja sagen, dass man dann von einer schweren Kindheit sprechen kann, wenn sich körperliche und/ oder seelische Misshandlungdn dauerhaft abgespielt haben, wenn Kinder extrem vernachlässigt wurden und wenn sie resultierend aus ihrer Kindheit deutliche psychische Probleme haben.

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