HomepageForenGedichte & KurzgeschichtenEure Meinung zu diesem Zitat: “Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.”

Eure Meinung zu diesem Zitat: “Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.”

Berry_Queenam 31.10.2011 um 10:56 Uhr

Adorno, Theodor W. (1903-1969) :

Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.

Was sagt ihr dazu? Übertrieben? Wahr? ..?

Nutzer­antworten



  • von meinolfdrees am 13.09.2013 um 09:25 Uhr

    @ Schatzlein
    Wenn du sagst, dass auch in der Natur Tiere Tiere essen, so stimmt das erstmal grundsätzlich, aber eben nur grundsätzlich! Wenn ein Löwe ein Zebra erlegt, so erfüllt er eine wichtige Aufgabe im ökologischen Zusammenspiel. Das Zebra hat auch eine gute Chance dem Löwen zu entkommen ( was sogar häufig passiert), d.h. die Chancen sind ausgeglichen. Und wenn er es wirklich erwischt, dann hat es bis zu diesem Zeitpunkt ein freies und artgerechtes Leben geführt! Und außerdem geht auch der Löwe ein erhebliches Risiko ein, verletzt zu werden, was seinen Tod bedeuten könnte!
    Einen Zusammenhang oder Ähnlichkeiten mit Massentierhaltung sehe ich hier nicht!
    Und Tiere werden nach wie vor gequält, sei es in Laboren oder in Spanien, wo Stiere 30 Minuten in der Arena geqüält werden, bevor man sie schließlich erlöst!

  • von ginnli am 01.11.2011 um 10:51 Uhr

    wenn ich mir hier oder anderswo die meinungen einiger leute durchlese,frag ich mich echt,mit welchem recht diese ihr eigenes leben oder das leben eines anderen menschen als wertvoller und wichtiger erachten als das von nem tier.das find ich erbärmlich,sorry.tiere sind auch lebewesen…also sind sie ausgestattet mit gefühlen,denken,sinnesorganen,herz etc. mir sind tiere inzwischen echt lieber und wichtiger als die meisten menschen.sorry,klingt vielleicht gaga,ist aber so. meine tiere geben mir alles,was ich will…liebe,wärme,zuneigung…und alles uneigennützig.ohne geld oder ne gegenleistung dafür zu verlangen,ohne profit draus schlagen zu müssen.
    das ist es,was tiere quasi zu besseren menschen macht…

  • von vanilla_03 am 31.10.2011 um 22:54 Uhr

    Fällt mir sehr schwer, das zu beurteilen… ich habe fast nur Freunde, die Fleisch essen (und das auch gerne)… wenn ich solch einem Zitat zustimme, stelle ich damit jeden Fleischessen auf eine Stufe mit Nazis und das trifft auf meine Freunde sicherlich nicht zu.
    Andererseits, wenn ich das jetzt mal rein objektiv betrachte, ist doch irgendwie schon was dran… momentan scheint das Zitat vielleicht übertrieben, aber wer weiß, wie die Menschheit das in ein paar Jahren sieht? Während dem zweiten Weltkrieg haben viele Menschen vielleicht auch gedacht “Es sind nur Juden”, aber heutzutage würden die wenigsten Menschen so etwas sagen (hoffe ich). Deshalb ist es möglich, dass die Menschen in ein paar Jahren oder Jahrzehnten auch anders über Fleischkonsum denken… ich hoffe es.

  • von schatzlein am 31.10.2011 um 19:17 Uhr

    und ja.. tierische produkte sind für mich gleichgestellt zu Schokoriegel, etc.
    Wenn ich bock aufn Joghurt hab, dann hol ich den ausm Kühlschrank und ess den. Und wenn ich Bock auf eine scheibe wurst habe, ja, dann mach ich auch den kühlschrank auf und es sie… was ist da jetzt der Unterschied?

    Und massentierhaltung ist zwar nicht toll, aber angesichts der 7 Millarden menschen, die es gibt , ist das problem wohl nicht anders zu bewerkstelligen. Denn 99,999999% der Menschen auf der Erde haben weder das Geld, noch den Platz, das man da ökologische Wirtschaft betreiben könnte…

  • von schatzlein am 31.10.2011 um 19:07 Uhr

    also poopsie, du wilst tatsächlich mit einer Kaulquappe verglichen werden? Auch das sind nämlich Tiere?

    ich bin mal gespannt ob alle, die hier so brüllen, es sei richtig mensch und tier auf eine stufe zu stellen, schon jemals ein Medikament genommen haben???? Die werden ja auch an Tieren vorher getestet. Und? Betrifft euch das irgendwie??? Wenns um den eignen arsch geht, ist euch das leben der tiere so scheißegal. Was für ein Geheuchel hier! Alle mit worten bespucken die nicht eurer militanten Tierschutzmeinung sind, aber die Pille nehmen, dafür mussten viele Tiere sterben und wurden geqäult.. Wie inkosequent ist das denn? Deshalb kann cih keinen von euch ernst nehmen!!!

  • von gentle am 31.10.2011 um 17:14 Uhr

    wow, adorno in der el in der kategorie diät und ernährung, da hätt ich ihn nun mal gar nicht vermutet, aber schön 😉

  • von muse24 am 31.10.2011 um 17:04 Uhr

    Ich schätze Adorno sehr und stimme ihm in vielen Punkten seiner Theorien zu. Diese Aussage kenne ich auch, allerdings stimme ich hier nicht mit ihm überein. Abgesehen dazu ist der Kontext zu diesem Spruch auch wichtig, liebe Threadstellerin, und auch die Umstände und die Intention sind nicht zu vernachlässigen. Ohne dies ist der Spruch nur in eine Richtung zu interpretieren und die wird ihm nicht ganz gerecht

  • von sonnenfee am 31.10.2011 um 16:46 Uhr

    Ich bin keine Vegetarierin und auch keine Tierschützerin. Es gibt Tiere, die ich nicht mag und bei denen ich keine Probleme hätte, sie zu töten. Und trotzdem ist was Richtiges am zitat. Tiere fühlen ja und ihnen tut es weh. Wer das nicht weiß, hat noch nie gesehen, wie ein Tier stirbt. Das ist genau so gruselig wie der Tod eines Menschen.

  • von AniRasmussen am 31.10.2011 um 16:35 Uhr

    @Mama96990910: Gute Frage. Als ob dieser Thread nicht schon grotesk genug wäre.

  • von Mama96990910 am 31.10.2011 um 16:29 Uhr

    Und was hat das ganze mit Diät etc. zu tun???? ?-) ?-) ?-)

  • von shi_no_shi am 31.10.2011 um 16:01 Uhr

    so lange der mensch denkt, dass tiere nicht fühlen, müssen tiere fühlen, dass menschen nicht denken.

    so viel dazu.

    tiere sind in der heutigen zeit kein hauptnahrungsmittel mehr.

    und zu sagen, dass der mensch etwas höheres ist als ein tier, das ist ein totaler unverstand. bringen tiere sich aus spaß um? oder weil ihnen ihr gegenüber nicht gefällt? verpesten sie ihre eigene umwelt und terrorisieren sich selbst? nein. der mensch ist das schlimmste lebewesen, dass jemals den erdboden betreten hat und somit wohl das niedrigste etwas in der kette. so wie die menschen vor zig jahren gelebt haben, das war legitim. da wurden tiere aus hunger oder not getötet und nicht um den luxus zu leben.

  • von LoveTilDeath am 31.10.2011 um 15:52 Uhr

    Tierische Produkte bzw Tierisches Eiweis gewonnen aus Fleisch ist ein Lebensmittel.

    Die aussage allerdings es sind ja NUR Tiere ist nicht okay meiner meinung nach.
    Es sind zwar Tiere, aber nunmal Lebewesen die anderen Lebewesen mit ihrem Tot Nahrung und Leben schenken.
    Daher sollte man sich immer bewusst sein was das was du auf deinem Teller hast für dich “getan” hat.
    Auch wenn das nicht freiwillig war.
    Wenn sich einer in den weg wirft wenn einer auf dich schießt so finde ich sollte man diesem menschen auch respekt entgegenbringen, selbst wenn es nicht beabsichtigt war.

    Was der Auto mit diesem satz meint ist das man Respekt vor allem und jedem haben soll und nicht einfach in den tag hinein leben, so ne scheiß egal haltung ist der letzete müll. (So meine Interpretation.)

  • von Korni09 am 31.10.2011 um 15:48 Uhr

    Mit dem Zitat kann ich nix anfangen. Aber ich denke, Tiere haben genauso ein Daseinsrecht auf der Welt wie wir Menschen, und das tut meiner Meinung nach nichts zur Sache, das Menschen Tiere essen. Ich bin genauso gegen Tierquälerei, wie wenn man Menschen quält. Der Unterschied zwischen Tier und Mensch ist der, das der Mensch eigentlich am längeren Hebel sitzt, sonst würden Tiere vielleicht auch mehr Menschen töten. Ich bin kein Vegetarier und mag Tiere trotzdem gern, für alle die das nicht vereinbaren können miteinander, Pech. Bin für Tierschutz und auch für Menschenrechtsschutz. Ich denke nicht, das man sagen kann, der Mensch ist mehr wert als das Tier. Und wenn einer wirklich sagt, es ist ja bloß ein Tier, dann heiße ich das nicht für gut. Man muss es einfach so sehen, dass der Mensch das Tier zum Überleben braucht und manchmal ist es tatsächlich auch anders herum. Das Tier braucht oftmals auch den Menschen zum Überleben. Gleiches Recht für Alle, allerdings kann man da leider bei Mensch und Tier nicht sagen.

  • von Mewchen am 31.10.2011 um 15:16 Uhr

    Also das Zitat regt zum Nachdenken an, aber ich stimme ihm nicht zu.
    Es ist für mich ein Unterschied, ob da Menschen vergast werden, oder Tiere geschlachtet. Tiere werden ja nicht aus Hass und Spaß an der Freude getötet (sehen wir von Ausnahmen mal ab) sondern mit einem Zweck. Sie sollen zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden. Ob man das nun mit seinem Gewissen vereinbaren kann oder nicht, muss jeder für sich selber entscheiden.

    Und die Aussage. dass menschen völlig überzüchtet sind find ich einfach nur lächerlich. Wir haben zwar unser Fell verloren, aber das mit der Weiterentwicklung unseres Hirns soweit kompenisert, dass wir das Tragen von Tierhäuten mit Wärme verbinden konnten. Wo da der Mensch degeneriert sein soll, ist mir nicht so ganz klar 😉 Schließlich sagt beim Wal auch niemand, dass er überzüchtet ist, nur weil er keine Beine mehr hat, sondern diese in für ihn besser geeignete Flossen umgewandelt hat 😉 Das nennt man Evolution, nicht Überzüchtung.

  • von poopsie am 31.10.2011 um 15:07 Uhr

    Ich weiß nicht warum hier alle so ausrasten wenn es um die Gleichstellung von Mensch und Tier geht. Menschen sind Tiere, und sie sind nichts mehr wert als irgendein Artgenosse von ihnen. Mancher mag mich für verrückt erklären, aber ich habe größeres Mitgefühl wenn Tiere wegen der Gier der Menschen sterben müssen als wenn Menschen sterben. Und wer sich als was höheres ansieht, nur weil sie als Mensch und nicht zufällig als ein anderes Tier geboren wurde, ist in meinen Augen echt erbärmlich

  • von sonni77 am 31.10.2011 um 14:56 Uhr

    Menschen und Tiere sollte man nie auf eine Stufe stellen. Respekt vor Tieren in allen Ehren, den habe ich auch. Aber manche Aussagen gehen einfach zu weit.

  • von AniRasmussen am 31.10.2011 um 14:40 Uhr

    Für Godwins Gesetz werden offenbar auch Philosophen instrumentalisiert.

    Das hier aufgeführte Zitat ist nicht von Adorno, aber geistert nun schon seit Jahren in dieser Form durch das Internet.
    Es ist eine freie Uminterpretation des 68. Aphorismus aus der Minima Moralis: “Der Trotz, mit dem er [der Mensch, der ein tödlich verwundetes Tier erblickt] diesen Blick von sich schiebt – `es ist ja bloß ein Tier` – wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das `Nur ein Tier` sich immer wieder bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten.”

    (KOMPLETTER AUSZUG: „Die Entrüstung über begangene Grausamkeiten wird um so geringer, je unähnlicher die Betroffenen den normalen Lesern sind, je brünetter, »schmutziger«, dagohafter. Das besagt über die Greuel selbst nicht weniger als über die Betrachter. Vielleicht ist der gesellschaftliche Schematismus der Wahrnehmung bei den Antisemiten so geartet, dass sie die Juden überhaupt nicht als Menschen sehen. Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom. Über dessen Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tiers den Menschen trifft. Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt – »es ist ja bloß ein Tier« -, wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das »Nur ein Tier« immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten. In der repressiven Gesellschaft ist der Begriff des Menschen selber die Parodie der Ebenbildlichkeit. Es liegt im Mechanismus der »pathischen Projektion«, dass die Gewalthaber als Menschen nur ihr eigenes Spiegelbild wahrnehmen, anstatt das Menschliche gerade als das Verschiedene zurückzuspiegeln. Der Mord ist dann der Versuch, den Wahnsinn solcher falschen Wahrnehmung durch größeren Wahnsinn immer wieder in Vernunft zu verstellen: was nicht als Mensch gesehen wurde und doch Mensch ist, wird zum Ding gemacht, damit es durch keine Regung den manischen Blick mehr widerlegen kann.“)

    Es geht hierbei also primär um die Kälte und die Unfähigkeit zur Identifikation zwischen den Menschen, die für Adorno die Grundlage dafür war, dass Auschwitz überhaupt möglich war. Die Vernachlässigung oder Relativierung der zwischenmenschlichen Ethik lässt einen im Gegenüber nichts Ebenbürtiges, sondern lediglich etwas Tierisches oder Dingliches sehen.

    Adorno ist nun wirklich nicht ein glorreicher Vorreiter des Veganismus.

    Naja, aber Hitler war ja scheinbar Vegetarier, vielleicht hat der ja hübsche Zitate für euch.

  • von Lisalina am 31.10.2011 um 13:04 Uhr

    Ah, noch ein Nachschub. (Man, ich bin heute echt durch den Wind)
    Ich finde das Zitat gut, da es zum Nachdenken anregt. Aber es muss (!) meiner Meinung nach kritisch betrachtet werden.

  • von Lisalina am 31.10.2011 um 12:58 Uhr

    Und langsam war ich auch noch. Angelsbaby hat es auf den Punkt gebracht, während ich noch ewig getippt habe. Nochmal ganz dicke Zustimmung meinerseits.

  • von Lisalina am 31.10.2011 um 12:57 Uhr

    Verzeiht, dass das alles so wirr und unstrukturiert klingt, und wahrscheinich auch viel zu viele Gedankensprünge drin sind, ich bin noch nicht richtig klar im Kopf heute. 😀

  • von Lisalina am 31.10.2011 um 12:55 Uhr

    @Berry_Queen: Ja, richtig. Menschen brauchen ihren Verstand (besseres Wort als “Klugheit”) um zu überleben. Mit Hilfe seines Verstandes und seines überdurchschnittlich weit entwickelten Gehirns verändert der Mensch seine Umgebung so, dass sie für ihn nicht mehr feindlich ist. Und das unerscheidet ihn nunmal maßgeblich von anderen Tieren.

    Menschen haben schon immer Fleisch gegessen. Ohne Fleisch hätte der Mensch die (v.a. Alt-)Steinzeit nicht überlebt und wäre heute nicht existent. Unser ganzer Organismus ist darauf ausgelegt – wir sind Allesfresser. Wie Schweine zum Beispiel, wenn du dich unbedingt mit einem Tier vergleichen magst.

    Im Zuge der neolithischen Revolution hat der Mensch erstmals begonnen, sich seine Umgebung wirklich zu unterwerfen. Dazu fähig war er nur aufgrund seines bereits erwähnten hoch entwickelten Gehirns und des daraus resultierenden einzigartigen Verstandes. Er hat begonnen, Getreide anzubauen und Tiere zu domestizieren, um so besser überleben zu können.
    Ich bin entschieden und vehement gegen Massentierhaltung und unwürdigen Umgang mit Tieren, (Ich bin Vegetarier, so nebenbei) aber Fleisch zu essen ist für den Menschen etwas absout normales. Wer nicht will, muss nicht, da uns mittlerweile Möglichkeiten zur Verfügung stehen, uns auch ohne Fleisch am Leben zu halten, doch wer es tut, sollte nicht verurteilt werden. Auch Tiere essen Tiere.

    Ich schließe mich daher schatzlein, angesbaby und serenaevans an. Das Zitat ist überzogen.
    Man kann Tiere und Menschen nicht vergleichen. Da ist bei den Nazis was sehr, sehr schief gelaufen. Also sollen wir nicht einen Schlachthof mit einem KZ vergleichen. Nicht auf jeden Schlachthof geht es grausam zu, nicht grausamer zumindest, als in der Natur.

    Ein KZ ist dagegen nicht als grausam.

  • von ginnli am 31.10.2011 um 12:47 Uhr

    absolut zutreffend.

  • von Angelsbaby89 am 31.10.2011 um 12:45 Uhr

    “nur weil man dem zitat nicht zustimmt, ist man nicht automatisch herzlos und rechnet anderen lebewesen keinen wert zu!”

    Sehe ich auch so! Ich liebe Tiere über alles, und meine Meinung habe ich hier auch schon geschrieben. Deswegen ist es ja MEINE Meinung.

  • von Equinox am 31.10.2011 um 12:42 Uhr

    @berry_queen:
    wieso reagierst du so entrüstet, nur weil jemand versucht, dir seinen standpunkt zu erläutern?
    ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn subjektive meinungen hier immer so verabsolutiert werden. jeder hier denkt da wahrscheinlich anders drüber. hast du erwartet, alle die hier antworten schreien “ja, das stimmt!” ?
    du magst tiere und menschen auf eine stufe stellen, andere tun das nicht, jeder hat seine gründe dafür.
    du scheinst mir aber nicht ernsthaft ansichten anderer leute einholen zu wollen, weil es dich interessiert, du willst nur deinen standpunkt bestätigt haben.
    du sagst, irgendetwas “IST” so und so, aber nein verdammt, das ist DEINE meinung dazu und andere haben ihre!
    ich finde vergleiche wie diesen zum beispiel sehr geschmacklos und nur weil man dem zitat nicht zustimmt, ist man nicht automatisch herzlos und rechnet anderen lebewesen keinen wert zu!

  • von Angelsbaby89 am 31.10.2011 um 12:36 Uhr

    @schatzlein: Ich weiß,. was du meinst ;D
    Menschen haben schon immer Tiere getötet um sich zu ernähren. UNd das ist ja auch vollkommen in Ordnung, solange es auf eine Weise passiert, die ethisch vertretbar ist und bei der die Tiere nicht lange leiden. Ich weiß, dass das nicht immer der Fall ist, aber das hat Schatzlein gemeint. (nehme ich mal an)

    Aber Auschwitz und der gesamte Holocaust war einfach nur aus Hass, Wut, Unwissen, Dummheit usw. Und es waren MENSCHEN, die gestorben sind. Wir essen keine Menschen. Es war Quälerei, absolut menschenunwürdig und katastrophal.

    Und wie gesagt, auch für mich hat der Mensch einen höheren Stellenwert als ein Tier. Meine Meinung. Ich bin auch der Ansicht, dass eben manche Tiere dafür gedacht sind, uns zu ernähren. Tiere ernähren sich ja auch von Tieren. Und bitte jetzt nicht den Kommentar bringen, dass sie ja nur soviel töten, wie sie auch essen -.-

    DAS finde ich auch scheiße, dass unnötig viele Tiere getötet werden, und die Ausrede “zur Ernährung der Menschen” gebracht wird. Trotzdem finde ich es übertrieben, makaber und geschmacklos, sowas mit Auschwitz zu vergleichen!

  • von Berry_Queen am 31.10.2011 um 12:24 Uhr

    Oh man, also bei manchem wo du sagst fehlen mir ehct die Worte!
    Ja, ich würde mich mit einem Frosch vergleichen lassen! Weißt du, der unterschied zwischen Mensch und Tier ist,dass Tiere (damit meine ich richtige Tiere, keine verzüchteten Gestalten, dass ist sowieso noch mal ein anderes Thema) in der Natur so wie sie sind überleben können, sie sind an ihre Umgebung angepasst (bsp: Fell, Flossen, usw), Menschen brauchen ihre “Klugheit” um sich Nahrung (was um klarzustellen nicht fleisch sein muss!!!) zu besorgen, sich Kleider zu machen, um nicht zu frieren (schließlich haben wir nur eine dünne Haut) etc…

  • von takemeaway am 31.10.2011 um 12:18 Uhr

    Ja, da ist was dran.

  • von schatzlein am 31.10.2011 um 12:10 Uhr

    war mir klar, dass ich mich bei einigen unbeliebt mache…
    zur Klarstellung:
    mit tiere= lebensmittel meinte ich die Tiere, von denen im Zitat die Rede nicht. ich meinte keine katzen oder Kanarienvögel damit 😀

    @Queen Berry:
    Die Tötung eines Menschen damals hatte nur den Zweck der “reinigung” der Menschheit. Also für mich kein Sinn! Die Tötung der Tiere ist aber dazu gedacht, den Menschen zu ernähren, ihn also faktisch am leben zu lassen.
    Du würdest dich ja wohl kaum mit einem Frosch vergleichen lassen wollen, was auch ein Tier ist. Aber ein Mensch hat dieses kogitive Denken, ein Tier nicht. Aber man kann immer nicht 100% richtig formulierte Gedanken dazu zerpflücken, wenn man der Meinung ist, ein Tier (auch eine Kaulquappe) mit einem Menschen gleich setzen zu können.

    Ich finde Quaki hat das sehr gut formuliert. Das ist nicht vergleichbar und diese Aussage einfach nur Stuss.Nicht das man mich falsch versteht, ich mag Tiere. Meine Katze darf sogar in meinem bett schlafen. Aber soetwas widerliches wie KZs und diese Vernichtungen mit einer simplen Lebensmittelherstellung zu vergleichen, ist schon echt stark.

    Im Übrigen hab ich nie gesagt, das Tiere nicht etwas Gut/schlecht finden können. Natürlich fühlen sie Pysischen Schmerz. Aber ob sie soetwas wie Glück/Wut etc. fühlen ist gegenwertig noch nicht bewiesen. EIn Beispiel: nimmst du der Katze ihre Jungen weg, trauert sie nicht so- zumindest nicht so wie wir menschen. Sonst würden 99,9% der Katzen wie Falschgeld rumlaufen. Im Übrigen töten (wen ich mal von Katzen ausgehe) Kater neugeborene, die nciht die eigenen sind. Stell dir mal vor das würden die Menschen tun. Dann würden keine Kinder mehr rumlaufen. Katzen fangen Mäuse und töten sie, aus Insktinkt und Spieltrieb heraus, nciht weil sie sie fressen. Der normale Mensch, findet allerdings keinen Gefallen daran eine Vogel zu fangen und ihn zu qüälen, nur weil man grad ne Beschäftigung such. Der Mensch hat immer einen Zweck (sei es um Nahrung zu bekommen oder Trophäen zu sammeln). Ein Mensch kann man nur mit einem Menschen vergleichen.

    Natürlcih ist es abwertend wenn man sagt “Sind doch nur Tiere”. Aber ein KZ hat eine ganz andere Wertigkeit und Dimension wie das herabwürdigen der Tiere. Ihr solltet euch mal mit Leuten unterhalten, die tatsächlich mal soetwas schlimmes erlebt haben. Undzwar persönlich. Dann glaube ich denkt ihr über die Grausamkeit doch ein wenig anders.

  • von Equinox am 31.10.2011 um 11:57 Uhr

    bei aller tierliebe schließe ich mich serenaevans und angelsbaby an.
    und ja, dann bin ich von mir aus speziesist und nein, für mich steht ein huhn nunmal nicht auf derselben stufe wie meine eltern.

  • von scharlatan am 31.10.2011 um 11:47 Uhr

    und das zitat find ich sehr wahr.

  • von scharlatan am 31.10.2011 um 11:47 Uhr

    @schatzlein: was heißt denn hier, tiere leben nur nach instinkt und reflex??? also sorry, aber das ist soooo dumm! tiere fühlen genau wie menschen auch. es wurde mal ein experiment gemacht, in dem das küken einer henne luftstöße abbekam. das küken fühlte sich damit natürlich nicht wohl und bei der mutter wurde erhöhter stress festgestellt, eben weil es ihrem jungen nicht gut ging.

  • von Berry_Queen am 31.10.2011 um 11:32 Uhr

    “Der Mensch wird gemein hin als das höchste Lebewesen angesehen, eben weil er sowas wie verstand hat. mit auschwitz wurden “ebenbürtige” umgebracht, es hatte keinen Sinn und Zweck.”

    Also irgendwie verstehe ich deine Logik nicht. Menschen haben einen Verstand aber bringen Menschen ohne Sinn und Zweck um ?!

  • von Angelsbaby89 am 31.10.2011 um 11:25 Uhr

    Ich finde diese Aussage auch total überzogen. Das kann man nicht miteinander vergleichen. Meine Meinung. Für mich steht der Mensch auch höher als das Tier. So denke ich. Ende.

  • von SerenaEvans am 31.10.2011 um 11:22 Uhr

    Also wer Ausschwitz mit der Schlachtung von Tieren vergleicht, ist makaber und einfach nur Rücksichtslos allen Menschen Gegenüber die in einem KZ waren oder dort Angehörige verloren haben.
    Man kann viel radikales zum Thema Tierschutz sagen, aber das finde ich einfach widerlich.
    Und meine Freundin die Vegetarieren ist, kriegt übrigens auch gerade das würgen bei einer solch Menschenverachtende Aussage.

  • von Feelia am 31.10.2011 um 11:21 Uhr

    “Tiere= Lebensmittel” sagte die speziesistin und dachte,diese einstellung sei die der “normalen” menschen.
    soso-_-

  • von schatzlein am 31.10.2011 um 11:17 Uhr

    nein, also ich finde, dass passt gar nicht…
    man muss erstmal unterscheiden zwischen Vegetariern/militanten Tierschützern und “normalen” Menschen, wenn man jemanden dazu befragt.
    Ich gehöre wohl zu den normalen Menschen…
    auschwitz, ich weiß nicht wer von euch da schonmal war und sich die ganze Brutalität angeschaut hat, wurde aus ganz anderen Gründen und motiven betrieben wie ein Schlachthof.
    Tiere = Lebensmittel (massentierhaltung ist hier ein anderes thema, das finde ich gehört nicht hinerin)
    Auschwitz= Umbringen aus Hass, Niedertracht, Größenwahn; dort wurden Menschen umgebracht

    Der Mensch wird gemein hin als das höchste Lebewesen angesehen, eben weil er sowas wie verstand hat. mit auschwitz wurden “ebenbürtige” umgebracht, es hatte keinen Sinn und Zweck. Aber in einem schlachthof werden Tiere ja nicht aus “Spaß” umgebracht, sondern weil sie unsere Lebensgrundlage sind.
    Jeder kann sehen wie er will, aber ich würde das Leben eines Tieres (zb Kanarienvogels) nicht so hoch ansehen, wie das eines Menschen. Deshalb wurde hier “nur” gewählt, denke ich mal. Tiere leben nur nach Instinkt und reflex, soetwas wie ein kognitives denken haben sie nicht. Das unterscheidet Mensch und Tier.
    Ich finde, der Autor verwechselt hier in seine Tierliebe Wahrheit und Fiktion….

  • von Feelia am 31.10.2011 um 11:12 Uhr

    japp da ist was dran^^
    man vergleiche nur mal rassismus und speziesismus…

  • von BlutGraefin67 am 31.10.2011 um 11:01 Uhr

    ich äußere mich lieber nicht dazu

  • von PollyPocket am 31.10.2011 um 11:01 Uhr

    Diese Aussage ist sicher einiges, aber nicht übertrieben !!!

  • von Berry_Queen am 31.10.2011 um 10:57 Uhr

    Also ich finde da ist sehr wohl was dran!

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