HomepageForenKarriere-ForumAn alle Studenten – Ist studieren echt so schlimm wie alle sagen? =O

An alle Studenten – Ist studieren echt so schlimm wie alle sagen? =O

Appletiniam 29.01.2010 um 13:01 Uhr

Hey Mädels :]

Also, ich würde nächstes Jahr gerne studieren gehen. Viele meiner Freunde studieren schon und ich hab die mal gefragt, wie das Unileben denn so ist.
Viele sagen, studieren sei blöd, weil man nur rumsitzt, in der Vorlesung nicht mehr gefordert wird, danach nur lernen muss etc.
Ist das alles echt so schlimm?
Wie findet ihr das Leben als Student so?

Liebe Grüße

Nutzer­antworten



  • von Feelia am 30.01.2010 um 13:58 Uhr

    @queeny:klingt gut:-)freut mich das es dir gefällt.und ich beneide dich,dass du die ferien über zeit hast,dich zu erholen-da muss ich dieses mal zb 3 hausarbeiten,1 essay und 1 portfolio schreiben…

  • von Queeny25 am 29.01.2010 um 22:22 Uhr

    also ich studiere lebensmittelchemie und bin super-glücklich damit!! in den ersten 4 semestern war ich echt noch am zweifeln, ob das alles das richtige ist, denn da hab ich mit den “normalen” chemikern zusamme studiert, aber jetzt im 5ten sind wir LMCs unter uns und ich finde es total toll!
    bei mir besteht das studium zum glück nicht nur aus seminaren und vorlesungen, sondern wir haben immer ein halbes semester “praktikum” (sprich praktisches abreiten im labor). es ist zwar anstrengend, wenn du den ganzen tag im labor stehst und dann noch zu hause vor- und nacharbeiten musst, aber wie gesagt, ich liebe es trotzdem 🙂
    gut, die vorlesungen fand ich jetzt dieses semester ein bisschen langweilig, aber trotzdem – ich liebe das “studentenleben”, auch wenn ich wärend des semesters wenig freizeit hab – dafür hab ich ja die ferien um mich zu erholen (und für prüfungen zu lernen ^^)

  • von Feelia am 29.01.2010 um 20:25 Uhr

    fuck..es heißt natürlich londinium!;-)

  • von Feelia am 29.01.2010 um 20:24 Uhr

    @londium:danke erstmal:-)
    ok latinum muss ich nicht machen.das is natürlich was anderes dann und mehr aufwand-klar dass du dann länger brauchst.
    und doch es stimmt da uni paderborn viel zu viele neue studenten angenommen hat,kommt man in viele kurse NICHT rein.(ich studier seit WS 2007)und verklagen können is theoretisch ja gut und shcln,nur wer zahlt da die kosten?ok es gibt prozesskostenbeihilfe-aber was viele nicht wissen:verlierst du wider erwarten deinen prozess,musst du die gegnerischen anwaltskosten zahlen!(is mir so passiert vor jahren!ging um körperverletzung…)

  • von AudyCan am 29.01.2010 um 17:57 Uhr

    @Feelia: Da hab ich dann ja den Nagel auf den Kopf getroffen 🙂 Freut mich und dir auch noch viel Erfolg!!! Augen zu, Hirn an und durch!!!

  • von londinium am 29.01.2010 um 17:53 Uhr

    @feelia:deine story ist krass, bewundernswert und dennoch muss ich dir widersprechen: bin selbst gesund und arbeit nicht, werde es allerdings nie in sechs semestern schaffen, wie du es behauptet hast
    allein schon das latinum in knapp 1und1/2 jahren mal so ganz nebenbei ist hart
    das du in kurse nicht reinkommst als bachelor ist eig nicht möglich, höchstens als altstudiengang, bei uns ist es so, dass bachelor in alle kurse, die sie anstreben kommen, da sie das studium in den bekannten 6 semestern schaffen müssten, ansonsten kann die uni verklagt werden…

    @aplletini informier dich AUSGIEBIG über deine uni und deinen studiengang, damit keine bösen überraschungen auftreten(graucum, latinum, diverse praktika, auslandssemester, studiengebühren)

  • von Jady am 29.01.2010 um 17:01 Uhr

    Hey,
    also ich studieren in NRW im ersten Semester jetzt meinen Master. Habe vor 3 1/2 Jahren mit dem Bachelor angefangen und den in 6 Semestern durchgezogen. Dabei bin ich ab dem 3. Semester noch 10 Stunden an einem Lehrstuhl arbeiten gegangen. Und ich bin ehrlich gesagt FROH, dass ich nicht auf Diplom studieren musste.

    Ich schreibe pro 9 bzw. 12-Punkte Modul eine Klausur. Und das immer direkt nachdem ich die Vorlesung dazu gehört habe. Wenn ich mir vorstelle, dass ich, wie die Diplomer, eine 4-6-stündige Klausur über den Stoff von 3 Semestern schreiben muss, das ist doch VIEL mehr Lernaufwand.

    Ich hatte halt das Glück, dass ich nur 4 Veranstaltungen mit Anwesenheitspflicht hatte, daher gab es bei mir kein Problem mit überfüllten Kursen. Ich bin auch total zufrieden mit den Studienbedingungen bei mir. Ist aber auch nur bei uns im Fachbereich so, an anderen Fachbereichen sind die Bedingungen zum Teil schlechter.
    Zur “Finanzierung”: Jeder kann (in NRW zumindest) eine Studienkredit beantragen. Der zahlt dann die Studiengebühren+Semesterbeitrag an die Uni. Und zusammen mit Bafög wird die Schuldenlast bei 10.000€ gedeckelt. Dh egal wieviel man bekommt, man zahlt nur 10.000 €zurück. Wenn ich mir dann jetzt überlegen, bei 10 Semestern Regelstudienzeit kommen so schon 7.000€ an Studiengebühren/Beiträgen dazu. Und wenn man 200€ Bafög bekommt ist alles, was man nach 1 Jahr und 3 Monaten bekommen GESCHENKT. zu 100%. Das finde ich schon krass…
    Außerdem verdient man in den meisten Berufen die man nach einem Studium ergreifen kann relativ gut. Und wenn man (nur) 250€ pro Monat abzahlt ist man in 3 1/2 Jahren schuldenfrei…

    Natürlich ist es im Anfang schwierig, wenn man sich selbst motivieren muss und dafür sorgen muss, dass man lernt und am Stoff dran bleibt und immer hin geht, aber ich habe da recht schnell reingefunden. Ich würde immer wieder studieren! Aber es gibt halt immer Leute, denen das praktische mehr liegt.

  • von Nine_ am 29.01.2010 um 16:49 Uhr

    Also das lockere Studentenleben von einst (wobei es schon immer Studiengänge gab, die nicht locker waren) gibt es seit Bachelor/Master mit Sicherheit nicht mehr.

    Ich hab auf Bachelor studiert und es war schon ne ziemlich anstrengende Zeit. Regelstudienzeit 6. Semester – aber so gut wie jeder hat noch eins hinten drangehangen, weil es einfach zu viel war und man den Stoff nur noch einprügelt, statt ihn zu verinnerlichen. Noch dazu habe ich an einer FH studiert.
    Du hast sehr viele Semesterwochenstunden, hinzu kommen noch Projekte, Tutorien etc. Das heißt, wenn man nebenher noch Jobben will oder sich für andere Dinge einsetzt, dann bleibt nicht mehr viel Zeit übrig. Das ist eben der große Kritikpunkt: durch Bachelor ist man weniger flexibel, da oft Anwesenheitspflicht (was ja an sich auch richtig ist), weniger Wahlfreiheit und viele Pflichtkurse.
    So hab ich bereits im ersten Semester 8 Klausuren schreiben dürfen. Wenn du dann mal ne Klausur schieben musst bzw. wiederholen musst, wirds also noch mehr.

    Aber aktuell wollen viele Unis und FHs das Studium wieder strecken und 7. Semester Regelstudienzeit einführen -was an sich immer noch wenig ist, aber naja.
    Du musst dir also im klaren sein, dass es eben viel Disziplin erfordert und es ist wichtig, dass du dich von Anfang an gut über dein Studium und den gedachten Plan informierst, so dass du früh genug Bescheid weißt, welche Spielräume du hast.

    Naja und mit 500 € + Semestergebühren ist so ein Studium natürlich nicht ganz billig (in einigen Bundesländern werden aber noch keine Gebühren erhoben). Allerdings gibt es hierfür Kredite, auf die jeder, der studieren möchte, das Geld aber so nicht aufbringen kann, Anspruch hat. Ob das tatsächlich gerecht ist, steht auf nem anderen Blatt.

    So anstrengend und kostenintensiv ein Studium auch sein kann – es bringt aber auch viele Chancen/Möglichkeiten, Erfahrungen und auch Spaß mit sich!

  • von Feelia am 29.01.2010 um 15:34 Uhr

    @audycan:zitat”ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in dieser Hinsicht feelia bewundere, weil sie es dennoch konsequent durchzieht und genau das macht, was im Studium wichtig ist – sich nicht unterkriegen lassen!”
    danke süße…das is lieb und war genau das,was ich grad brauchte…:-):-*dir weiterhin viel erfolg!chakaaaa wir packen das!!!;-)

  • von AudyCan am 29.01.2010 um 15:28 Uhr

    Huch, jetzt hab ich fast zu viel geschrieben 😀

  • von AudyCan am 29.01.2010 um 15:27 Uhr

    Ich werd jetzt endlich fertig mit dem Studieren und mir reicht es nach den 7 Semestern (bei mir die Regelstudienzeit) gewaltig! Mein Jahrgang war der erste Bachelorstudiengang an meiner FH, wo ja eh schon alles so dermaßen verschult ist (Stundenplan wird bspw. vorgegeben, also keine freie Wahl, außer man kriegt mit Glück noch einen freiwilligen Sprachkurs für `ne dritte Fremdsprache unter) und wir haben schon darunter gelitten, da das noch nicht ausgreift und kaum durchdacht war, jetzt mit der Bachelorarbeit wussten die selbst im Juli (wo wir uns ja Gedanken über Thema und so machen sollten) noch nicht ganz genau wie das geregelt ist mit der Zeit und ob man das auch mit einem unternehmen zusammenschreiben kann etc. Bei den andern Jahrgängen hat sich aber glücklicherweise was getan, was wir eben kritisiert hatten, was auch gut ist. Dennoch bleibt der enorme Arbeitsaufwand. Hatte im 3. Semester innerhalb einer Woche drei Abgabetermine inkl. dazugehöriger Präsentation bei zweien und bin dann kurz vorher umgekippt, etwas körperliches wurde nicht gefunden und aller Wahrscheinlichkeit nach lag es am Stress^^ genauso wie die Tatsache, dass ich vor Kurzem wohl mit dem Zähneknirschen begonnen habe und Kieferschmerzen hatte (kann ja mit Schienen behoben werden). Mit dem Geld ist es so eine Sache… ich wohne zuhause bei meinen Eltern, bekomme dennoch fast Höchstsatz Bafög (Eltern verdienen beide sogut wie nichts) und könnte im Monat 100-200€ sparen, die jedoch für meine Fernbeziehung “draufgehen”. Klar, gebe ich zu, vllt. wäre manchmal sparen sinnvoller, aber das ist wieder ein anderes Diskussionsthema. Deshalb sag ich mal, geht das mit den bei mir 400€ Studiengebühren auch noch, ist aber dennoch eine finanzielle Belastung und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in dieser Hinsicht feelia bewundere, weil sie es dennoch konsequent durchzieht und genau das macht, was im Studium wichtig ist – sich nicht unterkriegen lassen! Ich hab anfangs den Sprung von Schule auf Studium nicht sofort gepackt, weil ich nicht gecheckt hab, dass ich selbst für mein Lernen verantwortlich bin und mir eben nicht alle szufließt und ich auch Arbeit reinstecken muss. Seit es bei mir Klick gemacht hab, hab ich auch die Noten, die ich mir wünsche und bin zufrieden, hab aber ganz schön viel zu lernen und zu tun. Dieses Semester ist von den Klausuren eigentlich gechillt (4 Stück schön regelmäßig in zwei Wochen verteilt), aber dazu kommt eine Bachelorarbeit (40-50 Seiten, geht so, aber muss auch erstmal geschrieben werden) und da ich keinen Master machen will, muss ich nebenbei meine Bewerbungen auch noch vorbereiten, abschicken und das kostet auch ganz schön Zeit. Party machen ist eher seltener, fahre dafür öfter über`s WE zu meinem freund und muss dann halt dafür unter der Woche rackern, dass ich mir die WEs oder jedes zweite WE freihalten kann (und das will ich auch). Funktioniert jetzt fast zwei Semester und gut zu tun hat man beim Studieren immer.
    Das Gute am Studieren sind aber schon auch Möglichkeiten, die es dir bietet. Das Wissen zu erweitern und v.a. selbst mit der Zeit zu sehen, wie man sich fachlich und auch persönlich weiterentwickelt. Wenn ich eine Studienarbeit aus dem 1. Semester mit einer Studienarbeit aus dem 7. >Semester vergleiche – voll die krassen Unterschiede! 🙂 Oder auch die wirtschaftliche Denkweise… Wenn man das richtige und gern studiert, nimmt man die Nachteile in Kauf und dann macht auch das Lernen mehr Spaß (vllt. nicht unbedingt viel, aber immerhin mehr als gar keinen ;-)). Ich würde auf alle Fälle wieder studieren, weil die Lehrinhalte das sind, was ich lernen und wissen wollte, weil es die theoretische Grundlage für den beruf ist, den ich ausüben will und weil es doch immer wieder abwechslungsreich ist. Ich mag es zu studieren, aber jetzt langsam hab ich keinen Bock mehr, das Ende ist nah und ich bin heiß auf die Praxis 😉 Abraten würde ich nur solchen, die sich extrem schwer tun sich für`s Lernen und selbst-arbeiten zu motivieren und am liebsten alles “vorgesetzt” bekommen, was sie zu tun haben und so. Und man weiß ja wofür man`s macht und das sollte es einem wert sein!

  • von Feelia am 29.01.2010 um 13:45 Uhr

    @loonie88:zitat:”das heißt man ist wieder von den eltern abhängig und studieren ist wieder zu was geworden, was es nie sein sollte: studieren ist nur was für reiche!”genau SO ist es!!!meine einzige alternative,da eltern nicht “flüssig”:mich derbe zu verschulden,weils mir das wert ist.aber fair ist es nicht,bildung sollte allen möglich sein,ohne dafür ausufernde schulden auf sich zu nehmen!
    zitat:”man darf nicht krank sein, sonst hat man die a****-karte gezogen!”auch vollkommen richtig.ich bin sehr anfällig für krankheiten und hab ne PTBS-und ja ich HABE die arschkarte gezogen.es ist ein einziger kampf.(und immer mit schulden und dem leistungsdruck im hinterkopf.)aber was machen,wenn man keine alternative hat…?!tja.ich könnt kotzen.

  • von Feelia am 29.01.2010 um 13:41 Uhr

    @ashanti:und ich will noch den master machen.am liebsten direkt im anschluss,das wär dann ab april 2011.ansich kein problem nur-ich werd im dezember diesen jahres 30-und da is das problem die altersgrenze bezüglich bafög-förderung.diese soll ja nun auf 35 angehoben werden.nur die frage ist-WANN?!mehr bafög gibts ja ab okt,aber was juckt mich das?!sind ja eh nur 2%.nur nun kanns sein dass die sich wegen der altersgrenze noch ne zeit beraten werden und dann kann ich noch ne weile warten bis ich master machen kann?!es is zum kotzen.immerhin hab ich noch mehr vor im leben als nur studieren!mein lebensplan sieht vor(logischerweise muss ich das mit fast 30 wissen)dass ich mit 32 ins berufleben mit MA einsteige und mit mitte 30 ein baby bekomm…das is zZ mein großes thema,dass mich beschäftigt.

    @steffimaus:bei mir sinds eher horrende schulden…meine eltern können mich nicht finanziell unterstützen.und ja du hast recht,klar wars auch bei mir die beste entscheidung meines lebens.aber noch was:wenn man zb wie ich durch ein unfalltrauma psychische probleme (PTBS) oä hat,ist es schwer,den anforderungen zu genügen.für mich ist es somit,auch wenns an sich spaß macht,das alles zu lernen(dafür bin ich ja an der uni)sehr schwer.wer aber ansich problemfrei ist(nur,wer ist das schon?!),sich bester gesundheit erfreut,nicht arbeiten gehen muss usw, kommt natürlich mit 6 semestern regelstudienzeit aus-es sei denn,man kommt nicht in nen kurs rein,braucht aber den schein-zack,hat man wieder ein semester verloren!(und sowas is kein einzelfall)

  • von loonie88 am 29.01.2010 um 13:31 Uhr

    Studieren ist seit Bachelor echt richtig schlimm geworden! Ich studiere selbst jetzt im 5. Semester Lebensmitteltechnologie!
    Das Problem ist die Umsetzung der Unis und Hochschulen, sie haben die vorherigen Fächer vom Diplom einfach in Module gepackt haben ohne einfach mal nachzudenken! die regelstudienzeit wurde von 8 auf 6 semester verkürzt, da kannst du dir ja vorstellen wie stressig es ist, den gesamten stoff in 3 jahren, anstatt in 4 jahren zu pauken! (der stoffumfang ist derselbe geblieben!)
    die umsetzung ist echt zum kotzen, denn ich habe mal genau nachgerechnet! man bekommt ja sogenasnnte creditpoints für jedes bestandene modul! dabei soll ein creditpoint 30 stunden arbeit entsprechen! wir haben aber pro semester teilweise 6 oder 7 fächer, die jeweils 5 creditpoints bringen, das wären 5*30 = 150 Stunden und dann auf die Fächer hochgerechnet 900 Stunden Arbeitsaufwand pro semester! und das kann man gar nuicht umsetzen, nicht wenn man nebenbei noch leben möchte! viele haben bei uns abgebrochen, weil sie sich das ganze finanziell nicht mehr leisten kann! denn durch das hohe arbeitspensum hat man keine zeit für nebenjobs mehr! das heißt man ist wieder von den eltern abhängig und studieren ist wieder zu was geworden, was es nie sein sollte: studieren ist nur was für reiche!

    bei uns kommen noch alle möglichen auflagen hinzu, die es zusätzlich erschwert es in der regelstudienzeit zu schaffen (z.b. sperrmodule, man muss ein fach bestehen, um am anderen teilnehmen zu dürfen!)

    also studieren ist denk ich mal heutzutage wesentlich stressiger geworden, allein weil man sich nicht mehr die zeit lassen darf wie bei diplom! nur dabei ist ein weiteres problem, man lernt und studiert unter ständigen zeitdruck und das ist anstrengend! sehr anstrengend sogar! viele bei uns, wie auch ich, sind krank durchs studium geworden, weil sie dem druck nicht mehr standhalten können. man darf nicht krank sein, sonst hat man die a****-karte gezogen!

    also ich würdfe glaub ich so schnell nicht nochmal anfangen zu studieren…

  • von ashanti187 am 29.01.2010 um 13:30 Uhr

    @feelia: nene 🙂 war ja kein vorwurf oder so 🙂 aber sagen wirs ma so: viele diplomstudiengänge sind zum gammeln verurteilt – da hast du schon recht. aber mein bruder ist auch ein bachelor – kann mir denken, wie´s bei dir zugeht! der ganze mist mit bachelor/master hätte nie eingeführt werden dürfen! vergleichbar ists international sowieso nicht und der deutsche diplom – der auf der welt schon ein qualitätsmerkmal ist – musste unbedingt abgeschafft werden. seh in dem ganzen bologna-prozess nur vorteile für andere länder – für deutschland seh ich nur nachteile!!!

  • von SteffiMaus88 am 29.01.2010 um 13:25 Uhr

    Och ich finds an sich gar nicht so schlimm.
    Gut die Studiengebühren sind horend und auch die neue Regelstudienzeit – bedingt dur BA/MA – ist einfach zu kurz, aber an sich wars die beste Entscheidung meines Lebens 😉
    Man muss viel lernen (14 Klausuren in 4 Wochen) und auch viel Zeit opfern (5 Projekte während der Vorlesungszeit), aber wenn man das alles auch durchzieht und nicht jedes Wochenende Party macht, dann bleibt auch noch viel Freizeit übrig. Es gibt Tage, da reichen mir 24 Stunden auch nicht, aber an anderen Tagen langweille ich mich vor lauter Freizeit.

    Arbeiten geht leider auch nur bedingt, weil ich Vorlesungen teilweise von 8 bis 19Uhr habe. Bin ganz froh, dass ich am WE noch einen passenden Job gefunden habe und mein Vater mich etwas unterstützt.

    Fazit: Viel Stress, wenig Zeit, viele schlaflose Nächte und großer Kaffemissbrauch, aber auch viele Partys, viele neue Freunde, viele neue Erfahrungen, neues Wissen

    -> also nur zu empfehlen 😉

  • von Feelia am 29.01.2010 um 13:24 Uhr

    @ashanti:wollt damit auch net sagen ihr habt weniger zu tun nur-ich habt nachher auch ne sehr viel höhere und besser angesehene qualifikation.ich hatte icht mehr die möglichkeit,auf diplom zu studieren,sonst hätt ichs liebend gern getan.

  • von ashanti187 am 29.01.2010 um 13:21 Uhr

    achja nochwas: ich selbst habe noch das glück, auf diplom zu studieren, aber dennoch ist bei mir im ingenieursstudiengang der lernaufwand extrem hoch. verglichen mit den bachelor leuten stehen wir denen in nix nach.

  • von ashanti187 am 29.01.2010 um 13:18 Uhr

    hm, also ich bin froh, wenns studium fertig ist. gerade momentan bin ich extrem am lernen und es schlaucht nach einigen monaten total. an die uni gehen (vorlesungen, etc.) ist ganz ok, aber ich find das “ach-so-tolle-studentenleben” gar nicht so toll und bin echt froh, wenn ich bald meinen abschluss habe – was wohl noch 2-3 jahre dauern wird. vielleicht liegts auch daran, dass mir meine uni-stadt gar nicht gefällt – das spielt sicherlich auch mit rein – aber dennoch ist es eine langatmige zeit, die definitiv nerven und aufwand fordert. aber das bekommt man später sicherlich durch einen guten job zurück!

    aber deswegen rate ich dir nicht vom studieren ab. für später ist es definitiv die beste möglichkeit und falls du die chance hast, zu studieren, dann tu es. ich würde es auch wieder machen! aber nur party, feiern, etc. gibts wohl nur noch ganz selten bzw. unter lehrämtlern usw.

  • von Feelia am 29.01.2010 um 13:15 Uhr

    ich studier jetzt im 5.semester auf BA.
    also:studieren ist generell ne tolle sache:seminare haben mit übungen,vorlesungen anhören=neue eindrücke,wissen erlangen,zusammenhänge verstehen etc etc etc.
    ABER:seit bologna ist studieren dank des bachelor-master system sehr hart!
    einige gründe:
    -studiengebühren(ich zahle 500€ zzgl studentenwerksbeitrag!)
    -viel zu geringe regelstudienzeit (aktuell für meinen bachelor 6 semester-gefordert werden 8,was auch angemessen wär!)man hat imensen lernaufwand und muss man(wie seeehr viele,und das hat mit faulheit GAR NICHTS zu tun)ein semester verlängern(zb durch krankheit,überfüllte seminare=man bekommt keinen platz udn somit keine schein!!! oder nebenjob),steigern sich natürlich auch die kosten!
    -dazu meist schlechte studienbedingungen(uni schlecht technisch ausgerüstet,hörsääle überfüllt usw)
    fazit:ich bereue es nicht,zu studierenund würde mich nochmals fürs studium entscheiden,denn das wollte ich schon immer(komme vom 2.bildungsweg)und es ist für meine berufswünsche unbedingt erforderlich-aber ich wünschte ich hätte vor jahren studieren können.heutzutage hat man als student echt die arschkarte gezogen und der spruch “jaja,das lockere studentenleben” trifft nut noch auf diejenigen zu,die sich endlos zeit lassen können mit dem studienabschluss,weil sie reiche eltern haben.
    das einzig gute is neben der bildung und der qualifikationen,sie man erlangt,nur die freie zeiteinteilung-aber davon hat man bei dem lernaufwand auch nur bedingt was-ich zb entscheid mich lieber fürs lernen als fürs party machen,wenn ich frei hab.
    was du tust,musst du entscheiden.wenn für deinen berufswunsch ein studium ein muss ist,wirste machen müssen.
    fazit:studieren gut,heutiges bildungssystem beschissen!

  • von MaryChucky am 29.01.2010 um 13:15 Uhr

    danke für den Thread ich hab auch vor zu studieren, daher sind verschiedene Meinungen von studenten auch für mich interessant

  • von Bonniemmm am 29.01.2010 um 13:12 Uhr

    mir hat es spaß gemacht, viel party etc., aber auch stress.

    du musst dir im studium selber deine lernziele setzen. da gibt es nicht mehr den lehrer oder die lehrerin, die dir sagen, was du zu tun hast.
    der/die prof. macht dir so zusagen “ein angebot”, was du draus machst, ist deine sache.

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