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Depression, Beziehung am Ende, was tun?

funkyam 03.03.2010 um 22:49 Uhr

Hallo Ihr Lieben!
Ich habe ein Riesenproblem! Ich bin seit fast 3 Jahren mit meinem Freund (wir sind beide 25) zusammen. Es war schon nach den ersten 6 Monaten immer schwierig, dramatisch und ein ständiges Auf und Ab. Wir haben uns beide sehr gerne, aber irgendwie kommen wir nicht miteinander klar – wir sind auch sehr verschieden. Trotzdem, als wir vor einem Jahr für etwa 3 Monate getrennt waren, war es für uns beide die Hölle.
Ich bin auch schon immer leicht depressiv gewesen. Anfang des Jahres hat man mich dann als schwer depressiv diagnostiziert. Nun nehme ich Antidepressiva und mache eine Therapie.
Nur leider scheinen meine Depressionen die Beziehung kaputt gemacht zu haben. Wir streiten uns viel zu viel, machen uns Vorwürfe und dann stellen wir uns aus Trotz quer. Danach tut es uns beiden schrecklich leid und wir leiden beide sehr darunter, dass wir es nicht schaffen uns zu zeigen wie lieb wir uns haben.
Leider habe ich durch mein Elternhaus auch nicht viel anderes gelernt, Liebe und Wohlwollen gab es da nicht viel (auch wenn meine Eltern mich natürlich lieb hatten und gut für mich gesorgt haben).

Nun zum eigentlichen Problem: Meine Therapeutin (ich halte sehr viel von ihrer Meinung) meinte, dass die Liebe wohl sehr stark sein muss, wenn die Beziehung so lange überlebt hat. Und auch, dass mein Freund wohl wirklich perfekt zu mir gepasst hat, denn er ist bei mir geblieben, hat alles mit gemacht und es hat sich zudem auch noch eine Abhängigkeit entwickelt hat. Leider meinte sie auch, dass es jetzt zu spät sei, mein Freund und ich hätten wohl schon unsere Muster und da kämen wir nicht mehr raus,. Sie meinte auch es gibt viele Ehen, die so sehr lange halten, aber ändern wird sich die Beziehung dann nicht. Ich glaube schon, dass sie Recht hat. Nur denke ich auch, dass ich und meine Probleme die Ursachen sind und es sich vielleicht ändert, wenn ich die auf die Reihe bekomme. Denn wenn sich mein Verhalten ändert muss er seines ja auch anpassen.

Was soll ich tun? Ich will ihn nicht verlieren, aber ich will auch nicht so weitermachen, denn das raubt mir die letzten Kräfte, die ich für die Uni, Job etc. brauche. Würdet Ihr es versuchen? Zumindest ich habe ja professionelle Hilfe und mein Freund ist auch eine Zeitlang an seiner Uni zur Beratung gegangen und würde es sicher wieder tun.

Nutzer­antworten



  • von Maria80 am 25.04.2012 um 16:44 Uhr

    Hallo,ich habe mich vor 30 Tagen von meinem freund getrennt auch weil ich es nciht mehr konnte habe schon versucht funky und andere anzuschreiben aber irgentwie geht das nciht freu mich wenn ihn mich anschreibt:(

  • von missmarple2 am 09.12.2011 um 10:58 Uhr

    Ich hatte das selbe Probelm nur umgekehrt, mein Freund hatte Depressionen und unsere Beziehung ist leider auch daran zerbrochen, obwohl ich immer versucht habe ihm da raus zu helfen irgendwann war ich selber so am Ende , dass ich nicht mehr konnte. Geht es dir denn mittlerweile besser ?

  • von funky am 04.03.2010 um 10:50 Uhr

    Wow, nicht zu fassen, dass es si viele Leute gibt, die ähnliches durchmachen – eigentlich schlimm.
    Zu allem kommt halt leider auch noch dazu, dass mein Freund und ich wirklich sehr verschieden sind – ich mag einige seiner Freunde gar nicht (ich finde die asozial) – er kommt aus nem ganz anderen Umfeld als ich und das macht es auch generell manchmal schwierig. Allerdings hat er sich für mich stark eingeschränkt und wir können an guten Tagen stundenlang tolle Gespräche führen. Das ist leider sehr selten geworden.

    Ich wollte auch noch einmal mit meiner Therapeutin reden – sie soll sich mit mir ja auch nicht auf meine Beziehungsprobleme konzentrieren, aber mich dennoch in meinem Vorhaben unterstützen. Ist sie eine schlechte Therapeutin, wenn sie das nicht tut?

  • von MissKate2204 am 04.03.2010 um 09:47 Uhr

    Also ich habe ähnliches durchgemacht, ich hatte auch Depressionen und es war in der Beziehung auch eine Weile Schluss, weil das alles so belastet hat! Inzwischen bin ich aber wieder “gesund” und mit meinem Freund läuft es auch sehr gut.

    Ich rate Dir: Kämpfen! Gerne kannst Du mir schreiben 🙂 LG

    Kathi

  • von Mirimaus22 am 04.03.2010 um 00:33 Uhr

    hm, das is ja nen interessantes thema auf das ich hier gestoßen bin.

    ich bin auch auf antwortensuche und kann leider keine speziellen tipps verteilen obwohl ich es gern wollte. ich vermute dass jeder selbst im stande ist sich zu ändern, man muss es nur wollen und es darf kein druck von außerhalb auf dir lasten. so würde ich die sache angehen.

    … ich stecke auch in einer beziehung mit ständigen ups and downs…. streits war eine zeitlang schon an der tagesordnung und wir haben einiges an stress durch was eine 50jahreehe füllen würde…. und das nur in 2 jahren…. trotzdem, nach gefühlten 100 000 mal vorgenommenen trennungen, ist nur eine kurze pause realisiert worden…es ist super caotisch in meiner beziehung und ich habe das gefühl dass wir uns gegenseitig nicht gut tun… ich denke viel darüber nach ob er der richtige für mich ist und irgendwie fühle ich mich auch nicht so recht frei.
    weil ich so oft so schlecht denke…. denke ich nun darüber nach ob ich nicht auch an depressionen leider weil ich oft dinge so schwarz sehe obwohl ich eigentlich ein ganz optimistischer mensch bin…

    oh sorry. das is nich mein topic aber ich wollt mal was in nem aktuellen thread los werden, kann ja sein dass sich dazu erfahrungen finden.

    lg.
    mi

  • von funky am 03.03.2010 um 23:27 Uhr

    Danke für Deine Meinung!
    Leider sind wir beide Studenten und können uns eine teure Paartherapie oder ähnliches nicht leisten.

    Ich weiß, dass ich an mir arbeiten muss und meine eigenen Muster durchbrechen muss. Allerdings denke ich hindert mein Freund mich nicht daran. Er richtet sich fast immer nach mir – mit seinen Verabredungen (mit mir und mit seinen Freunden), er kommt immer zu mir und nimmt viel Fahrerei dafür auf sich. Er ermutigt mich etwas mit Freunden zu machen und lässt mir viele Freiheiten. Um ehrlich zu sein, bin ich diejenige, die mcih und ihn einengt und uns Regeln auferlegt. Deswegen würde ich sagen es gibt eine Chance die Beziehung zu ändern, wenn ich mich ändere. Nur, dass meine Therapeutin etwas anderes sagt verunsichert mich wirklich sehr.

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