HomepageForenLiebe-ForumKiffen, Alkohol, Spielsucht. HILFEEEE!

Kiffen, Alkohol, Spielsucht. HILFEEEE!

fasuam 22.05.2012 um 20:40 Uhr

Hallo ihr Lieben …!
Also ich brauche wirklich euren Rat, denn ich bin jetzt seid mehr als 4 Jahren mit meinem Mann zusammen. Anfangs war es eine Traumbeziehung und ich investierte auch sehr viel meiner Zeit und meiner Gefühle in uns. Irgendwann kam es so wie es kommen musste … ich verliebte mich total ihn. Drei Monate danach stellte sich heraus, dass er “ab und an” gerne kifft, (ich halte absolut nichts davon) bis ich dann erfuhr, dass es nicht ab und an sondern am Tag 2-4 mal war. Nach langem Hin und Her und vielen On und off`s (1 1/2 Jahre) gelang es uns dann doch ihn zum Nichtkiffer zu machen. Allerdings startete er eine Suchtverlagerung auf den Alkohol. Kurz und knapp gesagt, langes Hin und Her WIEDER EINMAL! (Ca.1 Jahr). Das ließ sich auch normalisieren. Kurz darauf heirateten wir und kurz DANACH stellte sich heraus, dass er schon wieder eine neue Sucht auf Lager hat … undzwar das Glücksspiel!!!
Mädels ich habe keine Kraft mehr für seine “Süchte”! Seitdem ich mit ihm zusammen bin, habe ich kaum mit ihm eine Woche verbracht, ohne zu streiten und ihm die Konsiquenzen seines Fehlverhaltens aufzuzählen. Ich kann mich auch nicht von ihm trennen, da wir eine Tochter (6 Monate) zusammen haben und ich ihn ausserdem auch noch liebe. Mein Mann ist ein guter Vater und liebt seine Kleine mehr als alles andere. Ich würde mich auch nicht trennen wollen, da ich selbst ein Scheidungskind bin und ich weiß, dass der Papa einfach fehlt. Wie mache ich meinem Mann denn jetzt klar, dass er ein Problem hat?

Danke euch schonmal im Vorraus =)

Nutzer­antworten



  • von schmitti2 am 31.07.2018 um 00:24 Uhr

    Das wird ein langer Weg und viel Arbeit. Du musst ihm aber die Pistole auf die Brust setzen. Wenn du ihm immer alles wieder durchgehen lässt, wird es nie besser. Du bist übrigens coabhängig. Google das mal. Erst muss der Kerl tief fallen. Schmeiß ihn raus und warte ab, was passiert. Er muss erst verstehen, dass er alles verliert. Erst dann kann es wieder Berg auf gehen. Hab das auch alles durchgemacht. Doch das bringt tatsächlich was. Dazu habe ich ein Buch (https://www.glueckszone.de/buch-zwischen-zwei-welten/) gelesen, dass mir sehr geholfen hat. Schaus dir mal an.

    LG Schmitti

  • von sekhmet am 07.06.2012 um 10:15 Uhr

    und wie stellst du dir das vor? hilfe?
    er hat doch die probleme bzw. die abhängigkeiten. und übrigens- alkoholiker oder abhängig ist man sein leben lang. davon ist man nicht geheilt. man sit trocken bzw. clean, aber mehr nicht und es genügt ne kleinigkeit damit alles wieder “ausbricht”

    wenn du dir das antun willst ok. aber wenn du deshalb nen thread eröffnest scheints ja sooo heile welt nicht zu sein ne, sonst gäbs ja kein problem
    und ja,ich finde es auch verantwortungslos deinem kind gegenüber. jedes kind merkt, wenns zwischen den eltern nicht stimmt, und es leidet drunter.ich spreche da aus erfahrung!
    also bitte, trenn dich, wenns dann irgendwann nicht mehr geht und es nicht nur dich belastet sondern auch das kind!

  • von fasu am 07.06.2012 um 02:42 Uhr

    Ich habe mir meinen letzten Beitrag noch einmal durchgelesen, und ich muss sagen, dass er sich etwas überhoben anhört. Das tut mir leid das wollte ich nicht sein!
    Ich möchte, jedoch hilfe und keine Trennungsgründe, denn die kenne ich nämlich auch! Wenn es z.B. mein Bruder wäre in diesem Tread hätte ich eher Vorschläger zur Hilfe als Vorschläge zur Trennung bekommen … denke ich mir … ich möchte mit ihm zusammen bleiben, ich möchte doch nur Hilfe und keine Trennung!!!

    Mädels ich danke euch, jeder einzelnen, die bisher sich die Mühe gab hier einen Beitrag zu erstellen. Danke!

  • von fasu am 24.05.2012 um 12:03 Uhr

    @Goldschatz89: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie du so verantwortungslos gegenüber deiner tochter sein kannst! Mensch der ist alkoholiker und drogenabhängig!

    Wie ich schon gesagt habe, er ist weder noch Drogenabhängig noch ist er ein Alkoholiker (das würde man merken)!
    Ich sehe es anders, ich bin eben nicht verantwortungslos meiner Tochter gegenüber, denn immerhin versuche ich die Beziehung zu ihrem Vater zu retten. Ich streite mich nicht vor ihr mit ihm und sie leidet eben nicht unter ihm, denn ihr tut er nichts an … Meinem Kind wirds am besten gehen, wenn sie einen gesunden Vater hat der mit ihr unter einem Dach lebt!
    Nochwas ich werde hier nicht ausdiskutieren wieso und weshalb ich mich entschieden habe mit ihm ein Kind zu bekommen …

    Also wirklich leute … in guten wie in SCHLECHTEN Tagen!!!
    Hätte ich so ein Problem wäre ich auch dankbar Jemanden zu haben der mir hilft und mich aus dem Loch rausholt, wenn ich es am Anfang auch nicht sehe!

  • von Alextchu am 23.05.2012 um 16:42 Uhr

    Ab und an sind für mich auch alle drei Tage ôo

    zum Thema: Es ist besser keinen Vater zu haben als einen drogen- und spielsüchtigen Vater. Am Ende wird er noch aggressiv dir und deiner Tochter gegenüber. Das Risiko ist in meinen Augen zu groß.
    Verlass ihn!
    und: wieso hast du es so weit mit ihm kommen lassen?! -____-

  • von Goldschatz89 am 23.05.2012 um 16:04 Uhr

    @Angelsbaby: ich glaub weils viele falsch aussprechen. Ich hänge auch immer ein “R” an also ich sage: VorRRaus..Ich weis, dass es falsch ist aber es geht mir nicht in meinen kopf 🙂

  • von Angelsbaby89 am 23.05.2012 um 14:56 Uhr

    “im Vorraus =)”
    es heit “Voraus”!! Wieso machen das denn nur so viele falsch?

  • von Goldschatz89 am 23.05.2012 um 14:32 Uhr

    SuicedSquat: Angelsbaby hat gesagt sie soll sich trennen falls er keine therapie macht und da kann ich nur zustimmen! Wie soll er den sonst merken was für eine scheiße er da fabriziert? Soll sie ihn unterstützen mit seiner sucht? Soll sie ihm vielleicht noch geld geben? Mein gott! Einen suchtkranken hilft nur professionelle hilfe und sonst gar nichts! Die tante von meinem freund ist seit Jahren alkohlkrank und die familie stand immer hinter ihr und jetzt? Ist sie immer noch alkohlkrank…

  • von Goldschatz89 am 23.05.2012 um 14:28 Uhr

    Meiner meinung nach wäre es aber das beste wenn du ihn vor die wahl stellst, entweder therapie oder therapie! Viele süchtige merken erste dann das es zu spät ist wenn sie das wichtigste im leben verlieren! Meist ist dies nunmal die familie.
    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht wie du so verantwortungslos gegenüber deiner tochter sein kannst! Mensch der ist alkoholiker und drogenabhängig!
    Dem kind wird es eindeutig besser gehen wenn es keinen kranken vater mehr um sich hat! Auch nach einer scheidung kann das kind noch kontakt zum vater haben (bin selber scheidungskind).
    Glaubst du eure tochter merkt nicht, dass ihr ständig streitet?
    Ich versteh nicht wie man einen mann heiraten kann geschweige den ein kind zeugen kann mit dem man seit jahren nichts als scherereien hat!

  • von hexe0712 am 23.05.2012 um 13:07 Uhr

    Auch wenn ihr nicht streitet oder euch anschreit, sobald Spannungen da sind – und das trifft ja auf jeden Fall zu – überträgt sich das auf euer Kind. Du bist durch die Probleme praktisch dauerhaft gestresst und das spiegelt sich in deinem Verhalten wider, auch wenn dir das in dem Moment nicht unbedingt bewusst ist. Ich war vier Jahre lang mit einem schwer alkoholkranken Mann (seine Mutter trinkt ebenfalls und es gab immer große Probleme in der Familie) zusammen und habe auch extrem darunter gelitten. Mir war das während der Beziehung gar nicht so bewusst, erst als ich mich von ihm getrennt habe, ist mir klar geworden, wie schlecht es mir ging.

    An deiner Situation MUSS sich definitiv etwas ändern. Wenn es so bleibt wie es ist, dann ist das schlecht für dich und schlecht für deine Tochter.

    Ich wünsche dir viel Kraft!

  • von Angelsbaby89 am 23.05.2012 um 10:58 Uhr

    “Besoffen und high ist er auch nicht mehr, das haben wir schon hinter uns gebracht …! Deswegen ja dann der Schritt zur Hochzeit.

    Es geht hier nur um seine Spielsucht!!”

    Achso, oh, das habe ich überlesen. gut, dann ist ja akut niemand in “Gefahr”. Ich würde ihn aber trotzdem zur Therapie schicken, denn es besteht ja immer die Möglichkeit, dass er auch in seine alten Süchte zurückfällt.

    Sollte er das immer und immer wieder ablehnen, würd ich mich aber trotzdem trennen – so einen Partner möchte ich nciht an meiner Seite.

  • von Angelsbaby89 am 23.05.2012 um 10:56 Uhr

    “von: SuicideSquad, am: 23.05.2012, 10:31

    Ich finde es übrigens erschreckend, dass alle einfach sagen “Trenn dich”. Man ist nicht aus Spaß süchtig und man kann eben NICHT einfach aufhören weil man es will.”

    Wenn aber das Wohl des Kindes eine Rolle spielt, dann zählt das wohl mehr. und es muss ja keine duaerhafte Trennung sein, sondern nur, bis der Betroffene gesund ist! Als Eltern sollten einem das Wohl der Kinder schon an erster Stelle stehen… finde ich!

    “Wenn der Mann krebs hätte und die Frau darunter eliden würde, würde keiner sagen sie solle sich trennen.”
    Ehm – doch. Ich schon. Denn es bringt weder ihm bei der Genesung oder der EWrkrankung was, seinemn Partner so leiden zu sehen, noch dem Partner, SELBST vielleicht psychisch krank zu werden.

    Mag sich in deinen Ohren herzlos anhören, ist es für mich aber nicht. Es gibt eben Menschen, die mit solch schlimmen Erkrankungen nicht fertig werden. Daran ist ncihts herzloses, das ist menschlich.

  • von SuicideSquad am 23.05.2012 um 10:31 Uhr

    Ich finde es übrigens erschreckend, dass alle einfach sagen “Trenn dich”. Man ist nicht aus Spaß süchtig und man kann eben NICHT einfach aufhören weil man es will. Leeute die nie süchtig waren können dieses Gefühl einfach nicht verstehen, ist man erstmal süchtig hat man keine Wahl mehr.
    Und es ist ein schwieriger Prozess sich seine eigene Hilflosigkeit einzugestehen.
    Wenn der Mann krebs hätte und die Frau darunter eliden würde, würde keiner sagen sie solle sich trennen. Sucht ist auch eine Krankheit, aber da soll man den Partner dann einfach in den Wind schießen….

  • von SuicideSquad am 23.05.2012 um 10:26 Uhr

    Sieht er ein das er ein Problem hat?
    Mir scheint es so, dass er tieferliegende Probleme hat, die er nicht verarbeiten kann. Diese Probleme “betäubt” er durch Süchte, daei ist es vollkommen egal welche Sucht. Schafft er es mit dem Spielen aufzuhören ist es als nächstes die Kaufsucht… .
    Er muss beim wirklichen problem ansetzen und das werdet ihr alleine nicht schaffen, da muss professionelle Hilfe fer.

  • von fasu am 23.05.2012 um 10:18 Uhr

    @Angelsbaby89: Danke für deinen Kommentar.
    Ich hab ja geschrieben, dass bis zur Hochzeit alles gut war, deshalb hab ich ihn geheiratet! Besoffen und high ist er auch nicht mehr, das haben wir schon hinter uns gebracht …! Deswegen ja dann der Schritt zur Hochzeit.

    Es geht hier nur um seine Spielsucht!!

    @hexe0712: Auch danke für deinen Kommi =)
    Das alles was du da sagst, hat auch Hand und Fuß …, dass wir uns in der SS gestritten haben stimmt teilweise, denn da habe ich versucht mich garnicht darauf einzulassen oder wollte es einfach nicht wissen … und jetzt ist es so, dass wenn wir streiten schreien wir nicht assi durch die Gegend, sondern reden in einem normalen Ton miteinander …!

    @VA87: Danke damit kann ich sehr viel anfangen! 🙂

  • von VA87 am 23.05.2012 um 09:45 Uhr

    Ich verstehe dass du ihn liebst und als Vater für dein Kind behalten möchtest aber in dem Fall hilft nur: “In Liebe loslassen” – du musst dich endgültig von ihm trennen den anders wirst du diesem Teufelskreis nicht entkommen. Wenn du willst dass zumindest deine Tochter später einen Vater ohne Suchtprobleme hat, musst du ihm jetzt konsequent zeigen dass er durch sein Verhalten alles verliert. Er MUSS in Therapie und sich helfen lassen, aber das wird er nicht wenn du ihn immer zurücknimmst, denn dann bekommt er das Gefühl dass es gar nicht so schlimm ist was er tut.

  • von hexe0712 am 23.05.2012 um 09:15 Uhr

    Meinst du, für dein Kind ist es gut, wenn der Vater ständig ne neue Sucht “auf Lager” hat und die Eltern ständig streiten? Ist dir klar, was das mit der zarten Psyche deiner Tochter anrichtet??? Da du während der SS sicher auch mehr als genug mit ihm gestritten hast, ist sie auch davon schon geprägt und wenn das jetzt während ihrer Kindheit so weiter geht ist das noch viel viel schlimmer, als wenn der Papa fehlt! Kinder aus solchen Verhältnissen entwickeln meist ähnliche Verhaltensmuster wie ihre Eltern (VORBILDFUNKTION!), es ist also möglich, dass deine Tochter später das Suchtverhalten ihres Vaters übernimmt oder Probleme im sozialen Bereich, der Schule etc. bekommt. Und das sind keine Übertreibungen, es ist wissenschaftlich erwiesen und ich kenne auch Beispiele, bei denen es genauso war. Diese Leute haben durch die Probleme in ihrer Kindheit ihr Leben nie auf die Reihe bekommen, sind selbst abhängig, gewalttätig usw. Überleg dir, ob du es gegenüber deiner Tochter verantworten kannst, länger mit diesem Mann zusammen zu bleiben.

    Dass es nicht besser wird, sondern sich das Problem immer nur verlagert hat er ja schon bewiesen. Egal wie groß die “Liebe” zu ihm ist – du trägst als allererstes Verantwortung gegenüber deiner Tochter, zumal auf lange Sicht definitiv ihr seelisches Wohl gefährdet ist.

  • von Angelsbaby89 am 23.05.2012 um 08:50 Uhr

    Wieso hast du den Kerl überhaupt geheiratet und mit ihm auch noch ein Kind bekommen??

    “Ich würde mich auch nicht trennen wollen, da ich selbst ein Scheidungskind bin und ich weiß, dass der Papa einfach fehlt. ”

    Ach aber ein Papa, der ständig entweder besoffen oder high ist, ist besser??? Sorry, ne aber dann lieber keinen Vater, ehrlich nciht. Du hast Verantwortung für deine Tochter, also sieh zu, dass dein Mann eine Suchtberatung anfängt. Tut er das nicht – trenn dich!!

    Das Wohl deines Kindes hat Vorrang!

    Gott, da kann ich nur den Kopf schütteln

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