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Wann weiß man, es ist vorbei?

pinklady101am 06.01.2012 um 12:06 Uhr

Huhu ihr Lieben. Ich wollte mal eure Meinung wissen, oder euren Rat, wie auch immer. Ich habe eine sehr gute Freundin, die schon seit langem mit ihrem Freund zusammen ist. Aber so richtig glücklich ist sie glaube ich nicht mehr. Sie erzählt mir oft, wie viele Probleme die Beiden haben und dies und das… Naja, ich frage mich manchmal, woher man weiß, wann eine Beziehung vorbei ist? Sie fragt mich oft, was ich an ihrer Stelle tun würde, aber ich kann ihr gar nichts sagen..Ich habe noch nie mit jemandem Schluß gemacht, obwohl ich eigentlich indirekt irgendwie ganz tief doch wusste “das ist es nicht”. Aber gibt es überhaupt eine Sicherheit, die einem sagt: Jetzt ist es vorbei?! Ich hoffe ihr versteht meinen Ansatz 😀

Nutzer­antworten



  • von MissEistee am 06.01.2012 um 16:39 Uhr

    find auch man sollte sich mal in ruhe hinsetzen und sich fragen, ob die beziehung noch das ist, was man sich von ihr verspricht.

    wenn die negativen dinge die positiven überwiegen sollte ist es sowieso besser, schluss zu machen.

    aber ich denke, dass man irgendwann sowieso an nem punkt ist und sich denkt, so gehts nicht mehr weiter

  • von ObsidianWhisper am 06.01.2012 um 16:28 Uhr

    ne Sicherheits gibt es nicht – Beziehungen basieren ja immer auf GEFÜHLEN und Gefühle sind einerseits eben subjektiv und andererseits manchmal schwer zu deuten. ich zB bin manchmal auch traurig und fühl mich von irgendwas bedrückt, kann aber in keinster Weise sagen wovon. oder man ist an einem Tag total gut aufgelegt, obwohl es dazu keinen “logischen” Grund gibt. Gefühle kann man nicht rational einordnen oder so… und manchmal deutet man sie auch falsch.
    insofern kann man das, finde ich, nie zu 100% wissen – zumindest nicht in so Grauzonenfällen wie du ihn beschreibst.
    man ist lange zusammen, hat nen vertrauten Umgang miteinander (einfach weil man sich so lange kennt, nicht unbedingt aus Liebe) und vor allem: man ist an das Zusammensein gewöhnt. unter dem Aspekt ist es dann schwer zu wissen ob man sich wirklich noch LIEBT.
    Beispiel ich und mein Ex: wir waren im Ende beide überhaupt nicht mehr glücklich, die einzige schöne Zeit war wenn wir zu zweit waren und halt zu Hause Dinge gemacht haben – Filme kucken, gemeinsam zocken, was kochen, Sex, so Sachen halt. und zu zweit spazieren gehen ohne Gesellschaft. aber kaum gings richtig “raus”, also feiern gehen oder mit Freunden weg oder bei Freunden rumhängen ging der Zoff los… irgendwann hing dann jeder mit seiner Gruppe Leute zusammen und es war als wären wir beide getrennt unterwegs. er hat mich meistens ignoriert, aber wenn ich dann zB mit Freundinnen woanders hinging, kamen auf einmal blöde SMS was das soll. objektiv betrachtet: totaler Kindergarten und klar, dass das nichts bringt ^^
    aber wirklich bewusst geworden ist mir das erst, als wir uns mal in den Haaren gehabt hatten, er sich wie immer nicht entschuldigt und ich dementsprechend frustriert (er hat mir teilweise auch Beleidigungen an den Kopf geworfen und ich finde, da gehört sich ne direkte Entschuldigung einfach) und ich irgendwie so gar keinen Spaß mehr hatte. sonst hatte ich wenigstens noch Freude an seiner Gesellschaft wenn wir zu zweit waren, aber an dem Tag wäre ich am liebsten nach 10 Minuten wieder umgedreht und nach Hause gelaufen (schwer bei 8km Distanz – musste also warten bis meine Mutter mich holen konnte). und der Tag war mir dann so unangenehm, dass auf einmal völlig klar war: so geht das nicht mehr. ich hab dann zwar noch etwas “rumgeeiert” und mit ein paar Freunden geredet… wir waren über 3 Jahre zusammen, ich hab besonders gegen Ende auch viel Energie reingesteckt um die Beziehung zu “retten” und ihm viel zu viel verziehen, mir zu viel bieten lassen und 100 Chancen gegeben, aber genau deswegen war es eben einfach nicht leicht, das nach so viel Mühe dann doch hinzuschmeißen – aber irgendwo tief im Inneren wusste ich dann, dass ich demnächst Schluss machen werde.

    manchmal ist es aber echt schwer das zu merken. bzw vielleicht will man es auch nicht wahrhaben… man hat Angst vor der Trennung, Angst alleine zu sein, Angst dass es dann doch die falsche Entscheidung ist etc… oder man verwechselt wie gesagt die Gewohnheit und Vertrautheit nach langer Zeit mit “Liebe”. gibt viele Möglichkeiten.
    und es gibt ja auch Mädels, die sich total scheisse behandeln lassen und trotzdem bei dem Kerl bleiben wollen. wobei das schon mehr n verzerrtes Bild von der Realität ist als Glaube, dass man sich noch liebt…
    manch andere sind da viel mehr Kopfmenschen und trennen sich gleich, wenn etwas nicht passt. ich glaube das ist individuell.

    in meinem Fall damals wussten die meisten meiner Freunde (und von seinen auch viele) schon, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. nur mir wurde es halt erst irgendwann klar.
    naja, aber solange es einem irgendwann dann auffällt… ich hab mir da auch von keinem reinreden lassen. man muss da manchmal einfach selbst drauf kommen ^^

  • von Fragola_ am 06.01.2012 um 15:31 Uhr

    Das merkt man ja wenn die negativen Dinge mehr und mehr überwiegen und es nichts positives oder einfach immer weniger positives an der Beziehung gibt, man nicht mehr miteinander klarkommt, sich nur noch streitet, kein vertrauen mehr besteht etc. Kommt ja immer drauf an, was so vorgefallen ist und es nur noch sinnlos ist. Genau so wie man spürt wo eine Beziehung anfängt, merkt man auch wo sie aufhört und muss eben mit dem Partner das klären. Dann sollte man nen Schlussstrich ziehen und sich nichts vormachen.

  • von snowwhite_xxx am 06.01.2012 um 14:35 Uhr

    ich finde es ist vorbei wenn man genau weiß, dass man unglücklich ist dennoch nichts unternimmt um diese Beziehung zu retten.

  • von harmonieandsoul am 06.01.2012 um 13:13 Uhr

    ich denke das spürt man schon, wenn es vorbei ist… spätestens wenn es dann vorbei ist und es sich nicht richtig anfühlt!

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