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Tipps für die stressfreie Haushaltsführung

KuestenkindVioam 10.03.2019 um 19:43 Uhr

Ich habe mal eine Frage. Heute bin ich 1 Monat in meiner ersten eigenen Wohnung. Vorher lebte ich nur bei meinen Eltern und in einer WG. Zu Hause hat die Putzhilfe meiner Eltern geputzt und in der WG hatte ich nur mein 20 m2 Zimmer zu putzen und den Rest machten wir immer gemeinsam, alles soweit also stressfrei. Und wie das bei Studenten ist, man hat halt hier mal da gewischt wenn man Zeit zu hatte. Jetzt bin ich berufstätig mit normalen Arbeitszeiten und lebe alleine in meiner Zweizimmerwohnung und das Thema Putzen bringt mich ins Schwitzen. Es artet immer in Stress aus und ich weiß nie wann ich es machen soll. Es dauert einfach ewig und nach Feierabend habe ich höchstens Lust die Küchentheke abzuwischen. Und am WE will ich auch was unternehmen. Es ist soweit sauber bei mir aber doch bleibt zu oft etwas liegen oder die Wohnung wird zwei Wochen nicht geputzt. Wie haltet ihr es mit dem Saubermachen und hat jemand Tipps für mich?

Nutzer­antworten



  • von Sophie_K am 28.03.2019 um 14:16 Uhr

    Ersetzen Sie die Möbel weiß oder hell und vermeiden Sie häufiges Reinigen. Auf den hellen Möbeln ist kein Staub.

  • von KuestenkindVio am 11.03.2019 um 22:48 Uhr

    Danke ihr lieben. Und Kolibri was machst du, wenn das Wetter zwei Wochen am Stück schön ist? Machst du dann in deiner Wohnung nicht sauber? 😂

  • von everglow am 11.03.2019 um 11:56 Uhr

    Hmm…also ich denke Übung macht den Meister. Ich musste in meiner letzten WG auch immer nur mein Zimmer putzen, da wir dort eine Putzfrau hatten. Dann in der ersten eigenen Wohnung hat es auch erstmal unglaublich lange gedauert, da ging manchmal der komplette Samstag drauf, weil ich einfach langsam war und teilweise kreuz und quer durch die Wohnung gelaufen bin. Und das, obwohl ich mir Haushaltstechnisch eigentlich gut was von meiner Mutter abgucken konnte. Du musst einfach selbst rausfinden, wie es dir am leichtesten von der Hand geht.

    Habe auch eine 2-Zimmerwohnung und putze meine Wohnung einmal die Woche „so richtig“. Das heißt Samstag oder Sonntag stehe ich eben früh auf, damit es erledigt ist. Mittlerweile brauch ich für alles komplett ca. 4 Std. Den Rest des Tages bzw. des Wochenendes habe ich also komplett für Freizeit. In den 4 Std. staube ich alles ab bzw wische alles feucht ab (also wirklich alles, jede Deko, Lichtschalter, Fensterbank usw), sauge Boden und Couch ab, wasche Wäsche und hänge sie auf und alle 2-3 Wochen wische ich dazu den Boden. Habe da keinen Trick 17, irgendwann ging es halt immer zügiger. Konsequent die Straßenschuhe vor der Tür auszuziehen, kann ich dir raten. Dann ist wöchentliches Bodenwischen definitiv nicht nötig in einem 1-Personen-Haushalt. Und als Tipp könnte ich noch geben, nach der Arbeit auch 2 x in der Woche schnell durchzusaugen (reicht bei einem 1-Personen-Haushalt vollkommen). Momentan bin ich mehr zu Hause und wische auch 2 Mal unter der Woche über die besonderen Staubfänger kurz drüber. Ich habe da so 3-4 Teile in der Wohnung, bei denen das einfach nötig ist. Das dauert keine halbe Stunde und geht schnell abends nebenbei. Du musst einfach schauen, inwieweit sowas bei dir nötig ist. Ist man den ganzen Tag arbeiten, muss man auf jeden Fall weniger machen, als wenn man öfter daheim ist. Bad wird bei mir jeden Abend nach dem duschen kurz mit nem feuchten Lappen saubergemacht, das ist aber auch sehr klein bei mir, geht also auch fix. In der Küche einfach nach dem Kochen auch kurz alles abwischen. Über den Herd, den Wasserkocher und die Griffe an den Schränken zu wischen sind 3 Handgriffe mehr, als nur die Arbeitsfläche zu wischen. Und wenn du den Lappen eh schon in der Hand hast, kannst du das auch kurz mit saubermachen. Wenn du solchen Kleinkram immer 1-2 Mal die Woche kurz machst, geht es dann beim „richtigen“ Wohnungsputz schon wieder 5 Minuten schneller. Wenn ich dann mal weg bin übers Wochenende oder im Urlaub und die Wohnung halt nicht so richtig geputzt wird, habe ich immerhin unter der Woche das ein oder andere gemacht. Und wenn mal irgendwas nebenbei anfällt (sei es Geräte entkalken, bügeln oder Bett beziehen oder sonst was), was man eben so manchmal hat, mache ich das eben einfach irgendwann wann es mir zeitlich passt. Das versuche ich nicht auch noch dann zu machen, wenn ich sowieso Großputz in der Wohnung mache. Sonst ist man natürlich einen ganzen Tag beschäftigt. Irgendwann hast du den Dreh so raus, dass weder Druck entsteht, noch was ewig liegen bleibt, noch die ganze Freizeit dafür draufgeht. Und ein bisschen Freizeit muss man halt für Haushalt opfern, aber die Woche hat ja 7 Tage und da sind 4 Std. Samstag- oder Sonntagvormittag gar nichts.

  • von Kolibri84 am 11.03.2019 um 09:10 Uhr

    Ich versuche immer zu Putzen wenn das wetter schlecht ist.
    Funktioniert im Winter ganz gut 🙂
    lg