HomepageForenMamiAbstehende Ohren – kann man da frühzeitig eingreifen, damit es nicht schlimmer wird?

Abstehende Ohren – kann man da frühzeitig eingreifen, damit es nicht schlimmer wird?

pigen72am 07.10.2011 um 21:21 Uhr

Ich selber hatte als Kind kleine, aber stark abstehende Ohren, die mir mit 12 Jahren angelegt wurden, da ich immer gehänselt wurde. Zu meinem Entsetzen muß ich nun feststellen, das mein Sohn (4 1/2 Monate) nun auch abstehende Ohren bekommt. Kann sich das noch verwachsen oder muß ich damit rechnen, daß es so bleibt? Meine Mutter meint ich soll ihm eine Mütze über die Ohren ziehen, damit die Ohren angedrückt werden. Ich halte das für Unsinn, da man sonst ja nicht operieren würde, wenn es so einfach wäre, oder? Hat jemand einen Rat?

Nutzer­antworten



  • von Liselotte33 am 06.11.2012 um 11:20 Uhr

    Mein Großer hatte auch total abstehende Ohren als Baby. Hat sich aber verwachsen. Er hat noch immer große Ohren, aber sie fallen jetzt nicht negativ auf oder so. Wart erst mal ab, ne OP würde ich erst in Erwägung ziehen, wenn er Probleme damit hat.

  • von FCBayerngirl77 am 08.10.2011 um 10:16 Uhr

    Hallo, mein Sohn hatte bis zum 6.Lebensjahr auch abstehende Ohren als Baby. Bis ein dummer erwachsener Mann ihm sagte, er solle aufpassen, sonst flliegt er bei dem Wind weg.
    Er sagte dann, Mama ich will auch so Ohren wie Du. Es war das Jahr seiner Einschulung und ich erfüllte ihm seinen Wunsch. In einer OP haben die Ärzte ihm die Ohren angelegt, und er ist heute noch sehr glücklich damit. Obwohl er kurz nach der OP auch starke Schmerzen hatte und das Stirnband 8 Wochen tragen musste.Was das drüber ziehen einer Mütze angeht, das ist völliger Quatsch. Meine Leute meinten damals, ich soll die Ohren über Nacht mit Pflaster ankleben…genauso doof. Die Ohren sind zwar noch sehr weich, aber es verwächst sich nicht. Liebe Grüße Romana und Babygirl(28+1)

  • von Corinna1607 am 07.10.2011 um 23:43 Uhr

    bei meinen ersten beiden mädels hab ich über die ohren pflaster geklebt.
    hat super funktioniert.
    wenn man die pflaster abmachen will braucht man allerdings gedult.
    nicht einfach abziehen sondern immer wieder mit babyöl betupfen bis sich das pflaster löst.
    bei meinem sohn hab ich das auch versucht.
    allerdings hat es nicht geklappt.
    egal was ich für pflaster genommen habe, es hat sich immer von alleine gelößt.
    da hab ich halt extrem aufgepaßt das er sich die ohren nicht all zu oft abknickt.
    und bei meiner ganz kleinen funktioniert das leider auch nicht weil sie von pflaster kleine pickelchen bekommt.
    ihr rechtes ohr steht ganz extrem ab, während das linke recht gut anliegt.
    zudem ist ihr rechtes ohr ganz ganz weich und das linke richtig fest.
    ich kann sie auch nicht auf die linke seite legen. dann zappelt sie so lange bis sie auf dem rücken liegt und dreht den kopf wieder nach rechts.
    wenn sie älter ist dann lassen wir ihr das ohr einfach anlegen.

    du bist also nicht alleine mit dem problem.
    du kannst es mit pflaster versuchen damit es nicht schlimmer wird( aber bitte nicht über das ohrloch, damit dein kind auch noch gut hören kann, über die ohrspitze reicht aus.)
    aber so wie es jetzt ist, läßt sich nichts mehr ändern.
    stirnband hab ich mir auch schon überlegt.
    da stell ich mir aber die frage, ob es nicht das hören meines kindes beeinträchtigt??

  • von Kaoh am 07.10.2011 um 23:08 Uhr

    Und genau die wirst du auch für dein Kind sein. Hör auf dein Bauchgefühl und auf dein Kind dann klappt das ganz bestimmt. Gerade wir ” immer alles richtig machen wollen ” Mütter überschätzen oft unsere Kräfte und hören zu viel auf fremde Worte…deshalb genießt euer Leben und lass alles in Ruhe auf dich zu kommen.

    Schlaf gut Kaoh

  • von pigen72 am 07.10.2011 um 22:43 Uhr

    Danke für die lieben Worte. Bin selber eine Spätmama und darum vielleicht noch ein wenig anfälliger als andere. Ich möchte natürlich wie die meisten Mütter nur das beste für meinen Sohn 🙂

  • von Kaoh am 07.10.2011 um 22:36 Uhr

    genau, nun klingst du schon viel zuversichtlicher das freut mich. Ich weis das andere Mütter einen immer sehr beunruhigen können mit ihren Schönheitsidealen, das ging mir auch so. Meine älteste war immer “zu”klein und “zu” zierlich -derweil war sie kern gesund und der Doc zufrieden. Die nächste hatte die “Gummi – Ohren” und war moppelig immer hieß es von anderen Müttern….fütter sie weniger oder was wollt ihr mit den Ohren machen…darauf sagte ich meist: sie wird voll gestillt und die Ohren sind wundervoll. Und so zieht sich das durch die ganzen letzten 19 Jahre meiner Mutterschaft, immer gibt es Situationen die andere übertrieben kritisieren. Mittlerweile bin ich äußerlich gegen Kritik immun, innen natürlich nicht manchmal ist ja auch was wahres dran 🙂

    Liebe Grüße Kaoh

  • von pigen72 am 07.10.2011 um 22:15 Uhr

    Ich selber finde meinen Sohn natürlich auch mit abstehenden Ohren `wundervoll` und hoffe natürlich, daß er nicht so darunter leiden wird wie ich es damals getan habe. Niemals würde ich ihm einreden, daß die wie bei mir angelegt werden müssen, wenn er damit selber kein Problem hat. Finde das nur so sünde, weil `andere` mich mittlerweile häufig darauf ansprechen und ich mir darum vorstellen kann, daß es später vielleicht doch mal Thema werden könnte. Andererseits hat es ja oft auch einen Grund, wenn etwas anders ist. Ich habe einen angeborenen Mittelohrdefekt und bilde mir ein, daß ich seit der OP schlechter hören kann. Vermutlich hat die Natur meine Ohrmuscheln etwas `aufgestellt`, damit der Schall besser eingefangen werden kann…. wer weiß. In Bezug auf meinen Schatz warten wir einfach mal ab. Vielleicht wächst sich da ja tatsächlich noch etwas zurecht oder aber er bekommt Locken wie seine Tante. Dann fällt das ja nicht ganz so dolle auf :-)) Ich glaube nicht das das Tragen eines Stirnbandes über Monate eine Alternative ist, da er dies sicherlich als störend empfinden wird. Aber vielleicht sollte ich tatsächlich einfach mal den Ohrenarzt kontaktieren… schaden kann es ja nicht.

  • von Kaoh am 07.10.2011 um 21:44 Uhr

    Erstmal Ruhe bewahren! Abstehende Ohren waren für dich ein Trauma..ok, aber für deinen Sohn ist es die nächsten Jahre kein Thema. Lass ihn erstmal wachsen, auch die Kopfform verändert sich noch ein paar Jahre und die Ohren können dann von selber enger an liegen. Hast du mal darüber nachgedacht das dein Sohn später vielleicht seine Ohren gern mag und sie nicht – wie du – schrecklich finden wird? Gib ihm das Gefühl das an ihm alles ganz normal ist und seine Ohren(falls er mal mit 4 oder 5 Jahren nachfragt) was ganz besonderes sind. Meine 2. älteste hatte von Geburt an “komische” Ohren -ohne Knöchel drinnen. Wir konnten sie wie Gummi biegen, sie fand das immer gut was ganz besonderes zu haben. Das rechte Ohr legte sich von selber etwas an und sieht fast “normal” aus, das linke steht ein bisschen ab. Vor der Einschulung fragten wir sie ob sie gern solche engen Ohren hätte wie wir oder ihre große Schwester. Das verneinte sie sehr stark und das bis heute(sie ist fast 14). Bis vor 3 Jahren trug sie kurze Haare!
    ABER…deine Mutter hat nicht ganz unrecht. Ein Stirnband (allerdings stört es das hören) kann über viele Monate hinweg getragen Linderung bringen…kann aber muss nicht klappen. Aber das ist mit vielen Hilfsmitteln so. Denk mal an ne Spreizhose -rein mechanisch wird die Hüftstellung erweitert, oder bei Sichelfüßen. Da wird durch stimulieren oder eingipsen eine Normalisierung der Fußstellung erreicht. Selbst die schiefe Nase meiner Schwester wurde mit Klebeband gerichtet.

    Am besten fährst du mal mit deinem Baby zu einem guten Ohrenarzt und lässt ihn mal drauf schauen. Er kennt die heutigen und früheren Methoden am besten. Also ich würd mein Kind nicht unnötig mit einer nicht ganz ungefährlichen Vollnarkose belasten, wenn es nicht sein müsste.