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Gestresste Hausfrauen

schokolina89am 06.08.2014 um 14:37 Uhr

Hallo ihr Lieben,
Ich habe gerade eben einen Bericht über Burnouts bei Hausfrauen gelesen. Es ging darum, dass immer mehr Hausfrauen am Burnout Syndrom leiden und zwar wegen mangelnder Anerkennung, Stress immer gut auszusehen und sie zu Hause alles perfekt machen wollen.
Bei mir ist es so, dass ich manchmal total relaxed bin, manchmal aber auch sehr gestresst.
Ich bin vollzeit Mami und ich werde oft gefragt was ich denn den ganzen Tag so mache, ausser Kaffee trinken, Shopping und abmachen. Ich denke, dass viele den Job Hausfrau unterschetzen und uns somit unter Druck setzen. Alle die Hausfrau sind, wissen was es heisst das Haus sauber zu halten, den Kindern allzeit zur Verfügung zu stehen (Wickeln, Stillen, Flasche geben, trösten, Spielen…), selber gut auszushen und eine super Ehefrau zu sein.
Natürlich muss man auch jederzeit erreichbar sein, sei es Whatsapp, SMS, Facebook ect…
Mich würde mal interessieren wie ihr euch so fühlt und wie ihr euren Alltag regelt, ohne zu sehr gestresst zu sein?

Nutzer­antworten



  • von Niyah am 08.08.2014 um 23:40 Uhr

    Da ich noch Schwanger bin, kann ich leider nicht viel dazu sagen, nur weiß ich für mich, daß ich definitiv auch meine Auszeiten beanspruchen werde… Wird zwar auch nicht einfach werden, da mein Freund sehr viel arbeitet, oftmals erst gegen 23. Uhr nach Hause kommt, aber wozu gibt es Wochenenden 😉 Natürlich werde ich die erste Zeit für unser Kind da sein und nicht sofort on Tour gehen 😀 Aber ich werde nicht nur Mutter, Hausfrau und Freundin sein wollen, sondern auch noch Frau und eine eigenständige Person ohne Kind und Partner. Glaube das ist auch wichtig. Ob es sich letztendlich dann auch einrichten läßt, weiß ich noch nicht 😉 Aber zur Not werde ich auch einfach zu meinen Eltern für ein paar Tage fahren und dort mit meinem Kind Urlaub machen, sie freuen sich auch, wenn sie ihren Enkel sehen ^^

    Mutter-Kind-Kuren sind sehr entspannend, für die Kinder und die Mutter.Meine Mum hat das mit meiner Schwester mehrmals gemacht, ich war schon über 10, also viel zu Alt dafür. Aber bis zu einem bestimmten Alter werden alle Kinder mitgenommen, da waren auch Mütter mit mehr als 2 Kindern…

    Ich weiß jetzt schon das ich in 1-2 Jahren auch in eine Kur gehen werde, Gesundheitsbedingt und ich freue mich schon darauf…

    Vorallem das Kind ist betreut, man hat Zeit für sich, keinen Haushalt, Partner ect. pp… und eben auch seine Anwendungen 😉

  • von LiveLifeLove am 08.08.2014 um 21:18 Uhr

    Meine Cousine war mit ihren beiden Söhnen bei der Mutter-Kind-Kur

  • von niklniki am 08.08.2014 um 20:36 Uhr

    Meine Mutter war letztens zur Kur und da hat sie einen Prospekt gesehen : Mutter – Vater – Kind Kur . Ich gehe mal von beiden Kindern aus . Informier dich doch mal bei deiner Krankenkasse .. Und selbst wenn du mal einen Tag Massagen , Entspannung ect nur für dich machst , alleine , wirst du kaum zeit zum vermissen haben . Du kommst erholt wieder , das ist doch für alle beteiligten gut ..

  • von HoneyLina am 08.08.2014 um 12:51 Uhr

    Nee das wäre nichts für mich. Drüber nachgedacht habe ich schon öfter, aber ohne meinen Mann und ich glaub das ist nur mit einem Kind oder?

  • von niklniki am 08.08.2014 um 11:09 Uhr

    Der letzte Abschnitt war an honeylina.

  • von niklniki am 08.08.2014 um 11:08 Uhr

    Trotzdem bin ich auch erschöpft und bewundere Alleinerziehende Frauen oder Männer und auch deine Situation hört sich schwierig an. Also ich weiss auch , was du meinst mit für die einen ist das anstrengend , die anderen finden es nicht . Wäre eine Mutter- Kind Kur nichts für dich ?

  • von niklniki am 08.08.2014 um 11:06 Uhr

    Albern ist zu behaupten , dass man angeschrien oder geschlagen wurde . Ich bin die ersten vier Jahre in einem Land aufgewachsen , wo es das alles nicht gab , sogar nur ein Plumpsklo. Ich bin 28 Jahre alt , also so lange ist es nicht her . Auch hat meine Mutter auf keinem Feld gearbeitet . Ich wurde nicht geschlagen , meine Schwester auch nicht . Man hat es eben gewuppt, kannte es ja auch nicht anders .

  • von HoneyLina am 07.08.2014 um 23:00 Uhr

    Jetzt ist erstmal die Eingewöhnung dran. Alleine könnte ich nichts machen. Das ist nichts für mich. Manchmal bringe ich die Kinder schon Donnerstag abend zu meinen Eltern. Aber trotzallem sobald die beiden wieder da sind und es gegen abend stressig wird, werde ich unheimlich gereizt.
    Ich glaube das deshalb auch mein Mann an unserer Ehe zweifelt. Ich weiß das ich meinen Frust oft bei ihm ablasse. Es tut mir unglaublich leid. Aber ich weiß nicht wie ich es ändern soll. Diese vielen Sorgen machen mich verrückt. Und ich fühle mich oft alleine gelassen damit. Sry ist nicht das Thema.

  • von niklniki am 07.08.2014 um 22:24 Uhr

    Oh honeylina, Schlafmangel kenn ich nur zu gut , das Schlaucht. Du hörst dich aber so an , als ob du dringend eine Auszeit brauchst . Gibt es keine Möglichkeit die Kinder für eine Nacht wegzugeben oder das dein Mann sie für ein wochenende nimmt und du etwas Wellness machst . Mein Mann und ich haben das für uns so eingeführt , dass ich im Januar ein Wochenende mit einer Freundin wegfahre und er dann in Mai mi seinen Freunden . Das jeder mal abschaltet . Dein Akku muss ja auch mal wieder aufgeladen werden !

  • von HoneyLina am 07.08.2014 um 20:54 Uhr

    Ich finde es kommt immer auf die Lebenssituation an. Ich bin an manchen Tagen auch sehr gestresst.
    Als nur unser Sohn auf der Welt war, war es etwas ganz anderes. Aber nun. Seid ca. 1 Jahr hab ich keine ruhige Nacht mehr. Jede Nacht darf ich meine Tochter durch die gegend Tragen und hoffen das sie sonst niemanden wach macht und irgendwann mal wieder einschläft. klar am Wochenende versucht mein Mann es manchmal, aber wach bin ich eh und mache ich es selbst…hab ich am ende mehr davon. Um 5 Uhr klingelt dann der wecker für meinem Mann. Wenn er arbeiten ist, dauert es nicht lange…dann werden die Kinder wach. Aushalt, kinder Waschen, anziehen, frühstücken am besten alles gleichzeitig. Und das bespaßen nicht zu vergessen. Um 1 Uhr machen Sie mittagschlaf. Ab 12 Uhr muss ich unsere Tochter aber schon wieder durch die gegend Tragen. Wenn sie dann um halb 2 wirklich schlafen, was bei meinem Sohn immer seltener wird. Mache ich unser Mittagessen. Wenn mein Mann um 17- 18 uhr von der Arbeit kommt, wird gegessen. Dann wieder Haushalt, kinder duschen, abend fertig machen. Ins Bett Bringen machen wir gemeinsam. Und dann ist vllt um halb 9 ruhe. Um spätestens 22 Uhr schlafe ich meist. Und ab 1 Uhr ist die kleine meist wach…manchmal früher manchmal später.
    Das geht an die Nerven. Wenn dann noch Termine einzuhalten sind. Oder ich Freitags noch morgens meinen mann zur Arbeit bringe, dann schnell zuhause die kinder fertig mache, sie zu meiner mutter bringe dann direkt zum nebenjob fahre…ich dann genau pünktlich Feierabend haben muss um meinem mann rechtzeitig abholen zu können. Dann die kinder direkt abhole und essen zaubern muss. Oder so wie jetzt die Kindergarten Eingewöhnung gestartet ist…es bald klappen muss, weil das mit zwei kindern auch nicht einfach ist. Dann kommen noch finanzielle Sachen dabei. Also manchmal hab ich mir auch schon gedacht…lass dich einweisen. Ich kann manchmal kaum etwas essen, weil mir direkt schlecht wird. Oder in mancher Nacht mal wieder ohne schlaf…heule ich manchmal einfach. Und ich bin einfach nur noch dauer müde. Also wie gesagt, es kommt immer auf die Lebenssituation an und auf den Menschen. Sry für den langen Text.

  • von niklniki am 07.08.2014 um 20:16 Uhr

    Stress hat jeder mal . Mich stresst am Mutter und Hausfrauendasein, dass man nicht einfach mal zeit für sich hat. Mit einem Baby, welches tagsüber viel schläft ist das natürlich anders aber mit zwein , wo der ältere auch noch Zuhause ist , kann das mal anstrengend werden . Doch burn Out ? Da hat man wahrscheinlich andere psychische Probleme , die noch dazu kommen . Ich fühle mich ausgeglichener , wenn ich zwei Tage arbeiten gehen kann , dann mach ich meinen Job , der mir Spaß bringt . Vollzeit arbeiten und dann abends die Kinder ist schon wieder ein anderer Schnack . Aber ich Denk dann auch an die Frauen früher . Keine Waschmaschinen , Spülmaschine , Windel und andere Hilfen . Nach 3 Monaten wieder arbeiten gehen und es wurde noch gekocht . Das war Alltag. Ich denke uns geht es gut. Man sollte sich Regelmäßig etwas gönnen , sei es nur eine Wanne abends.

  • von Aradiaa am 07.08.2014 um 19:45 Uhr

    Ich denke ganz viel liegt auch an der fehlenden Vernetzung/Sozialkontakte. Wenn ich auf Arbeit bin komme ich automatisch unter Menschen, zu hause ist es schwieriger. Klar kann ich in Kindergruppen oder so gehen, aber das nützt auch wenig wen dann andere Sachen liegenbleiben, oder eben die Eltern der Kinder im gleichen Alter wieder arbeiten und man sozusagen `allein` zu hause ist – und dann Kind und Mann unter der Woche wirklich so ziemlich die einzigen Kontakte sind. – zumindest ist das bei mir ein Punkt den ich aktiv aufgreifen muss damit mir nicht die Decke auf den Kopf fällt.

  • von Liara75 am 07.08.2014 um 18:47 Uhr

    Na ja ich denke, daß Hausfrauen und Mutter weniger gestreßt sind als Mütter die wirklich arbeiten gehen müssen und “nebenbei” noch den Haushalt und teilweise noch die Kinder wuppen müssen. Bei guter Planung ist zu schaffen, erlebe es eigentlich immer wenn ich mal frei habe und “nur” Hausfrau und Mutter sein darf. Auch ich stehe nachts auf und es interessiert auch keinen Auf meiner Arbeit wieso ich so müde bin. Aber ich denke es sind auch einige enttäuscht zum einen beschwert sich einen gute Freundin, Mutter on drei Kindern weniger über die Arbeit die ein Haushalt mit Garten und Kindern mit sich bringt als über die chonische intelektuelle Unterforderung, den Streß den sich auf dem Dorf bei Ihr die Mütter gegenseitig machen um perfekt sein zu wollen und wirklich das fehlende Lob des Mannes, wenn er ko nach Hause kommt und eigentlich gelobt werden möchte weil er ja die Familie ernährt. ICh denke das in Kombination, daß manche Hausfrauen und Mütter sich das alles wirklich anders vorgestellt haben und deutlich mehr anerkennung erwarten haben als sie letztendlich bekommen kann schon zu Depressionen und BurnOut führen.

    LG L

  • von Nadine1234 am 07.08.2014 um 10:18 Uhr

    Man sollte sich nicht in dieses BIld drängen lassen, dass man Mutter, Putzfrau, Ehefrau, Karrierefrau etc. sein muss, während der Mann wie eh und je arbeiten geht, nach Hause kommt und dann die Füße hochlegt. Ich krieg das leider immer wieder mit, dass einige Frauen das mit sich machen lassen und dann ist es kein Wunder, dass sie total fertig sind irgendwann.

  • von mamamithut am 07.08.2014 um 09:13 Uhr

    Kommt halt wie immer und überall auf dei Umstände an. Ich würde jetzt nicht sagen, dass Burn-Out bei Hausfrauen häufiger vorkommt als bei arbeitenden Menschen, aber nur weil man zu Hause bleibt, heißt das halt auch nicht, dass man automatisch keinen stressigen Alltag hat. Kommt drauf an, wie viele Kinder man hat, wie alt die sind, wie groß Haus und evtl Garten sind und wie die Restfamilie so drauf ist. Ich pflege zum Beispiel aktuell auch noch gemeinsam mit meiner Schwester meine kranken Eltern, das alleine kostet viel Zeit und Kraft. Aber gleichzeitig finde ich es auch toll, die Chance zu haben, mich so intensiv mit meiner Familie auseinandersetzen zu können.

  • von Danyshope am 07.08.2014 um 09:12 Uhr

    @FabiMa
    Frage ich mich auch, wie schaffen wir Mütter es welche noch arbeiten gehen mit Haushalt und Kind?

    Sorry, aber wenn Frau wirklich daheim bleibt, und dann vor lauter Stress nicht mehr weiter weiß, dann ist deren Problem sicher hausgemacht. Soll echt nicht abwertend sein wegen Hausarbeit. War selbst 1 Jahr daheim – samt Säugling. Und, der Tag war echt easy im Vergleich zu jetzt. Und das nicht nur weil ein Kleinkind anstrengender ist.

  • von FabiMa am 07.08.2014 um 08:43 Uhr

    Ich bin leider eine arbeitende Mutti, kann mich dazu nicht so richtig äußern – nur ist es für mich auch sehr stressig. Neben dem Job dann noch den Haushalt schmeißen, das Kind bespassen. Nicht immer einfach.
    Manchmal hätte ich mir gewünscht, zuhause bleiben zu können!

  • von Wooooot am 06.08.2014 um 15:26 Uhr

    Ich hab vier Stück groß gekriegt und würde mich nicht beklagen. Man muss halt von Anfang an einen Plan haben und nicht denken “Ja wird schon irgendwie”. Vor allem geht es halt auch mit so vielen nicht mehr, dass man es allen Recht machen kann. Dieses “auf die Bedürfnisse eingehen”, was ich hier jetzt viel gelesen habe, ist zwar schön und gut, aber geht bei mehreren Kinder nur bis zu einem bestimmten Alter. Danach mussten sich die Kleinen nach mir und meinem Tagesablauf richten, sonst hätte ich vermutlich nichts hingekriegt mehr. So konnte ich alles immer gut durchplanen. Da gabs dann halt feste Zeiten fürs Essen und fürs Spielen und auch fürs Spielen alleine, damit Mami auch mal was für sich machen kann und so weiter. Muss man sie halt von Anfang an gut erziehen und ihnen klar machen, dass sie Rücksicht nehmen müssen.

    Ich denke viele Frauen, die zu Hause sind, wollen ihre Kinder halt wirklich perfekt erziehen, nach allen Regeln der Kunst, die heutzutage in den Ratgebern stehen. Das klappt halt schön, wenn man eins hat, bei mehreren kann ich mir vorstellen, dass das schnell zum Burnout führt.

  • von Athene_ am 06.08.2014 um 15:01 Uhr

    Also ich bin jetzt seit über 3 Jahren Hausfau und Mutter und ich kann mich nicht beklagen. Ich habe Zeit für alles was ich früher als berufstätige nicht hatte. Gestresst bin ich eigntlich selten und wenn dann wenn meine Tochter einen sehr schlechten Tag hat.
    Ich weiß ich kriege hier bestimmt einen auf den Deckel, aber ich habe ein sehr entspanntes Leben. Man muss nur wissen wie man alles managed.
    Vom Burnout Syndrom bin ich meilenweit entfernt. Mein Mann ist aus beruflichen Gründen von Montag bis Freitag nicht zu Hause. Meine Tochter ist an 3 Tagen in der Woche für 2 Stunden in einer Spielegruppe. Da entspanne ich, gehe joggen oder lese was. Wenn sie wiederkommt, mache ich ihr Mittagessen und dann macht sie MIttagsschlaf. Wenn sie aufsteht, unternehmen wir meistens etwas oder gehen einfach raus auf den Spielplatz. Am Wochenende ist mein Mann auch da da habe ich noch mehr Zeit für mich.
    Also wie gesagt, beklagen kann ich mich nicht.