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Was hat eine Patentante für Aufgaben?

lisa_luam 30.05.2011 um 15:07 Uhr

Liebe (werdende) Mamis! Meine beste Freundin hat mich gefragt, ob ich die Patenschaft für Ihre Kleien übernehmen würde. Natürlich habe ich mich sehr gefreut und ja gesagt, aber nun frage ich mich, was das eigentlich bedeutet und was ich als Patentante für Aufgaben habe. Ich habe Angst sie zu enttäuschen! Vielleicht kann ich das auch gar nicht, weil ich noch kein Kind habe?

Nutzer­antworten



  • von Enid1988 am 28.03.2013 um 18:10 Uhr

    Als Patentante solltest du vor allem Interesse an deinem Patenkind zeigen, für die Eltern da sein, sie bei der Betreuung und Erziehung unterstützen und später auch als Ansprechpartner für dein Patenkind da sein. Ich habe zum Beispiel vor allem in der Pubertät viele Sachen eher mit meiner Patentante besprochen als mit meiner Mutter. Wenn dein Patenkind später mit Sorgen und Nöten zu dir kommt, hast du als Patentante alles richtig gemacht.

  • von MamiJanosch am 31.10.2012 um 17:25 Uhr

    Ich bin auch zweifache Patentante. Aufgaben in dem Sinne bekommst du eigentlich erst, wenn den Eltern etwas passiert, so ist es ja mit den Paten gedacht. Sie sollen einspringen, wenn die Eltern sich nicht mehr ums Kind kümmern können. Ansonsten hast du als Patentante Aufgaben wie Babysitten, mit dem Kind was unternehmen, an Geburtstagen und Festen ans Kind denken und später mal als Ansprechpartner da sein, wenn das Kind älter wird. Ich habe für meine beiden Patenkinder auch ein kleines Sparbuch angelegt. Da kommt immer zu besonderen Anlässen was drauf und wenn sie 18 sind, haben sie ein Startkapital.

  • von Nibo81 am 30.05.2011 um 23:00 Uhr

    Ich selbst bin bei meinem ältesten Neffen Pate und da wir alle nicht wirklich christlich sind ist bei uns eher das Ziel das mein Neffe immer weiß er kann zu mir und meinem Mann kommen wenn es Ärger mit den Eltern gibt. Mein Patenkind ist mittlerweile 12 und kommt immer zu mir wenn es Probs,gibt, diese Definition finde ich persönlich besser als die Kirchliche Vertretung das er jemanden hat der hinter ihm steht wenn es zu “verhandlungen” mit den Eltern kommt bzw. ihm auch mal den Kopf wäscht weil Kinder meist eher “von anderen” Ratschläge annehmen als von den eigenen Eltern.
    LG

  • von xLady_Likex am 30.05.2011 um 21:56 Uhr

    Meine Patentante ist zwar meine echte Tante, aber bei uns wird das so gehandhabt, dass das Patenkind um einen Tick eine “bessere Stellung” hat.Zum Beispiel: Bei mir ist das halt so, dass ich zu Weihnachten, Geburtstag, etc. halt immer ein bissl mehr bekomme, als meine Cousins. Außerdem verstehen wir uns super, wir reden über alles, machen viel gemeinsam.. und ja..
    Ich hoffe, du verstehst was ich meine!!
    🙂

  • von alice7914 am 30.05.2011 um 21:46 Uhr

    Taufpaten sind in erster Linie dafür da, die Eltern bei der christlichen Erziehung des Kindes zu unterstützen. Das man im Todesfalle der Eltern das Kind aufnehmen muss ist nicht mehr so. Ich persönlich erhoffe mir von den Paten meiner Tochter, dass sie immer ein Ansprechpartner für sie sein werden, irgendwie wie eine zusätzliche Tante oder Onkel, nur halt ausgesucht und nicht verwandt. Wenn man sich also für das Patenkind wirklich interessiert ist das schon super.

  • von mamma_mia25 am 30.05.2011 um 16:34 Uhr

    Kommt darauf an wie deine Freundin die Patenschaft definiert.An sich ist es so gedacht, dass die Paten für die religiöse Erziehung des Kindes mitverantwortlich sind und im Falle eines Todes der Eltern das KInd zu sich nehmen. Mittlerweile hat sich das aber ziemlich geändert und meistens werden einfach die besten Freunde zu Paten um ihnen eine Freude zu machen und damit die Eltern einen Ansprechpartner fürs Babysitten haben 🙂 Frag sie doch einfach. Aber an sich musst du selbst noch keine große Erfahrung mit KIndern haben, die Patenschaft ist eher etwas “spirituelles”.