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Wochenbettdepression – Was hilft?

Mamita78am 27.10.2010 um 17:49 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

meine beste Freundin hat vor wenigen Wochen ihren ersten Sohnemann zur Welt gebracht. In der Schwangerschaft war sie wirklich super drauf. Da ich auch noch im Mutterschaftsurlaub bin und Zeit habe, haben wir uns so gut wie jeden Tag getroffen, Babyklamotten gekauft, Eis gegessen und uns einfach auf die gemeinsame Zeit als Mütter gefreut.

Seitdem ihr Kleiner nun da ist, ist sie gar nicht mehr wiederzuerkennen. Sie verkriecht sich, fühlt sich überfordert und kapselt sich immer mehr ab. Jedes Mal wenn wir telefonieren, fängt sie an zu weinen und kommt aus dem Stimmungstief gar nicht mehr raus.

Ich vermute, dass sie an einer Wochenbettdepression leidet. Ich würde ihr so gerne helfen, aber ich komme gar nicht an sie ran. Habt Ihr schon mal Erfahrungen mit Wochenbettdepressionen gemacht? Was hat euch damals geholfen? Ich habe ihr schon ein Päckchen mit kleinen Muntermachern (Schokolade, Glücksbringer, Wellness-Bad) geschickt und ihr vorgeschlagen, was Schönes zu untern

Nutzer­antworten



  • von bambilein81 am 20.02.2011 um 20:26 Uhr

    ich hatte auch damals eine wochenbettdepression (munterwerden nach vollnarkosekaiserschnitt – baby auf der intensiv in einem anderen spittal und ärzte sagen, dass überlebenschance bei nicht einmal 25% liegt) ich habe mir damals wirklich professionelle hilfe besorgen müssen – meine hebamme hat mir eine psychologin empfolen, die daruf spezialisiert war. aber es ist dann mit der zeit besser geworden.
    wenn es deiner freundin nicht bald besser geht, bitte umbedingt hilfe suchen und ihr klar machen, dass sie deswegen keine schlechte mama ist.ich hatte das gefühl eine miserable mutter und frau zu sein….
    auf jeden fall ernst nehmen!

  • von Thrinety am 14.01.2011 um 21:39 Uhr

    Ich finde es super wie du dich um sie kümmerst. Es gibt gewisse Homöpatische Mittel, wie z.B. Pulsatilla, oder Schüßlersalze Nr. 7, soll angeblich helfen, lt. Aussage meiner Hebamme.
    Am besten die eigene Hebamme mal fragen.

  • von Kaoh am 08.01.2011 um 23:20 Uhr

    Kennst du ihre Hebamme? wenn ja viell. erzählst du der das mal und fragst nach Hilfe. Ist schon wichtig da am Ball zu bleiben, bist ne liebe Freundin. Manche kommen da allein nicht ohne Schaden wieder raus. Alles gute Kaoh

  • von serialmom am 27.10.2010 um 18:11 Uhr

    Hallo, ich finde es voll schön, dass Du Dich so um deine Freundin kümmerst mit ihrer Wochenbettdepression. Ich glaube, das ist genau das, was sie braucht. Solche Stimmungstiefs lassen sich am besten bekämpfen bzw. sogar vermeiden, wenn die Mutter einen starken Rückhalt hat. Finde ein bisschen heulen gehört auch dazu, du musst nur schauen, es darf nicht zu lange bei ihr andauern. Dann müsste sich vielleicht doch ein Arzt die Sache mal anschauen…