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Jugendamt/Ärzte nötigen zur Frühförderung

goldiham 06.05.2011 um 17:39 Uhr

Wir haben folgendes Problem: Wir haben vor kurzem eine MuKi Gruppe besucht, wir sind auch sehr gerne hin gegangen, bis uns die Leiterin der MuKi Gruppe beim Jugendamt anschwärzte, mit der Begründung unser Sohn wäre Unterentwickelt. Er konnte damals noch nicht gut krappeln und laufen auch noch nicht. Dann fing das problem erst richtig an, den wir bekamen regelmäßig Besuch von 2 Jugendamtmitarbeiterinnen, und es ging ihnen in den Gesprächen immer darum das wir “hilfe annehmen müssen”, wenn wir dann darauf zu sprechen kamen warum, dann hieß es ihr Sohn kann noch nicht laufen und reden auch nicht es wäre dringend Notwendig das wir mit unserem Sohn zur Frühförderstelle gehen müssen.
Und bei der U7 das gleiche, er konnte schon laufen, haben dann alle fragen die der Arzt hatte beantwortet und der meinte dann auch wir müssen auch dringend zur Frühförderung mit ihm gehen, weil er mit 2 Jahren noch keine 50 Wörter kann und weil er sehr unsicher läuft. Im Internet hab ich auch mal gegoogelt und hab rausgefunden das das bei sehr vielen Jugendämtern und auch Ärzten an der Tagesordnung ist sehr viele Kinder zur Frühförderung zu überweisen, obwohl sie es gar nicht brauchen.

Nun zu meiner Frage an euch.
Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht?
Wieviele Wörter können eure Kids mit 2 Jahren?
Und wäre jemand Bereit für uns Auszusagen, dass ihr das gleich erlebt habt. Ich wäre sehr dankbar wenn uns jemand helfen könnte.

Nutzer­antworten



  • von Nibo81 am 07.05.2011 um 10:38 Uhr

    Für mich grenzt es an Vernachlässigung wenn der Arzt es empfiehlt und das JA auch und man es nicht in Anspruch nimmt.Sorry aber ich seh das so, dein Kind sollte alle möglichkeiten bekommen sich bestens zu entwickeln und wenn die Frühförderung dazu gehört würd ich es einfach machen dann bist du auch das JA wieder los welches nicht so schlimm ist wie manche es hinstellen.

  • von bianka1812 am 07.05.2011 um 00:06 Uhr

    meine maus ist auch zu früh geboren und ich wollte auch das sie zur früh förderung geht, sie hat aber nie einen platz bekommen weil sie sich bestens entwickelt hat…

    nimm es ruhig an, dein sohn wird es dir irgentwann danken

    lg bianka

  • von Kathi78 am 06.05.2011 um 21:30 Uhr

    Hallo,
    ich denke auch dass du das ruhig annehmen kannst. Es geht ja um dein Kind. Meine Tochter ist 3,5 Monate zu früh zur Welt gekommen und ich gehe mit ihr auch zur Frühförderung und sie helfen wirklich sehr gut. Wenn man dorthin geht heisst das ja nicht das man eine schlechte Mutter ist und das man es allein nicht schafft. Kinder haben manchmal defiziete für die keiner was kann. Die Frühförderung gibt dir da sehr gute Tips. Ich bin sehr froh dass ich mit meiner Kleinen dorthin kann. Hätte ich das alles mit ihr nicht gemacht, dann hätte sie sich nicht so gut entwickelt.
    Aber auch ich finde die Art und Weise dich zur Frühförderung zu bewegen fraglich.
    Alles Gute für euch

  • von GeteiltesHerz am 06.05.2011 um 19:22 Uhr

    Hallo, also kann beide Seiten verstehen. Ich lese aus deinem Beitrag raus, dass du dich vom Jugendamt genötigt fühlst, und sie dir scheinbar das Gefühl vermitteln, du wärst am Entwicklungsrückstand deines Kindes verantwortlich ( was du definitiv nicht bist, kann ich mir nicht vorstellen)
    Ich kann deinen Unmut sehr gut verstehen. Die Art, wie man versucht deinem Kind zu helfen ist wirklich etwas fragwürdig.
    Die andere Seite ist, was befürchtest du, wenn dein Kind Frühförderung bekommt?
    Mein Kind ist ein Frühchen und ich sollte doch auch Frühförderung beantragen. Ich hatte damal bedenken, weil ich genau vor dieser Situation in der du dich gerade befindest, überhaupt keine Lust hatte. Ich habe geglaubt, dass dann das Jugendamt in regelmäßigen Abständen bei mir vor der Tür steht. Nicht weil ich irgendwas zu verbergen habe, sondern weil ich mit denen einefach keine guten Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht habe.
    Ich habe mich mit meinen Bedenken an die Nachsorgeschwester gewand, und sie konnte meine Bedenken zerstreuen. Heute bekommt Jonas seit fast einem Jahr Frühförderung und sollte im Juli damit aufhören, ich habe aber noch mal eine Verlängerung beantragt, weil ich merke wie gut ihm das tut. Jonas hat auch ein Jahr lang Physio bekommen. Jonas ist in seiner Sprachentwicklung auch zurück, weil er mit 16 Monaten noch kein Wort spricht.
    Ich denke es geht bei dem Hilfsangebot nicht um eure Fähigkeiten als Eltern. Sondern nur darum, dass eurem Kind geholfen wird. Denn je früher man mit der Förderung beginnt, desto einfacher lernen die Kleinen und haben Später einfach keine gravierenden Probleme, z.B bei der Einschulung.
    LG

  • von SugarMummy am 06.05.2011 um 18:55 Uhr

    also ich würde es einfach probieren, es kann ja nicht schaden, es dient j nur zur entwicklung deines sohnes, heute wird halt mehr drauf mehr geachtet, damit es den kindern gut geht, ich kann verstehen, dass du dich persönlich angegriffen fühlst, aber dir will niemand was böses, man möchte euch nur helfen, es kann ja auch sein, dass sich bei der förderung herausstellt, dass alles gut ist, dann erledigt sich das von selbst. aber wenn du dich so dagegen sträubst, machts die sache auch nicht einfacher. und wenn nicht nur das jugendamt sondern auch der kinderarzt zu einer frühförderung raten, dann würde ich das schon ernst nehmen, die denken sich das ja nicht aus. und schaden wird deinem sohn eine frühförderung bestimmt nicht, sie soll ja nur helfen. probier es einfach aus. viel glück und lg

  • von Nibo81 am 06.05.2011 um 18:22 Uhr

    Naja ganz ehrlich was ist daran schlimm ihn zu Fördern???? Sei froh das dein Kinderarzt darauf achtet ich mußte darum Kämpfen meinen Sohn zur Logo zu bringen weil mein erster Arzt meinte ich sollte noch warten und bedenken das er ein Junge ist lernen angeblich später. Jetzt ist mein sohn 5 und mit der Logo fertig bekommt jetzt Ergo wegen der Motorik. Warum wehrst du dich denn dagegen???? Förderung ist immer wichtig und je eher man geht desto besser kann sie greifen