HomepageForenMamiKindMeine Tochter (15 Monate) klammert total :( Wie soll ich mich nur verhalten??

Meine Tochter (15 Monate) klammert total 🙁 Wie soll ich mich nur verhalten??

tineytbakuam 18.10.2012 um 10:51 Uhr

Hi Mädels,

wie oben schon gesagt, ist meine Kleine im Moment ein absolutes Klammeräffchen. Seit 2-3 Tagen schaffe ich nichts mehr, da sie ständig auf meinen Arm will. Wenn ich den Raum verlasse fängt sie sofort an zu weinen und krabbelt/läuft mir hinterher.
Das verunsichert mich etwas 🙁 Ich würde ja sagen, dass es nur eine Phase ist, aber so wie es zur Zeit ist, finde ich es schon extrem. Vor allem weil es so plötzlich kommt und ich es mir nicht erklären kann.
Wie gesagt, sie ist jetzt 15 Monate alt, geht Mo, Die und Do zur Tagesmutti und die anderen Tage bin ich mit ihr zu Hause. Sie hat also auch regelmäßig viel Zeit, die sie nur mit mir verbringt. Diese Woche sind wir beide zu Hause, da die Kleine (18 Monate) von meiner Schwester zu Besuch ist und eine Freundin mit ihrer Tochter (20 Monate) auch noch da ist. Und bis vor 3 Tagen, fand sie das auch alles noch toll. Und nun dieser Umschwung.

Hat jemand eine Idee woran das liegen könnte? Ich weis auch nicht wie ich mich verhalten soll…. versuche ich das zu “unterbinden” und bin Konsequent oder geben ich dem nach, denn irgendeinen Grund muss es ja haben, dass sie sich so an mich klammert!

Über eure Tipps und Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, denn im Moment weis ich echt nicht weiter.

Vielen Dank
Diana und das Klammeräffchen Isabella

Nutzer­antworten



  • von tineytbaku am 18.10.2012 um 13:38 Uhr

    Vielen Dank für eure Antworten!!! Das hilft schon ein bisschen 😉
    Die Tante und meine Freundin sowie die beiden Kleinen kennt sie sehr gut und hat auch regelmäßig Kontakt zu beiden, aber ihr könntet schon recht haben, dass ihr das in soweit zu viel wird, weil sie ja gerade das Laufen lernt und auch noch fleißig mit sprechen lernen beschäftigt ist. Ganz schön viel für so eine kleine Maus und da sie noch dazu ein richtiger Wirbelwind ist, fällt es ihr auch schwer wenn sie mal Ruhe braucht dem auch nachzugeben.
    Wenn ich den Raum verlasse, sag ich ihr schon wo ich hingehe, also z.B. in die Küche, ins Bad usw. und sie weis auch wo sie dann hin muss, aber trotzdem tut sie immer so als hätte ich ihr gesagt, das ich nach Kanada auswandere.
    Ich werde jetzt einfach mal versuchen den Mittelweg zu finden, wo ich ihrem Bedürfnis nach meiner Nähe gerecht werde ihr aber auch irgendwie das Gefühl der Sicherheit geben kann, auch wenn sie nicht wie ein kleines Äffchen auf meinem Arm hängt.

    Nochmal vielen Dank für die lieben Worte!!!

  • von Rominette am 18.10.2012 um 12:33 Uhr

    Wenn ich das so lese, werden bei mir Erinnerungen wach. 🙂 Als meine Maus 15 Monate alt war, hatten wir 2 ganz extreme Wochen, in denen sie scheinbar grundlos sehr anhänglich war, nur geklammert hat und auf einmal anfing, zu trotzen! Leider fielen diese Wochen in meinen Urlaub. 😉 Ich vermute mal, dass deine Kleine grad einen Sprung in ihrer Entwicklung macht. Die meisten Kids in dem Alter lernen gerade ihre Gefühle ganz neu kennen und wollen auf einmal viel mehr machen, als sie eigentlich können. Oder können auf einmal motorisch viel mehr. Das verunsichert. Ich könnt` mir gut vorstellen, dass sie deshalb so auf dich fixiert ist.
    Momentan hat meine Tochter auch wieder so eine eher anhängliche Phase, sobald ich da bin, aber es ist diesmal nicht ganz so extrem. Ich sage ihr z.B. jetzt immer, wenn ich den Raum verlasse, um etwas zu holen oder so, dass ich jetzt dorthin gehe. Dann weint sie nicht, wenn ich den Raum verlasse, sondern läuft meist freudestrahlend mit in die Richtung. Ansonsten kann ich auch oft nichts machen.. Dass das manchmal nervt, kann ich gut verstehen! Versuche einfach, immer wieder mit ihr im Gespräch zu bleiben. Wenn du z.B. gerade dringend etwas machen MUSST, sage ihr, dass du grad das und das machen musst und danach wieder Zeit für sie hast. Kurzes Warten müsste sie bereits verstehen können – ob sie es dann will, ist ne andere Frage. 😉
    Was bei uns MANCHMAL (auch nicht immer!) hilft, sind “Exklusivzeiten”, in denen ich mich ausschließlich mit ihr beschäftige, ganz bewusst. Dann akzeptiert sie es meist besser, wenn ich später grad mal anderes zu tun habe und schafft es auch mal, sich alleine zu beschäftigen. An ganz schlimmen Tagen habe ich das auch mal ganz bewusst gemacht, dass ich sie dazu animiert habe, sich selbst zu beschäftigen, während ich einfach nur “beobachtet” habe und dann mal kurz Zeitung gelesen habe, obwohl ich das auch hätte zu nem späteren Zeitpunkt machen können. Ich hab` das immer von ihrer Grundstimmung abhängig gemacht und was wir vorher schon erlebt hatten.
    Kann natürlich auch noch mit dazu kommen, dass dein Besuch eine gewisse Unruhe für deine Kleine in den Alltag reinbringt. Oft reagieren die Kids ja extrem auf kleinste Veränderungen. Wenn ich daran denke, wie meine Tochter sich verhält, wenn z.B. die Großeltern hier sind.. Oft schlimm! Sie reagiert dann fast gar nicht mehr auf meinen Mann oder mich! 🙁

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